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Donnerstag, 18. November 2021

Mausetot

Die Mausefallen waren im Päckchen. Keine drei Stunden standen sechs Fallen, da hatten zwei schon zugeschnappt. Mal gucken, wieꞌs morgen früh so aussieht.


Disclaimer: Ja, ich mag die süßen Mäuschen auch sehr - aber nicht in der Wohnung. Und wieder ja, ich habe Lebendfallen schon vor 15 Jahren ausprobiert. Damit schafft man sich nur ein reines Gewissen, egoistisch halt, aus den Augen, aus dem Sinn, doch in Wahrheit verbreitet man damit viel Leid und Schmerz, denn bereits im Haus geborene Mäuse, die noch nie das Tageslicht gesehen haben, werden draußen binnen Kürze lebendig aufgefressen. Da ist dieser Genickbruch wesentlich humaner, denn sie bekommen davon gar nichts mit. Bisher reichten Giftköder, die Mäuse im Zaum zu halten, seit wenigen Jahren allerdings hat die EU verordnet, den Giftanteil für Privatpersonen so weit herabzusenken, dass die Mäuse die Köder plötzlich sehr mögen und sich von ihnen wunderbar fett fressen, dann Familien gründen, die als nächste Generationen ebenfalls lecker Köder verspeisen ohne den geringsten Schaden davon zu tragen. Wir haben Katzen draußen, die auch etliche Mäuse fangen. Sie legen sie vor die Eingangstür und die skrupellosen immer ausgehungerten Hunde verspeisen sie schneller als man hingucken kann mit Haut und Haaren. Schluckmaus sozusagen. Wie manꞌs also dreht und wendet, eine Schlagfalle ist die beste Lösung für alle. Und was das Foto betrifft, nun, das zeigt eben nur die Realität (klick drauf, dann wird sie noch realer).

4 Kommentare:

  1. Wir sehen es genauso wie du. Im Haus haben wir keine Mäuse, aber direkt vor der Terrasse leben in den Büschen immer ganze Familien. Der Mann hat die Fallen mit schlauchartigen Häuschen umbaut, damit keine Vögelchen zu Schaden kommen. Bestückt werden die Fallen mit Parmesanrinde (die mir dann für die Minestrone fehlt ;-). Und hier wird alles verwertet, die ansässige Rabenfamilie bekommt die Mäuse auf ihrem Teller serviert und keine Minute später werden sie schon abgeholt.
    Kenne eine Grünenwählerin die die Mäuse mit der Lebendfalle fängt und
    mit dem Auto (!) wegbringt. Wir haben ihr erklärt, wie das mit diesen Mäusen weitergeht, wurde und wird aber ignoriert.
    Wir führen Buch über unsere Morde, inzwischen sind es um die 150 Mäuse!

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    1. Das mit der Buchführung finde ich eine tolle Idee. Damit fange ich ab heute auch an. Selbstbezichtigung fürs Fegefeuer ;-)

      Gut funktioniert auch Kinderschokolade, da können die hiesigen Nager nicht widerstehen. Jaja, die grünen "Gutmenschen"; mit dem Auto eine Maus fortbringen, absurder gehtꞌs doch kaum. Müsste man mal in die persönliche CO2-Bilanz einrechnen, Maus versus Weltrettung.

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  2. Der Mann erzählte noch folgendes: anfänglich setzte er auch eine Lebendfalle ein. Die Maus wurde weit weg verbracht (ich nehme an, mit dem Auto;-). Am nächsten Tag war sie wieder da, erkennbar an dem Stückchen Schwanz das ihr fehlte.

    Aber generell wird denen der Garaus gemacht im fremden Revier. Da beißt die Maus kein' Faden ab.

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    1. Ich bin bei 11 Mäusen angelangt (Buchführung *lach*)Innen im Haus wohlgemerkt. Strichliste wie auf dem Colt eines Revolverhelden. Seit zwei Tagen ist aber Schluss, die Fallen bleiben leer und es ist nichts mehr in den Zwischendecken und -wänden zu hören. Ich habe somit eine komplette Familie ausgerottet. Hachja, eine Schuld, die man mit ins Jenseits nimmt :-)

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