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Dienstag, 13. Oktober 2020

Brachiales

Die Maske als Symbol. Gegen alle, die sich (aus welchen Gründen auch immer) dem Maskieren verweigern, ist die Jagdsaison eröffnet. Was unterscheidet das eigentlich noch von den Zuständen in Weißrussland?

Eine watschelnde, sich die Fingernägel abkauende und zitternde Frau, die keinen Satz frei sprechend zu Ende formulieren kann, redet von "brachialem Durchgreifen", das nun nötig sei. Auch der Verwaltungsapparat kommt so langsam in Fahrt. Darin ist Deutschland bekanntlich seit jeher Weltmeister:

"Die amtsdeutsche Stigmatisierung eines unter Quarantäne gestellten Menschen als ꞌVerdachtspersonꞌ ist nicht nur eine sprachliche Entgrenzung, sie ist bezeichnend für die Tonlage von Regierung und Behörden, mit der sie den ꞌKrieg gegen Coronaꞌ glauben führen zu müssen. Erinnert sei nur an die ꞌZügelꞌ, die angezogen werden (Söder), die Androhung ꞌbrachialen Durchgreifensꞌ (Merkel), die Freude darüber, dass man positiv Getestete ꞌerwischtꞌ habe (Lauterbach). In der FAZ forderte ein Redakteur kürzlich mehr Anstrengungen, sonst könnte der ꞌKrieg gegen Coronaꞌ nicht gewonnen werden ..." Weiterlesen.

Himmel! Und da sage noch jemand, es ginge um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Darum geht es längst nicht mehr (gestern starben ca. 2.000 bis 2.500 Menschen in Deutschland, von ihnen wieder ganze 13 an oder mit Corona, das sind 0,00002 % der Bevölkerung. Gleichzeitig wurden am selben gestrigen Tag ca. 2.000 neue Menschen im Lande geboren. Nur mal so erwähnt, um eine Relation der Pandemie herzustellen, einer Pandemie neugeborener Kinder).

Kommentare:

  1. Bin mittlerweile auch sensibilisiert für das was in unserem Land passiert. Es werden massiv unsere Grundrechte eingeschränkt. Und das wird so bleiben, auch nachdem Corona uns verlassen hat. Nicht immer habe ich so gedacht. Aber das "brachiale Durchgreifen" hat mich schwer erschüttert. Und dass Söder Fleißkärtchen sammelt, um
    seine Kandidatur durchzusetzen kotzt mich an.
    Klar, es gibt Coronafälle und bei Ausbruch ist es fast immer ein schlimmer Verlauf.
    Aber was hier gerade passiert, geht zu weit.

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    1. Ganz genau das, liebe Barbara, es gibt Corona, es ist schlimm, wennꞌs einen trifft, so wie jede Krankheit und jeder Virus schlimm ist, der einen trifft, doch der Missbrauch und das Schüren der Angst sind ebenfalls schlimm, wenn nicht sogar noch viel schlimmer.

      Das ist ja so perfide an beginnenden Diktaturen, die Abschaffung demokratischer Regeln und rechtsstaatlicher Strukturen zum Wohle einer Volksgesundheit finden um einen wahren Kern herum statt. Ein Hygienestaat scheint auf dem ersten Blick vernünftig zu sein. Jeder ist zu großen Opfern für das Wohl der Allgemeinheit und des Mitmenschen bereit, doch ist die Freiheit einmal weg, wird diese Opferbereitschaft ausgenutzt und übrig bleibt ein Spitzel- und Denunziantenstaat.

      Heute war ich zum ersten Mal seit April bei Edeka einkaufen, musste zur Post ein Päckchen aufgeben und zur Bank, weil mir das Bargeld ausgegangen war. Okay, letzteres hätte ich auch am Automaten nachts tun können, doch die Bank liegt halt neben der Poststelle. Also trug ich zum ersten Mal seit April eine Maske, und das dann gleich drei Mal, denn es ist mittlerweile kaum noch möglich, sich dem gesellschaftlichen Druck zu entziehen. Die Denunzianten und Blockwarte haben Oberhand, Händler müssen auf sie reagieren, aus Angst, das Geschäft wird andernfalls geschlossen, Postmitarbeiterinnen (doofe Tussis) genießen ihre Macht, die sie plötzlich über andere besitzen und Minderbemittelte fühlen sich plötzlich wichtig, indem sie andere zurechtweisen können (der Fall wurde bekannt, in dem eine Frau in der Kassenschlange einem anderen Kunden, der ihr zu dicht auf die Pelle gerückt war, absichtlich ins Gesicht nieste. Das zeigt, dass es längst nicht mehr um die Gesundheit geht, auch nicht bei Otto Normalverbraucher).

      Söder, Drosten, Lauterbach gehören in Handschellen abgeführt, die Verantwortlichen in den Leitmedien ebenfalls.

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