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Donnerstag, 6. Januar 2022

Schnellreim

Morgens (abends nach der Arbeit) Besuch bekommen, viel zu spät ins Bett gekommen, übermüdet und benommen vorhin den Stuhl erklommen, eine Tafel Kinderschokolade besonnen aus den Schrank genommen, diesen Schüttelreim ersonnen und was soll ich sagen? Nicht verzagen in diesen kalten Tagen :-)

Mittwoch, 5. Januar 2022

Taktung

Boah, nach zwei Tagen Aufenthalt ausschließlich in einer intensiven virtuellen Welt verwandelt sich die Realität erst mal in eine Ödnis. Das ist nach Filmen und Serien bei weitem nicht so der Fall. Wahrscheinlich liegt es daran, dass man sich bei aufgeschriebenen Geschichten sämtliche Umgebungen bis hin zu den Details in der Fantasie vorstellt und nichts fertig kredenzt bekommt. Bei einem Film bin ich lediglich der Beobachter des Geschehens, in einem Roman aber erlebe ich alles, befinde mich mittendrin. Ein gelungenes Computerspiel wäre wohl eine Mischung aus beidem. Komisch, dass ich Computerspiele eigentlich noch nie sonderlich gemocht habe.

"Unterleuten" ist auch verfilmt worden. Allerdings als ein deutscher Dreiteiler, und hierzulande kann man leider generell keine guten Serien drehen, da ist die Enttäuschung über Buch versus Serie eigentlich vorprogrammiert. Mal abgesehen davon, dass eigene Bilder sowieso nie mit den Bildern Anderer übereinstimmen. Erst recht aber kann ich mir den hintergründigen feinen Humor der Autorin Juli Zeh nicht in einer deutschen Serie vorstellen.

Sonst nichts Neues, ein paar kalte Nächte stehen arbeitstechnisch an, danach Besorgungen und Schlepperei auf dem Fahrrad sowie eine Neujustierung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Hachja, kalter grauer Alltagstakt halt. Mögest du den deinen heute womit auch immer schön versüßen.

Dienstag, 4. Januar 2022

Binge-Reading

Nur für den Fall, dass du fragst, wo ich denn abgeblieben bin. Gestern begann ich mit (Amazon-Link) "Unterleuten" von Juli Zeh (Danke, Elke, für diesen hervorragenden Tipp). Es fesselte mich 10 Stunden am Stück, dann kam die Biologie dazwischen und mir fielen dummerweise die Äuglein zu. Jetzt, frisch ausgeruht, mache ich mich an die zweite Hälfte des Romans. Internetverbindung aus, Binge-Reading eingeschaltet. Bis auf weiteres ist meine Wenigkeit erst mal wieder offline oder "ab von der Welt", wie man so schön sagt. Bis dahin, gehab dich wohl.

Montag, 3. Januar 2022

22 Gründe gegen die Impfpflicht

Lesen, verstehen und (je nachdem) den Fehler im eigenen Denken zugeben. Sich der Erkenntnis der Nutzlosigkeit von Zwangsimpfungen weiterhin zu verweigern, wäre beinahe schon bösartig ("wenn ich mich habe impfen lassen und dies womöglich falsch war, dann sollen alle anderen diesen Fehler ebenfalls begehen. Keiner soll ungeschoren davonkommen").

