Samstag, 10. November 2018

Mundstück-Spielerei

Heute warte ich mal wieder mit einer kleinen Fotosession auf. Wie immer, auf ein Bild klicken, dann erscheint es richtig groß (ggf. anschließend noch mit der rechten Maustaste anklicken und sich die Grafik als solche anzeigen lassen). Ja, und wie immer mit verschmutzter Linse und verdreckten Utensilien, was man aber nur bei enormer Vergrößerung sieht. Damit müssen wir, du und ich, halt leben. Isso.

Jetzt werde ich aber ein wenig erklärend ausholen, damit du den Sinn dieser Fotos erkennst.

Meine ersten E-Dampferafhrungen machte ich 2011 mit einer kleinen Pfeife. Darüber hatte ich schon hier im Blog ausführlich berichtet. Nach wenigen Monaten warf ich die Pfeifen aber wieder in die Ecke und erst anderthalb Jahre später stieg ich dann ganz aufs E-Dampfen um mit der "EVOD" von Kangertech.

Die Pfeifen aus 2011 besaßen Wattedepots, in das hinein man Liquid tröpfelte. Darüber wurde dann dieses auf dem rechten Foto zu sehende schwarze Mundstück gestülpt (auf dem Bild ist nur das Mundstück zu sehen, das andere Teil ist ein normales Driptip, also nicht das Wattedepot). Ich hatte mir 3 dieser Pfeifen (à 80 Euro) und wohl 50 Depots zugelegt, denn meine Wenigkeit leidet halt an einem biologischen Vorratsgen, das für schlechte Zeiten immerzu aktiv ist. Von diesen 50 Depots besitze ich auch noch jede Menge, denn ein wahrer Messi wirft nicht ohne weiteres solche Dinge weg. Zu jedem Depot gehört ein Mundstück.

Sie sind aus weichem biegsamen Kunststoff. Absolut angenehm fürs MTL-Dampfen, aber sie passen natürlich nicht auf die Systeme mit den gängigen Driptip-Anschlüssen. In meiner Anfangszeit des E-Dampfens hatte ich noch viel mit ihnen experimentiert, bevor sie endgültig in eine Kramkiste landeten. Deshalb ist das schwarze Teil auf dem Foto oben rechts auch so schmutzig; es handelt sich dabei um den puren Staub der letzten Jahre, du bist quasi Zeuge eine Zeitreise des Staubs.

Auf den neueren Pfeifen "F30" (die beiden Pfeifen-Fotos mit den Flashi-VS-Verdampfern) befinden sich aber saubere Mundstücke, die in kleine Tütchen bis heute verpackt gewesen waren. So, und wie es der Zufall nämlich wollte, passen diese Mundstücke (als Driptips im herkömmlichen Sinne kann man sie eigentlich nicht bezeichnen) perfekt in die chinesischen Driptips aus Aluminium, die in Holzoptik lackiert sind (Fotos oben).

Und wie weiterhin der Zufall zeigte, weist das Maß der Driptip-Aufnahme der chinesischen Plastiktanks exakt dieselbe Größe auf. Also passen dort ebenfalls die weichen Mundstücke auch ohne O-Ringe stramm und dicht hinein. Sie sitzen so fest wie ein herkömmliches Driptip. Wie das aussieht zeigt das Foto mit dem nomalgroßen Flashi 3.0 auf einem "P80-Akkuträger". Du kannst die E-Dampfe am Mundstück festhalten und kräftig schütteln, da rutscht nichts ab. Das funktioniert aber von Hunderten Driptips nur bei dieser einzigen Serie und in der Driptip-Aufnahme auch nur bei diesen chinesischen Flashi-Tank-Erweiterungen aus Plastik, bei keiner anderen, auch bei keinem anderen Verdampfer, den ich kenne.

Soll das weiche flache Mundstück auf einen anderen Verdampfer benutzt werden, benötigt man also eines der Driptips dieser ganz bestimmten Serie. Hier auf dem Foto rechts zum Beispiel ein karbonfarbenes für den Flashi auf dem "Nunchaku-Akkuträger". Du kannst den schweren Akkuträger am Driptip halten, eher löst sich das komplette Driptip als das Mundstück vom Driptip.

Es gibt bekanntlich auch extra Pfeifenmundstücke. Doch alle, die ich bisher gesehen habe, waren mir entweder zu groß oder zu starr oder beides, denn gerade das Weiche finde ich ungeheuer komfortabel. Weiche flache Driptips gibt es aber kaum, und die, die ich kenne, sind alle wieder zu weich, so dass sie nicht fest genug in der Driptip-Aufnahme sitzen und ständig abfallen. Das berühmte Klempner-Dichtungsband taugt leider bei weichen Verbindungen ebenfalls nicht. Durch das System des Anschlusses, der ja immer und überall in seinen Maßen etwas variiert, ist es halt zu schwierig, so etwas herzustellen, das dann in jede Öffnung passgenau sitzen würde. Hier bei mir war es eben der reine Zufall, der zu einer perfekten Lösung geführt hat. Ist das nicht toll?!

Am Wochenende, also ab heute, stehen wieder Nachtschichten an, so dass du bis Montag vor neuerlichen Ausschweifungen hier im Tagebuch verschont bleibst und höchstens nur soꞌn Twittergedöns zu befürchten hast. Bis denne, einen schönen Samstag, man liest sich.

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Nachtrag: Erweiterte Fortsetzung.

1 Kommentar:

Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquids über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.