Samstag, 29. September 2018

Innere Zwiesprache

Vorletzte Nacht war's ja schon kalt, doch letzte Nacht zeigte das Thermometer sagenhafte 2 Grad an. "Ich bibbere immer noch!" Das bedeutet klamottentechnisch: Wintersachen aktivieren. "Aktivieren? Was aktivierst du denn da?" Winterstiefel einfetten, Jacke befellen, lange Hosen für drunter raussuchen, eventuell ein, zwei neue kaufen, nachschauen, ob der Rest Zehenwärmer noch funktionstauglich ist, Luft der Bereifung des Leihfahrrad (meines befindet sich nach wie vor in der Werkstatt) nachpumpen und last but not least die Winterhandschuhe suchen, denn ich weiß nicht mehr, wo ich sie im Frühjahr hingekramt habe. "Ich aber!" Und wohin? "Sag ich nicht, du hast doch gesagt, dass du sie suchst." Sagte ich, ja. "Wer sagt also an?" *stöhn*

Wie du siehst, liebe Leserin, lieber Leser, deshalb bleibt heute leider keine Zeit mehr fürs Tagebuch. "Das ist aber eine arg wohlfeile Entschuldigung für deine Faulheit." Naja, ist aber auch wahr. "Das mit der Faulheit, stimmt. Selbsterkenntnis ist ..." Der beste Weg zur Besserung, ich weiß. So, nun ist aber Schluss mit der Zwiesprache. Ab ins Bett! "Wer? Du oder ich?" Du natürlich. Ich schaue mir Teil 6 von Mr. Mercedes an.

Einen schönen Samstag wünsche ich. "Ich auch!" Schlaf jetzt! "Schnarch".

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Aahhh, wie schön! Da kennt sich jemand aus mit den vielen Stimmen. Deborah, sei gegrüßt in geistig-seelischer Verbundenheit :-)

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquids über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.