.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Tod eines Narrativs

Entlarvung und selbsterklärend in nur einer Minute und 16 Sekunden. Ausschnitt aus der gestrigen BKP. Ausführlichere Infos dazu hier. Wenn also der Hauptgrund für die Maßnahmen (Überlastung des Gesundheitswesens) nie vorhanden war und heute nicht vorhanden ist, weshalb gibt es denn dann überhaupt noch die Maßnahmen?

Inneres Ich: "Na, weil die Maßnahmen eine Überlastung verhindert haben."

Ein perfekter Zirkelschluss. Maßnahmen werden mit etwas begründet, das es nicht gab und gibt, und das Nichtvorhandensein wird argumentativ wiederum durch die Maßnahmen begründet. Was ist das anderes als eine virtuelle (da eine faktisch in den Krankenhäusern nicht vorhandene) "Notlage nationalen Ausmaßes"?

1 Kommentar:

  1. Ein Kommentar aus dem Off, auf den ich aber öffentlich eingehen möchte, da wahrscheinlich mehrere Leute so denken.

    "Mir ist egal, warum etwas wirkt, dass es wirkt, darauf kommt es an."

    Sagte der Däne, dessen Land längst das Ende aller Maßnahmen eingeleitet hat, dessen Impfquote ähnlich hoch wie unsere ist und aus dessen Krankenhäusern es nach Beendigung der Maßnahmen nichts auffälliges zu vermelden gibt.

    Das erinnert mich fatal an den "NATO-Doppelbeschluss" unter Kanzler Schmidt: die eine Seite stellt Raketen auf, die andere Seite stellt noch mehr Raketen auf, bis die erste Seite aus wirtschaftlichen Gründen dieses Wettrennen aufgibt. Covid19 wird also behandelt wie ein feindlich gesonnenes Land, doch welche wirtschaftlichen Erwägungen kann ein Virus treffen, sich zurückzuziehen?

    Es ist einfach nur absurd. Sollte man da nicht besser Ockhams Gesetz anwenden? "Halten sich alle Faktoren die Waage, dann ist meist die einfachste Erklärung die plausibelste." Was ist hier wahrscheinlicher: die Maßnahmen verhindern etwas, das nie eingetreten war oder sie sind Mittel zum Zweck für eine Massenimpfung? Bei der Zustimmung letzterer Möglichkeit, stellt sich wie immer die Frage "Cui bono", wem nützt es.

    AntwortenLöschen

Du kannst nur Einträge kommentieren, die nicht älter als 30 Tage sind.