Die Ausgeburt des Bösen

Gibt es böse Menschen? Schau dir das folgende Video weiter unten einmal an (ab Minute 11:22): Da hat jemand offensichtlich aus rassistischen Gründen einen Autoreifen manipuliert, so dass der Reifen schleichend Luft verlor. Und zwar ging der Täter in einer so perfiden Art vor, die die Wahrscheinlichkeit, dass die Ursache seiner Manipulation irgendwann herauskommt, gegen null verlaufen ließ. Ein unglaublich heimtückischer Mordanschlag - nicht nur gegen den Besitzer des betroffenen Autos, sondern auch gegen völlig Unbeteiligte im Straßenverkehr. Selbst die Motivation hierfür spielt keine Rolle, denn viele andere Gründe lassen Menschen im Affekt oft schlimme Dinge tun. Eifersucht zum Beispiel oder jahrelang angestauter Hass aus beruflichen oder privaten Gründen, der aus einem nichtigen Anlass plötzlich und unerwartet geradezu explodieren kann, aber nichts von alldem trifft hier zu, denn solch ein Anschlag ließe sich mit nichts rechtfertigen oder relativieren. Die unglaubliche Heimtücke, mit der der Täter vorgegangen ist, belegt überdies, dass er nicht dumm ist (manche Leute denken bei ihrem Tun ja nicht von hier nach dort). Der Täter wusste also haargenau, was er tat.

Da bleibt einem wirklich vor Entsetzen die Spucke weg. Wenn man den Täter theoretisch fassen sollte (manche teilen ihre Taten ja der Freundin oder Freunden mit und so kommen nicht selten Jahre oder sogar Jahrzehnte später Dinge zum Vorschein, die sonst nie herausgekommen wären), so stellt sich die Frage, wie man mit ihm umgehen sollte. Er ist eine Gefahr für die Allgemeinheit, eine wandelnde Zeitbombe gewissermaßen. Umerziehen kann man so jemanden sicher nicht, denn sein durchdachtes perfides Vorgehen belegt höchstens, dass er zukünftig noch heimtückischer handeln würde, so dass (für mich) eigentlich nur ein dauerhaftes Wegsperren aus der Gesellschaft infrage käme. Oder hättest du eine andere Idee?

Sonntag, 2. Januar 2022

Lecker Reste - letzter Teil

Heute warten diese allerletzten Weihnachtsreste auf mich. Wie wunderbar. Du wirst angesichts des prächtigen Tellers sicher verstehen können, dass meine Finger gerade etwas ganz anderes als schnöde Tipperei machen möchten, nicht wahr? Und man soll ja auf seinen Körper hören :-)

Samstag, 1. Januar 2022

Lecker Neujahr

Hmm, wie lecker. Mein Abendbrot. Das Gleiche gibt's noch mal morgen früh. Nach wie vor Reste essen ;-)

Ein frohes neues Jahr wünsche ich dir!

Freitag, 31. Dezember 2021

Silvestergeplänkel

In dieser freien Nacht habe ich mir den schwedischen Sechsteiler "Menschen in Angst"* vorgenommen. Später (oder nächste Tage), falls ich Lust auf eine Psycho-Serie habe, schiebe ich "Too Close" noch hinterher.

Über "Hide And Seek" hatte ich (glaube ich) noch nichts gesagt. Die Serie erhält 7 Punkte. Sehr angenehm empfand ich die hierzulande unbekannten Darsteller, die durchweg hervorragend spielen. Alles in allem istꞌs ein guter Krimi.

Die beiden Spielfilme "Dontꞌt Look Up" und "The Power of the Dog" bekommen von mir je 6 Punkte. Den zweiten finde ich ein wenig zu "unspektakulär", wobei das nicht mit "zu langweilig" verwechselt werden sollte. Es fehlt ihm einfach ein zündendes Element, finde ich, oder das gewisse Etwas. Unterdrückte Homosexualität allein genügt (mir) nicht als Thema. So bleibt es bei der Erinnerung an inhaltlich ähnliche Filme - und ich überlegte die ganze Zeit, ob und wo man das nicht schon hat sehen können.

