Mittwoch, 26. September 2018

Möbelrücken

"Nanu, so kurz heute? Was'n los? Bist du krank, Georg?" Nein, überhaupt nicht. Nur leer im Kopf, Flasche leer. Oder wetterfühlig, denn irgendwie stellt jemamnd die Möbel im inneren Habitat zu Beginn der kalten Jahreszeit auch immer um. Zwar weiß ich nicht, weshalb das geschieht, doch es passiert eigentlich jedes Jahr. "Herbstdepression?" Nein, so ist es auch wieder nicht, denn ich fühle mich seelisch recht stabil und bin frohen Mutes, na, einigermaßen jedenfalls, aber ich könnte derzeit, bitte entschuldige meine Wortwahl, doch sie trifft's halt am Besten, fressen wie ein Scheunendrescher. Während des Nichtstuns wohlgemerkt, beim Sitzen und Sinnen. Prima, dass morgen die vier arbeitsfreien Nächte zu Ende sind.

Bis dahin guten Appetit, du Scheunendrescherin und du Dreschflegel (hohohooo, wie lustig).

Kommentare:

  1. Es ist über Nacht kalt geworden. Der Körper signalisiert uns uns Winterspeck anzuessen.
    Depressiv macht mich eher ein Sommer wie er war. Im Herbst dagegen fühle ich mich wieder wohl.

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    1. Jep, da isses wieder, wir sind alle in Wahrheit doch nur wilde Tiere. Was ja auch den Herdentrieb prima erklärt. Und eine wunderbare Entschuldigung für die Dummheit des einzelnen gallopierenden Rindviehs ist: kann man halt nix dran machen, is' Natur halt :-)

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquids über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.