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Montag, 12. August 2019

Blutwurst zum Frühstück

Och, so ein lustiges kleines Anekdötchen heute gefälligst? Nach dem Einfahren der Müllcontainer, was ich mittags gegen 2 Uhr (morgens früh für mich) mal ebkes schnell im Schlafanzug (Homedress) erledigte und wofür ich denn wie üblich aufs Aufsetzen meiner Brille verzichtet hatte (ich möchte mich in diesem Upper-Class-Dress wirklich nicht sehen müssen - und eben diese Realitätsverweigerung hat etwas mit einer sensiblen kulturellen Empfindsamkeit zu tun). Nun lagen da neben dem Standplatz der Papiertonne, wie ich deutlich sah, einige Papp- oder Papierschnipsel auf dem Boden. Sie waren wohl beim Rausstellen der Tonne heruntergefallen, dachte ich, und griff quasi mit einer grob schaufelnden Hand danach, um mich nicht für jeden oder jedes einzelne/einzelnen Schnipsel bücken zu müssen. Allerdings waren das ganz andere Schnipsel als gedacht, nämlich gemeinhin als Scherben bekannt, schöne spitze kleine weißliche Glasscherben. Es folgte ein Blutstrom wie bei einem abgestochenen Schweinchen (okay, ich übertreibe - aber nur geringfügig), begleitet von einer Orgie wüster Schimpftiraden und übelster Flüche.

So schnell kannꞌs geschehen, da wird das vegane aber süße Frühstück mit einem Nachtisch abgeschlossen, vor dem jeder Blutwursthersteller vor Neid erblassen würde: 100 Prozent bio.

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