"Donꞌt Look Up" ist - wie ich letzte Tage richtig vermutete - kein Corona-Gleichnis. Er persifliert unsere hysterisch-wirre Gesellschaft. Das machen viele andere Filme vor Corona ebenfalls. Natürlich kann man dann immer das Thema Corona in die nicht genannte Lücke stecken, doch das ist nicht Sinn und Intention einer Persiflage, denn sie möchte nicht einseitig instrumentalisiert werden (dann wäre es Propaganda). Der besagte Kritiker bei Serienjunkies hat in seiner negativen Gleichsetzung mit "Corona-Leugnern" eigentlich eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es dem Film leider nicht gelungen ist, die Zuschauer dazu zu bewegen, sich an ihre eigenen Nasen zu fassen, um zu erkennen, dass wir es selber sind, die die hervorragend geschilderte absurde Zeit, in der wir leben, erst lebendig machen. Das ist (oder wäre) Sinn dieses Films. Darüber hinaus fand ich ihn technisch grottenschlecht - also bemessen an einen Spielfilm - das machen sogar die meisten Serien mittlerweile besser. Quintessenz: beide Filme sind gute Unterhaltung für ein einmaliges Anschauen.

Etwas ganz anderes. So können mit Werbung geradezu verseuchte Webseiten durch den Scriptblocker "No Script" aussehen: nicht eine einzige Reklame erscheint, dennoch sind alle redaktionellen Beiträge samt Bilder und nicht automatisch startende Videos verfügbar. Stellt man "NoScript" einmalig richtig ein, so gibt es auch keinerlei Verlust der weiteren Funktionalität auf diesen Webseiten. Hier rechts als Beispiel mal drei der mit Reklame normalerweise überfluteten Seiten: "Fernsehserien", "Wetter online" und "Rotten Tomatoes".

Nachtrag, 7:10 Uhr: Es ist eine wunderschöne kurze Serie mit viel Herz und Humor. Lustig, ein klein wenig kitschig (oder etwas mehr - aber gut kitschig, nicht albern kitschig), dennoch intelligent und ziemlich schräg. Eigentlich eine hervorragende Weihnachtsgeschichte, obwohl sie um Silvester spielt.  Sie bekommt satte 8 Georg-Punkte = wird archiviert und bestimmt irgendwann (naja, vielleicht) nochmal angesehen.

Silvester - Zeit der Jahresrückblicke

Der Jahresrückblick von "INDUBIO, dem Podcast des gepflegten Zweifels". Ungemein hörenswert.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr und nur das Allerallerbeste!

Donnerstag, 30. Dezember 2021

Zwischen den Jahren 4 von 4

Ist schon lustig, wenn beim "Spazierengehen" ein Mann einen Polizisten ausgerechnet dann schubst, wenn zufällig ein Kameramann des BR zugegen ist, um diese Szene aufzunehmen und sofort in die sozialen Medien zu stellen als Beweis der Aggressivität der Spaziergänger. Für wie verblödet muss die bayerische Regierung eigentlich die eigenen Bürger halten? Oder der BR seine Zuschauer? Aber keine Sorge, ich lass das Thema Spaziergänge heute beiseite, es spricht eh für sich, wenn hunderte Polizisten benötigt werden, um die Menschen abzuhalten von ihrem ureigenen Bedürfnis nach dem Beine-Vertreten und nach Solidaritätskundgebungen. Vielleicht werden Sticker, Aufkleber, T-Shirts und dergleichen mit aufmüpfigen Botschaften des Volks, dem großen Lümmel, demnächst auch noch verboten.

Wie wärꞌs, statt mit Politik, mit ein wenig Konsum?

Dieses kleine Gadget (Amazon-Link) nenne ich nun mein Eigen. Kostet rund 12 bis 15 Euro, kann man auf alle Smartphones klemmen und passt sogar gut auf meine Lumix-Knipse. Fürs Spielen mit Makroaufnahmen. Klappt prima. Zum Beispiel hier ein Bilderrätsel: Was ist auf dem rechten Bild zu sehen? Die Lösung ist einfach wenn man den Tagebucheintrag von Dienstag kennt.

Bis morgen, dann ist diese undefinierbare Zeit zwischen den Jahren endlich vorbei.

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Nachgereichtes

Nachgereicht vom 26.: Peter Hahne im INDUBIO-Podcast. "Die Heidenangst der Christen". Selten so etwas Gutes und Wahres gehört. @M., achte mal aufs Ende: "Es ist ja Faschismus, was wir jetzt erleben". Ein weiterer gebildeter Protagonist, der erkennt, was gerade geschieht. Hier zum Podcast.

