Freitag, 2. November 2018

Yeah! Yeah! Yeah!

Kannst du das auf dem Foto erkennen? Ich weiß nicht, ob ich es schon mal hier im Tagebuch gezeigt habe. Letzte Nacht war mir nach Musik, also benutzte ich den Nur-MP3-Player. Der ist so leicht wie die daran eingesteckten Ohrstöpsel. Oder wie eine Feder, so dass ich ihn in die umgeschlagene Wollmütze stecken kann und nichts weiter spüre. Dadurch wird auch jeder Kabelsalat vermieden. In dieser Art und Weise hörte ich über 8 Stunden lang Musik. Quasi aus der elektrischen Mütze.

Und habe festgestellt, dass ich neue Musik brauche. Obwohl mehrere zig Stunden Musik auf dem Player sind, kann ich alles schon rauf und runter mitsingen. Da muss etwas Neues her. Am Liebsten aus dem Genre Singer & Songwriter. Ob alte Sachen, das wäre egal. Mensch, es gibt Milliarden Lieder, die ich noch nicht gehört habe. Hast du da vielleicht eine Idee?

Angesichts dieser unzähligen Lieder, die es gibt, stellt sich ja die Frage, ob Musik nicht generell eine biologische Eigenschaft ist. Also wenn du einen Menschen beschreiben solltest, so stünde da wohl zuvörderst: der Mensch singt. Und das ist bekanntlich nicht allein auf den Menschen bezogen, zumindest können davon die Dohlen in den Bäumen oder die Wildgänse, die sogar nachts im Dunkeln unterwegs sind, viel erzählen, eben viele Lieder singen. Und im Dschungel vor Sonnenuntergang herrscht ebenso ein lärmendes Affentheater. Zwar war ich noch nicht selber vor Ort, aber wir kennen das ja aus Natur-Dokus. Den Unterschied von all diesem Lärmen und Krächzen zu unserer Musik hat dann die Evolution betrieben - wobei so viel Evolution liegt wohl doch nicht zwischen einem "Uh, uh! Ha! Ha! Ha!" im Urwald und dem "She loves you! Yeah! Yeah! Yeah!". Jedenfalls ist die Wirkung ziemlich animalisch, nicht wahr.


Kommentare:

  1. Bevor ich meine Favoriten hoch und runter bete: sag doch mal, was Du so in etwa auf dem Player hast. Vielleicht kann ich dann noch was in den Ring werfen.

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    1. Oje, Barbara, das ist zu viel, um aufgelistet zu werden. Allein in meinem Ordner "Musik" auf dem Computer befinden sich rund 10.000 Dateien verteilt auf ca. 80 Gigabyte in über 1.500 Ordnern. Der MP3-Player enthält davon eine Essenz von rund 300 Musiktiteln verteilt auf 2 GB in 20 Ordnern. Eine Menge Genres bis auf Techno, Rap und Disco sind vertreten. In der Klassik ist vieles da bis auf Opern, Arien usw.. Und Musicals höre ich auch ungern (kennste eines, kennste alle). Jazz, sehr gerne außer Free-Jazz (ich glaube, es macht mehr Spaß, in diesem Genre aktiv zu musizieren als passiv zuzuhören). Rock und Blues brauche ich nichts Neues oder neues Altes, es ist reichlich verfügbar.

      Um das Gewünschte weiter einzugrenzen schrieb ich von Singer & Songwriter, wobei das aber auch schon so vielfältig und umfangreich ist, dass ich nicht wüsste, wie ich vorhandenes auflisten könnte. Der Übergang zu den als in Deutschland bezeichneten Schlagern ist ja fließend. Und wenn ich selber wüsste, was ich suche, hätte ich es längst gefunden - das Internet ist eine offene Musik-Datenbank von Milliarden Titeln. Also ich würde mich liebend gerne durch Vorschläge inspirieren lassen. Müssen gar nicht viele sein, ein einziger Vorschlag, ein Interpret oder eine Interpretin, dann suche ich danach und höre mich in seinen/ihren Werken schon hinein. Was magst du denn besonders gerne? Was hast zu zuletzt gehört? Was hat dich positiv berührt oder überrascht? Was hörst du immer wieder gerne? Oder anders ausgedrückt: du wirst auf eine einsame Insel verbannt und darfst nur 10 Musikstücke mitnehmen. Welche wären das?

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  2. Oh da müsste ich nicht lange überlegen...
    von dead can dance das album "toward the within" und
    ELO das album "out of the blue".
    aber 10 stücke daraus aussuchen wäre schwer..

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    1. liebe grüsse elke hatte ich vergessen:-)))
      kann es sein dass ich manchmal zu doof für dieses suchspiel bin?
      finde ampeln..hmmm..

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    2. Jep, vielen Dank für die Tipps. Habe beides letzte Nacht gehört. "Dead Can Dance", von ihnen ist ein Stück, dessen Titel ich jetzt natürlich nicht präsent habe, weltberühmt. Das ist nicht auf dem Album. Nun, wie warꞌs mit diesem Album in der Nacht? Anstrengend, würde ich sagen, diese Musik ist doch zum Teil ziemlich gewöhnungsbedürftig. Nicht schlecht, das meine ich damit nicht. Vielleicht zeigt das Folgende, wie ich es erlebte: Also ich fuhr mit dem Rad gemütlich in Schritttempo und hörte das komplette Album. Ich wusste ja nicht, mit welchem Stück es zu Ende war. Als dies dann der Fall war und plötzlich ELO begann, lächelte ich vergnügt und legte mich innerlich auf eine imaginäre Rückenlehne zurück. Da war er, der vertraute Sound der Jugend, die 70er erklangen, pure leichte Unterhaltung. Als Entspannung hervorragend.

      Von beiden Alben habe ich je ein Titel in den Mix-Ordner des MP3-Players kopiert, das werden jetzt persönliche Evergreens sozusagen. Die beiden Alben behalte ich trotzdem auf dem Computer. Nochmals, Merci, Elke :-)

      Und auch liebe Grüße

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    3. "kann es sein dass ich manchmal zu doof für dieses suchspiel bin?"
      Nein, bist du nicht! Auch ich hasse diese Captcha-Abfragen wie die Pest und frage mich ebenfalls regelmäßig dieselbe Frage. Dabei komme ich zu dem Ergebnis: die Software spinnt! Kann gar nicht anders. Und ich habe auch festgestellt, dass meisten - nicht immer aber eben fast immer - 3 Antworten nötig sind. Nur, was ist "ein Geschäft von vorne"? Oder zählt das halbe Auto auch als ganzes? Wer hat sich so etwas bloß ausgedacht, er/sie gehört definitiv überfahren! An einer Ampel, die keine war, aber vor einem Geschäft von vorne.

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    4. ja das dachte ich mir gestern auch dass dcd etwas zu schwer ist für deine zwecke. stellte mir vor wie du zu den sirenengesängen von lisa gerrard und brendan perry auf deinem fahrrad durch die nacht schwebst-hihi-. nee das ist eher was für einen grauen novembertag mit kerzenschein. sehr genial die beiden! aber nix für nebenbei, eher zum hinlegen und versinken.
      und elo ist einfach nur gute laune sound:-). da hattest du ja das volle kontrastprogramm heute nacht:-)))
      na und mit den captcha-abfragen bin ich froh dass ich nicht alleine bin, hab schon manchmal an mir gezweifelt.
      knuddels elke

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquids über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.