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Dienstag, 19. Mai 2020

Anfang vom Ende

Seit Jahrzehnten ist Frankreich pleite und laviert mit fantasievollen "Umschichtungen" um den Bankrott herum. Jede europäische Maßnahme, die getroffen wird oder werden soll, wird zuallererst dahingehend bewertet, was sie dem Land an Einnahmen oder Einsparungen der Ausgaben bringt. Aus Sicht Frankreichs eine absolut vernünftige Herangehensweise, ich würde es nicht anders tun. Italien, Griechenland, Portugal und Spanien sind faktisch ebenso längst pleite und werden nur künstlich am Leben erhalten, GB ist nicht mehr in der Union und die osteuropäischen Staaten werden mit Sicherheit keine Transfer-Union mitmachen. Der Motor der EU war immer Frankreich und Deutschland, nur was tun, wenn Frankreich hierbei ausfällt?

Geld ins Land pumpen, denn fiele Frankreich tatsächlich aus (das kann in diesem Land überraschend schnell geschehen, die Bürger sind anders als bei uns), bedeutete es das faktische Ende der EU, wie wir sie heute kennen. Aus diesem Blickwinkel ist die deutsch-französische Einigung über die nicht rückzahlbaren (also Zuschüsse) "Corona-Hilfen" von ½ Billion Euro zu verstehen (zusätzlich zu den bisherigen Hilfsmaßnahmen, bitte das nicht in dem Zusammenhang vergessen).

Bei der Griechenland-Krise sprach man noch davon, dies würde man nur tun, um Zeit zu kaufen. Die so gewonnene Zeit wurde allerdings nicht genutzt. "Corona sei Dank" werden jetzt die umstrittenen Eurobonds peu a peu und unter Benennung kreativer Verpackungen und Bezeichnungen durch die Hintertür eingeführt. Sollten die aktuellen Vorhaben durch die EU abgesegnet werden, was wahrscheinlich binnen weniger Wochen oder Monate der Fall sein wird, dann ist ab diesem Zeitpunkt der Grundstein für einen "einstürzenden Neubau" gelegt und die nächste Krise, gleich welcher Art, wird das Ende der EU bedeuten. Schaun wir mal und merken uns das Jahr 2020 (nur falls hinterher jemand behauptet, man habe das nicht kommen sehen).

Ansonsten nix Neues zu Hause im Bunker meiner Inneren Immigration. Doch, die Auflösung des gestrigen Bilderrätsels gibt es zu bestaunen.

Kommentare:

  1. "Galanter Beutelschneider" nennt Klonovsky den Macron. Bei Giesecke & Devrient ölen sie schon mal die Gelddruckmaschinen.
    Und wenn man bedenkt, welche Länder noch in die EU aufgenommen werden wollen und sollen, wird mir schlecht. So gesehen, hat GB recht daran getan, diesem Disaster den Rücken zu kehren.

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    1. Und die große Mehrheit der Bevölkerung will es so, sie wollen Merkel und dafür teuer bezahlen. Scheinbar haben sie alle noch viel zu viel Geld.

      Soll mir aber hinterher bloß niemand jammern und sagen, er habe das nicht gewusst. Mal ganz abgesehen davon, dass Dummheit sowieso immer bestraft wird.

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