Zwischen den Jahren 3 von 4


Immer wieder überraschend, welche neuen Ansichten aus Kombinationen mit Altem entstehen können. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, das wunderbar stimmige Bild (Zufall; achte mal aufs Datum) des 22-Millimeter-Dvarws (V2) durch einen Mini-Dvarw (16 Millimeter) aufzubrechen. Das sieht dann raketenmäßig wie ganz zu Anfang der Verbreitung des E-Dampfens aus. Damals bot das überteuerte Flagschiff, die "Provari", genau solch ein Bild, da es zu Beginn kaum gute 22-Millimeter-Verdampfer gab. Seit nunmehr über einem Jahr dampfe ich innerhalb geschlossener Räume ausschließlich Back-To-The-Roots; in mehrfacher Ausführung den Mini-Dvarw bei nur 7 Watt. Dafür ist kein großer 18650-Akku notwendig, denn mit der benötigten geringen Leistung hält auch ein kleiner Akku lange durch. Neben den Akkuträgern "Amnis" mit festverbauten Akkus und den Mini-Pfeifen mit 18350er Akkus bietet nur noch die "Ehpro 101" (als serienmäßiges sowie bezahlbares geregeltes Gerät) durch Wegnahme einer Hülse diese Möglichkeit der Verkleinerung. Die optische Erscheinung mit dem Dvarw-V2 auf der Ehpro ist zwar schon perfekt aber wider Erwarten begeistert mich ebenso das "Raketenbild" mit dem Mini-Dvarw. Dass darüber hinaus diese Kombination fürs MTL-Dampfen ungemein komfortabel ist, die Dampfe prima und leicht in der Hand liegt und für die Hemdtasche nicht zu groß oder zu schwer ist, tut sein Übriges.

Hier mal ein kleiner Scherz: die USS Excelsior ist samt E-Dampfe gefangen in unbekannter zäher Materie (wie immer, auf ein Bild klicken = größer):

Dienstag, 28. Dezember 2021

Zwischen den Jahren 2 von 4

Oh, wie schön. Zu Hause begrüßte mich vorhin eine verspätet angekommene Weihnachtstüte des Arbeitgebers. Firmenleckerchen sozusagen, von einer Kollegin extra gestern Abend noch vorbeigebracht. Da war ich aber schon fort zum Dienst. Voll bis obenhin mit edler Schokolade ist sie: Aachener Printen, Stollenkonfekt, Marzipankartöffelchen, Schokokränze und -kugeln, Donimosteine und noch einiges mehr. Jetzt weißt du, wie gerade mein Abendmahl aussieht.

Auch schön warꞌs früher am Morgen. Auf dem Heimweg mit dem Rad in Schrittgeschwindigkeit begleitete mich 5 Minuten lang auf rund 500 bis 1.000 Metern eine weiß-braune Eule. Stockfinster warꞌs, kein Auto weit und breit zu sehen. Zuerst nahm ich sie nur im Augenwinkel als einen dicht an mir vorüberfliegenden gigantischen Schatten wahr. Doch dann umkreiste sie mich, setzte sich weiter vor mir auf einen Baumast, wartete, bis dass ich an ihr vorbeiradelte, und verfolgte mich abermals, überholte ganz dicht und wartete weiter vorne wieder, um das Spiel erneut zu beginnen. Mehrmals hintereinander machte sie das. Ganz nah flog sie dabei ziemlich langsam neben und über mir, so dass ich sie gut sehen konnte. Warum sie es machte, weiß ich nicht. Vielleicht wegen der klassischen Musik, Greensleeves und die Filmmusik von "Braveheart" erklangen im Lautsprecher. Jedenfalls war das ein seltenes, ach, sogar ein einmaliges Erlebnis. Es flogen zwar schon ein paar Eulen dicht an mir vorüber, doch über eine längere Strecke eine echte Begleitung, das habe ich noch nicht erlebt.

