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Donnerstag, 24. November 2022

Ein Halbes-Watt-Wunder

Wow! Es gibt etwas sensationell Neues, das ich wirklich atemberaubend klasse finde. Guck mal auf dem Foto unten (anklicken = Großansicht): das sind winzige Kerzen mit E-14-Fassungen und einem Stromverbrauch von - und jetzt halte dich fest! - sage und schreibe nur 0,5 Watt. Ach, und die erschaffen ausreichend Licht?, fragst du womöglich. Auch ich wäre skeptisch. Warꞌs auch, doch die Kundenrezensionen bei Amazon machten mich neugierig.

Schon lange habe ich, wie jeder andere auch, sämtliche Birnen mit LED-Lampen ausgetauscht. Bei denen der stimmungsvollen Beleuchtung mit bis dahin ebenso sensationellen nur 2 bis 4 Watt. Noch weniger Watt bei gleicher Lichtausbeute hätte ich mir nicht vorstellen können. Ist aber so, die winzigen Kerzen liefern dasselbe stimmungsvolle Licht (also gelblich und nicht zur kompletten Raumbeleuchtung hell natürlich) wie die 4-Watt-Gesellen. Das kitzelte sofort die Rechenlust in mir:

Sagen wir mal 50 Cent pro Kilowattstunde (unfassbar eigentlich, aber das ist ein anderes Thema). Eine kWh = 1.000 Watt. Weiter nehme ich mal an, die Birne leuchtet 24 Stunden. 365 X 24 = 8.760 Stunden im Jahr. Mal 0,5 Watt = 4.380 Watt. Geteilt durch 1.000 = 4,38 Kilowatt. Mal 50 Cent = 2,19 Euro im Jahr (!), geteilt durch 12 = 0,1825 Euro = gerundet 18 Cent im Monat an Stromkosten. Und wenn die Birne nur 16 Stunden am Tag leuchtet, wie es bei mir der Fall ist, kostet sie lediglich nur rund 12 Cent Strom pro Monat.

Ist nur die Frage, wie lange diese Birnen tatsächlich halten. Da haben wir alle wohl schon so einiges erlebt zwischen den Versprechungen der Hersteller und der tatsächlichen Haltbarkeit von LED-Lampen. Auch ich habe welche von 2012, ehemals superteure 12-Watt-Samsung-Lampen, die funktionieren immer noch tadellos und beleuchten 2 Räume hell wie alte 60-Watt-Birnen, doch ebenso hat oft genug der gute Geist chinesischer Billiglampen nach wenigen Monaten oder Wochen sie schon verlassen. Also sind die heutigen neuen kleinen Gemütsaufheller erst mal als eine Art Überraschungspaket anzusehen.

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