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Freitag, 15. Mai 2020

Galgenfrist

"Muddi, Muddi! Er hat überhaupt nicht geboahrt!" Das war die letzte Sitzung der Vorbereitung. Ich habe aber gefragt, wie in vier Wochen bei der mehrstündigen Behandlung technisch vorgegangen wird: "Gesägt oder geschliffen? Ich meine, eher wie mit einer Flex?" Diesmal gab ein Er die Antwort (Gemeinschaftspraxis), er grinste nur und antwortete: "Beides."

Oh! - Mein! - Gott! Vier Wochen Galgenfrist. Schonzeit … :-)

Kommentare:

  1. War vor Corona mit jemandem essen, dem ein ziemlicher Teil der seitlichen Fressleisten oben und unten fehlt. Da werden auch kleine Fleischstückchen zu einem fast nicht lösbaren Problem. Klar, das ist jetzt nochmal eine unangenehme und vielleicht auch schmerzhafte Prozedur, aber in ein paar Monaten bist du froh, dass du es gemacht hast.

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    1. Deshalb mampfe ich ja vermehrt Babybrei zur Zeit. Ist aber wirklich lecker, ich glaube, dabei bleibe ich auch, wenn alles fertig ist. Klar, einerseits freue ich mich sogar darauf, sagen doch alle, diese neuen Zähne seien fast wie echte, sogar das Zahngefühl sei wieder vorhanden. Alles ist jedenfalls besser als die Prothesen mit Gaumenplatte, die mag noch so gut sitzen - es ist mit ihnen wie mit ein paar Schuhe: so bequem sie auch sind, nach einem langen Tag auf den Beinen, ist man froh, sie entspannt am Abend auszuziehen. Es ist quasi das erste, was man macht, wenn man nach Hause kommt. Und wenn das wegfällt, hab ich gewonnen sozusagen. Naja, in einem Monat weiß ich mehr.

      Trotzdem: drei Stunden im Zahnarztsessel? Mit sägen und flexen und dem fröhlichen Summen einer gut gelaunten Zahnärztin? Ich freu mich darauf und habe gleichzeitig Horror davor. Das nenne ich dann eine wahrhaftige Ambivalenz der Gefühlswelt :-)

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