Die dritte Nettigkeit: Nachts blieb es trocken und erst in dem Moment, da ich das Rad zu Hause in den Schuppen rollte, begann es zu regnen. Das bleibt wohl auch so den lieben langen Tag lang. Ich verschlafe somit das Usels-Wetter. Okay, für jemand anderen, der sich jetzt auf dem Weg zur Arbeit befindet, ist diese Nettigkeit nicht ganz so nett, aber rein subjektiv hatte ich mich sehr gefreut, quasi auf die Minute genau zur richtigen Zeit zu Hause angekommen zu sein. Des einen Freud, des anderen Leid, so ist das eben, da machste nix dran.

Montag, 27. Dezember 2021

Zwischen den Jahren 1 von 4

Die spanische Serie "La Fortuna" (siehe gestern) kriegt von mir 4 Points of no Return und ist schon wieder vom Datenträger gelöscht (habe sie aber bis zu Ende gesehen. Immerhin). Die Hauptdarstellerin spielt weder eine lesbische Frau, noch eine normale Hetero-Rolle, nein, sie muss dann natürlich bisexuell sein. Die lieben Spanier, wenn schon "modern sexualisiert", dann aber richtig.

Sonst nix Neues am Morgen. Die Nacht wurde von Stunde zu Stunde milder.

Sonntag, 26. Dezember 2021

Zwischen den Jahren 1

Alles im Schutz der Weihnachtstage: Prof. Kekulé und Boris Reitschuster rausgeschmissen, Achgut-Kanal bei Youtube gelöscht, Liza Fitz aus der ARD-Mediathek entfernt, nach dem "G2-Urteil" in Lüneburg die Justiz gesäubert durch die Einführung eines zusätzlichen 14. Senats für Corona-Angelegenheiten und mehrere Leute auf der Flucht, wie etwa der Pianist Arne Schmitt. Dabei sind das nur die prominenten Meldungen, ich möchte gar nicht wissen, wie viel Unrecht normale Menschen im Alltag gerade erleben. Wie der blanke Hohn klingt da Scholzens Aussage, es gäbe keine Spaltung der Gesellschaft. Und die gebetsmühlenartige Wiederholung der Pressesprecher auf der BPK, von einer Zensur sei ihnen nichts bekannt, denn die Medienunternehmen wie Google oder der öffentlich-rechtliche Rundfunk nähmen lediglich ihr Hausrecht wahr. Es ist, gelinde gesagt, momentan schwer zu ertragen. Wenn jetzt noch jemand nach wie vor nicht sieht, dass die Vielfalt im Lande zugunsten des Gleichklangs abgeschafft wird (ich möchte gar nicht bedeutungsschwer von einem Demokratieabbau schreiben), dann will er das auch nicht sehen, dann bedeutet sein Schweigen nicht bloß Zustimmung, sondern ist aktive Unterstützung: das bewusste Wegschauen.

Ach, übrigens entdecken die Grünen gerade Pfefferspray und Schlagstöcke neu. So lange es die anderen trifft und nicht einen selber, ist das ja völlig in Ordnung. Was für Heuchler.

Nun gut, ich möchte dich mit so etwas nicht langweilen, denn zwischen den Jahren ist das politische Desinteresse traditionell sehr groß. Genau wie meine Arbeitsunlust, denn die 5 freien Nächte gehen heute zu Ende. Schnell wie ein Fingerschnips, kaum warꞌn se da, schon sindꞌse wieder wech.

