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Freitag, 17. Juni 2022

Miniaturen aber kein

Minimalismus, ganz im Gegenteil. Guck mal (klick aufs Bild = groß): das Feuerzeug liegt dort extra als Größenvergleich. Heute kamen ein paar neue 500-GB-Micro-SD-Karten an (Gehalt gibt es bei mir immer erst zum 15. des Monats). Somit können sämtliche Filme schon mal von den großen Festplatten dorthin kopiert werden. Das sind knapp 500 Spielfilme unterschiedlicher Dateigröße und dauert natürlich seine Zeit, ich schätze 5 bis X Stunden (immerhin ca. 1,5 TB).

Wie du siehst, wurde die "schrottige" TV-Box reaktiviert - immerhin ein vollständiger Rechner, auf dem ich seinerzeit Linux als Betriebssystem installiert hatte und der seither als Lern- und Spielsystem diente. Der SD-Hub wird das Film- und Serienarchiv der externen Festplatten des Netzwerkrechners ablösen, und wenn man mal bedenkt: so klein wie auf dem Foto, das könnte theoretisch jetzt schon den kompletten Netzwerkrechner ersetzen (der neue große Monitor besitzt 2 HDMI-Anschlüsse und man kann mit ihnen auch ohne Netzwerk zwischen dem Windows-Rechner und dieser TV-Box einfach hin- und herschalten).

Noch habe ich im Netzwerk ein Problem mit den Freigabe-Rechten. Komischerweise beim größeren Netzwerkrechner nicht, obwohl auf ihm dasselbe Linux-System läuft. Wenn ich von einem Windows-Rechner auf das Karten-Archiv zugreifen möchte, wird ein Passwort verlangt, das ich nicht vergeben habe bzw. jenes des kleinen Linux-Rechners wird nicht akzeptiert. Warum nicht? Die Linux-Rechner untereinander funktionieren freigabetechnisch einwandfrei. Linux und Windows beim größeren Linux-Rechner ebenfalls, nur die ehemalige TV-Box macht diesen Ärger. Es liegen bereits Stunden erfolgloser Versuche hinter mir.

Nunja, da das Kartenarchiv eh an den größeren Netzwerkrechner angeschlossen werden wird, lohnt eine weitere stundenlange Hackerei nicht wirklich. Aber es wurmt mich kolossal, ich möchte wissen, warum das wie geht.  Mal schauen …

Was das Bild prima zeigt, ist die echte Faszination der Miniatur. Früher bedurfte es großer Kästen der Rechner und Blöcke der externen Wechseldatenlaufwerke, heute kommt man mit dem Platz zweier Zigarettenschachteln aus. Vom Stromverbrauch einmal abgesehen (mit samt dem Rechner nur ein einziges Netzteil gegenüber einem halben Dutzend Netzteile bisher), so gibt es auch keine akustischen Beeinträchtigungen, da keine Ventilatoren benötigt werden. 4k-Filme lassen sich dennoch problemlos abspielen.

Nächsten Monat zur kommenden Gehaltsabrechnung wird dann die Datenbank der Serien auf die Karten kopiert. Geduld ist eine Tugend.

Jaja, ein vielleicht zu uninteressanter technischer Eintrag heute, doch damit befasse ich mich eben seit Stunden. Da musst du als Leserin und Leser heute durch, es hülft nix :-)

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