Montag, 3. Dezember 2018

Erkältungsausbruch oder nicht? Das ist die Frage.

Viele Stunden der Zweisamkeit mit meiner Matratze liegen nun hinter mir. Mehr als gewöhnlich. Momentan ist es draußen einfach zu mild für eine Abschwächung der Population diverser Keime. Es ist so warm und nass, dass viele fürs Auge unsichtbare Kleinstlebewesen verwundert über die Zugabe ihrer eigenen Lebenszeit nun fröhlich munter umherschwirren. Nach der letzten Nacht in Wind und Regen bei tropischen 12 Grad schwitzte ich doch sehr zwischenzeitlich und spüre seit heute deutlich das Kratzen im Hals, das meist einer nahenden Erkältung vorangeht. Auch die Stimme beginnt sich langsam zu verändern, wenngleich ich bis auf wenige Wortfetzen meiner Selbstgespräche kaum etwas von mir gehört habe. Last but not least rauschen die Sinne ein klein wenig wabernd oder schwankend so dahin wie bei einem leichten Drogenrausch. Alles in allem Anzeichen einer netten Erkältung.

Ob sie Vorboten eines grippalen Infekts sind, lässt sich momentan noch nicht sagen. Es tummeln sich bekanntlich reichlich Bakterien unter den winzigen Lebewesen in der feuchten Milde, so dass eine bekterielle Infektion wahrscheinlicher ist als eine virale. Sie alle suchen instinktiv und verzweifelt, man kann hier durchaus schon von panisch sprechen, rechtzeitig vor dem Herannahen des Winterfrosts, der nicht selten ihren Tod bedeutet, jede erdenkliche Gelegenheit zu überwintern bzw. schnell noch ihre Art zu retten, indem sie sich rasant zu vermehren trachten. Dabei begnügen sie sich mit allen dahergelaufenen Wirten, denen sie begegnen - ja, sogar mit einem Georg würden sie dieser Tage vorlieb nehmen.

Die nächsten zwei Nächte habe ich dienstfrei. Viel Schlaf und einlullende eher langweilige Serienepisoden im Fernsehsessel könnten somit für das Immunsystem sehr förderlich wirken. Insbesondere das genüssliche Einatmen des leckeren Liquids wirkt dabei eventuell ziemlich unterstützend, da die antibakterielle Wirkung des Prophylenglycols im Mund- und Rachenraum sowie in den Atemwegen eine für Bakterien unfreundliche Umgebung schafft, die ihre Vermehrung möglicherweise genau in dem Maße verlangsamt, um dadurch der körpereigenen Abwehr genug Zeit zu bescheren, sich ordentlich zu formieren und den Eindringlingen erfolgreich zu begegnen.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass just am heutigen Tag ein kleines Chinapäckchen mit einer neuerlichen technischen Vorrichtungen zur medikamentösen Verabreichung geschmacklich angereicherten Prophylenglycols hier eingetroffen ist: der Tröpfleraufsatz für den Flash-e-Vapor, bei dem zusätzlich durch die Wahl von Driptips aller Art (Material, Durchmesser und Länge) das vorweihnachtliche Naschen in meiner ansonsten recht kleinen Aromen-Bar auch im niedrigen Leistungsbereich von um die 10 bis 15 Watt beim "Mouth-To-Lung-Dampfen" Hunderte neue Variationen erhält. Gesundheitsvorsorge und Genuss müssen sich also nicht zwingend ausschließen, gell. Die Tage mache ich mal ein paar Fotos, fühle mich heute zu schlapp und zu unmotiviert dazu.

Bis morgen, halte deine Organe möglichst keimarm bei diesem Wetter.

Kommentare:

  1. Hier wurde auch schon rumgerotzt (nicht von mir).
    Gute Besserung und schnelle Genesung wünsche ich dir!

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    1. Dankeschön, ist schon erledigt :-) Die Genesungswünsche reiche ich gerne weiter zu denem Mann. Gute Besserung!

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquids über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.