Das Fahrrad hatte ich letzte Nacht repariert. Im Wohnzimmer. Vorher schön die Reifen abgewischt, so hat es kaum Dreck gemacht. Aber bücken musste ich mich trotzdem - Mensch, ich komme kaum noch hoch. Seit den 3 Tagen Weihnachtsputz habe ich definitiv Rücken und Nacken. Rücken rechts und Nacken links. Was tu ich dagegen? Gymnastik aufꞌm Fernsehsessel: nach rechts gucken und linksseitig sitzen. TV-Sport ;-)

Was gabꞌs denn im TV? Habe die koreanische SiFi-Serie "The Silent Sea" versucht. Vergeblich. Von 8 Folgen war bei Episode 4 Schluss: 2 Bewertungspunkte. Es gibt nichts, was an dieser Serie nicht auszusetzen wäre (was für ein Satz, nicht wahr?). "Schrott-TV" träfꞌs in einem Wort. Diese letzte freie Nacht versuch ichꞌs mal mit "La Fortuna", wobei ich skeptisch voreingenommen bin, denn hat es jemals eine gute spanische Serie gegeben? Eher nicht. Spanische Serien überzeugen durch ihr Macho-Gehabe und den als Feminismus getarnten Sexismus. Aber ich werde trotzdem heute mal reinschauen. Von "The Expanse" sind bereits 3 Episoden der letzten 6. Staffel verfügbar. Das wird garantiert ein Fest.

Bis dahin, gehab dich wohl. Reste essen von Weihnachten ist angesagt. Bon Appétit.

Samstag, 25. Dezember 2021

Weihnachtsgrüße aus der Schweiz

Was musste ich lachen! Roger Köppel kommentiert in der "Weltwoche Daily" in seiner unnachahmlichen humorigen Art u.a. Natascha Strobl: "... und diese Natascha Strobl, die da mit aufgestützter Hand mit ihrer eindrucksvollen Physiognomie fast etwas majestätisch sich aufpflanzt, die erzählt uns Schweizern nun also, die Österreicherin, wie die SVP nun also zu einer Belastung der Demokratie werden könnte. Wissen Sie, meine Damen und Herren, ich will der Frau Strobl nicht zu nahe treten, aber ich habe manchmal den Eindruck, vielleicht könnten auch solche Politologen wie Frau Strobl irgendwann zu einer Belastung der Demokratie werden. Vor allem dann, wenn man aus ihren Diagnosen, die ja nichts wert sind oder wenig wert, würdꞌ ich mal sagen …" Nein, es lässt sich nicht gut transkribieren, du musst dir einfach Roger Köppels Humor bei dieser Angelegenheit selber ansehen. Herrlich!

Freitag, 24. Dezember 2021

Frohe Weihnachten

 Sooo, dann wünsche ich dir mal eine frohe Weihnacht mit ganz viel Lametta.

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Weihnachtsputz erledigt

Der Weihnachtsputz liegt hinter mir, Besuch kann kommen. Anders als die Jahre zuvor, hat das Christkind die Päckchen unten abgelegt (Maisonette). Sechs Personen in meiner Höhle oben, das wäre dann doch ein bisschen zu eng (klick aufs Bild = größer).

Vom Moment, den eigenen Freunden in den Weg zu treten | Clara Nacht

Altes im neuen Gewand

Seit fast zwei Jahren galt ich als übler Verschwörungstheoretiker, weil ich schon früh von einem Impf-Abo zugunsten unvorstellbarer Milliardengewinne der Pharmaindustrie sprach und schrieb. Alles Schwurbeien, so beschimpfte man mich, es ginge einzig um die Gesundheit. Dass letzteres ganz und gar nicht der Fall ist, dürfte längst klar sein, aber das mit dem Abo galt weiterhin als Fake.

Nun spricht Moderna-Chef Stéphane Bancel höchstselbst von einem Impf-Abo mit garantierter Abnahmemengen. Da bekanntlich das Virus munter immer weiter mutiert, scheint das Abo auf Jahrzehnte gesichert. Was der Pharmalobby bisher mit den Grippeschutzimpfungen nicht gelang, wurde durch Corona und seine Mutanten endlich erreicht: Hand in Hand mit der Politik wird wie mit der Rundfunkgebühr ein weiterer "Solidarbeitrag" erhoben. Zwingend. Für Kind und Kegel. Auf unbestimmte Zeit.

