Dienstag, 8. Juni 2021

Zur Haltbarkeit der E-Pfeife "F 30"

Sieben E-Pfeifen "F-30" besitze ich, zwei werden im Alltag benutzt, weitere zwei stehen in der "Vitrine" und drei liegen stabil verpackt als Reserve im Karton in einem Schrank. Diese drei habe ich lange vergessen, dabei wollte ich sie jährlich nachladen. Das siehst du an der Beschriftung der letzten Erhaltungsladung. Von Oktober 2018 bis heute klafft eine lange zeitliche Lücke. Zwei von den dreien waren noch gut zur Hälfte mit Energie befüllt, doch eine war komplett tot (die offene links unten - wie immer, klick aufs Bild = Großansicht). Ob deren fest eingelöteter 18350er Akku nun tiefentladen wurde, wird sich erweisen, denn zur Bewertung dessen wechselt sie ihr Dasein aus dem Karton hin zur Alltags-Pfeife. Dann werde ich ja sehen, ob der Akku einen Schaden hat oder nicht.

Das kann man bei diesen kleinen 18350er Akkus ruhig machen, denn deren Energiedichte ist zu gering, um einen größeren Schaden im Katastrophenfall anzurichten. Das darf man aber keinesfalls mit Standard-Akkus so machen, denn im Zweifel gehört ein 18650er Akku immer aussortiert und entsorgt.

Wenn einer der kleinen Akkus das Ende seiner normalen Haltbarkeit erreicht (etwa +/- 1.000 Ladezyklen), was sich durch eine merkliche Verkürzung seiner Kapazität zeigen wird, müsste eigentlich die komplette Pfeife weggeworfen (entsorgt) werden, denn man könnte zwar einen neuen Akku problemlos dort einlöten, doch dazu muss die Pfeife geöffnet werden, was leider unmöglich ist, da alles an ihr verklebt wurde. Noch ist kein Verschleiß augenfällig vorhanden (also er ist naturgemäß vorhanden, doch macht sich noch nicht bemerkbar). Sobald es allerdings dazu kommt, will ich versuchen, die obere Schalteinheit auszuhebeln, möglichst ohne Schaden am Pfeifenkörper anzurichten, einen neuen Akku einzulöten und anschließend alles wieder zu verkleben. Ein kleiner Schaden am Rand ließe sich eventuell unter einen Zierring verstecken. Sollte aber der Schaden zu groß werden, so beabsichtige ich ca. 5 Millimeter unterhalb des Kopfes den Pfeifenkörper vom Kopf mit einem "Dremel" zu trennen. Danach möchte ich dann versuchen die beiden Teile mit einem etwas breiteren Zierring erneut zu verkleben. Ich weiß, angesichts meiner beiden linken Hände wird es einen deutlichen Unterschied zwischen Theorie und Praxis geben aber was wäre die Alternative? Bevor ich die komplette Pfeife entsorge, bastle ich erst mal fröhlich drauflos.

Selbst im 5. Jahr funktionieren die beiden Alltagspfeifen noch tadellos, was übrigens belegt, dass dort hochwertige Akkus verlötet wurden. Akkus geringerer Qualität wären längst hinüber. Trotzdem ist es nach meiner groben Hochrechnung bald so weit: Dreimal pro Woche aufgeladen, ein Jahr hat 52 Wochen, 52 mal 3 mal 5 Jahre = 780 Ladezyklen.
 
Okay, eine "F 30" kostet nicht mehr als zwei Packungen Zigaretten oder zwei Pfund Kaffee, wenn da also nach 5 Jahren eine ihren Geist aufgibt, entsteht kein wirtschaftlicher Schaden und man nimmt einfach für die nächsten 5 Jahre eine neue, trotzdem kann ich so etwas nicht. Warum ein funktionierendes Gerät wegwerfen, wenn nur der Akku ausgetauscht gehört?

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