Kritischer Journalismus mit unangenehmen Fragen wird derweil einen Riegel vorgeschoben (Ausschluss Boris Reitschusters aus der BPK) und die vereinzelt mutig aus der Masse gleichgetakteter Gerichte herausragenden Köpfe werden medial verächtlich gemacht. Nachdem dann die (weisungsgebundenen) Staatsanwaltschaften ihre Hausdurchsuchungen bei ihnen erledigt haben, inklusive Beschlagnahme sämtlicher elektronischer Medien und Datenträger, sogar die der Kinder, bedeutet es selbst für den mutigsten Richter das berufliche und oft auch das gesellschaftliche Aus.

Natürlich gibt es in dieser Art und Weise bald auch keine gespaltene Gesellschaft mehr. Alle sind öffentlich auf Linie, China lässt grüßen. Jeder Regierungskritiker im Verborgenen wird zu einem Faschisten, denn der Begriff "Faschist" galt immer schon für den politischen Gegner, für den Andersdenkenden. Von Stalin instrumentalisiert bis jüngst als Begriff "Antifaschistischer Schutzwall" für die physikalische Grenze in Deutschland missbraucht. Zensur in den sozialen Medien als neue virtuelle antifaschistische Schutzmaßnahme. Geschichte reimt sich. Wie damals wird dieser Reim von der Bevölkerung nicht erkannt. Alles ist wieder möglich.

Überdies verdeckt das allgegenwärtige Thema Corona, dass wir sehenden Auges auf einen neuerlichen Krieg zusteuern. So etwas galt bislang ebenfalls als böse Verschwörungstheorie. Wer daran erinnert, dass die Grünen und zuvorderst Joschka Fischer Deutschland in den ersten Krieg seit 1945 hinein trieb, galt und gilt als Nestbeschmutzer. Die Grünen waren unter Kanzler Schröder Kriegstreiber und sie sind es heute unter Scholz genauso. Was bedeutet denn die Konsequenz, wenn nach Willen der Grünen, die Ukraine aufgerüstet wird und sogar deutsche Soldaten in die Ukraine entsandt werden sollen? Im Ernstfall stehen sich dann erneut deutsche und russische Soldaten von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Was mag wohl eine russische Familie denken, deren Sohn, Tochter, Ehemann, Ehefrau abermals von einem Deutschen getötet wird? Was empfindet die russische Bevölkerung bei einem neuerlichen Einmarsch auch deutscher Soldaten? Wer eine solche Drohkulisse aufbaut, muss damit rechnen, dass sie in ihrer Konsequenz auch zum Ernstfall wird. Wie ich bereits vor rund 10 Jahren schrieb, wird die NATO uns in einen neuen Krieg hineinziehen. Und wieder sind es die Grünen, die mit ihrem Russland-Hass in der ersten Reihe der Kriegstreiber stehen. Wenn Kanzler Scholz gestürzt und durch Vizekanzler Habeck ersetzt worden ist (woran im Hintergrund garantiert schon fleißig intrigiert wird), dann ist wahrlich Schluss mit lustig, denn dann wird der Schlussakkord Deutschlands erklingen als Demokratie, wie wir sie bisher kannten.

Gleich auf mehreren Ebenen sind wir alle Zeugen einer Zeitenwende. Viele sehen sie nicht, andere begrüßen sie sogar, und jene, die davor warnend ihre Stimme erheben, werden ausgelacht. Ohnmächtig bleibt letztlich allen nichts anderes übrig, als zuzusehen, wie sich das Land und der Kontinent verändern. Wieder bleibt den Bürgern nur die Hoffnung, dass der Reim der Geschichte vielleicht dieses eine Mal stolpert und zu einer Disharmonie wird, die das Schlimmste der Wiederholungen verhindern mag. Die Ostdeutschen haben schließlich eindrucksvoll gezeigt, dass so etwas grundsätzlich möglich ist, doch waren die Voraussetzungen damals andere, und so lange das Volk in seiner breiten Masse, aus welchen Gründen nun auch immer, untätig dabei zusieht, dreht sich die Spirale hinein in die Dystopie immer schneller.