Mittwoch, 23. Mai 2018

Heimkino: Mai 2018

Hier meine Filmbewertung der nicht extra besprochenen Filme im Mai (gab's da überhaupt welche, über die ich in diesem Monat geschrieben hatte? Nö.), zwar eine Woche zu früh, also vor dem Ende des Monats, aber für die kommende Woche ist nichts von Interesse angesagt. Und weiterhin kopiere ich jetzt den Satz vom letzten Mal: "Es gilt wie immer die rein persönliche und naturellement absolut unmaßgebliche gleichsam aber inbrünstig getroffene Bewertung 1 bis 10":


 1, 2, 3 -     4, 5, 6 -/+     7, 8, 9 +     10  = wertungsfrei genial :-)


Somit gab es im Mai nur zwei wirklich gute Filme aber viele B-Filme. Der Oberhammer ist "A Beautiful Day": ein brutaler, filmmusikalisch nervtötender Streifen, dumm wie Brot, miserabel gespielt (eigentlich gar nicht, denn der Hauptdarsteller versteckt sein Gesicht hinter viel Blut und einem Vollbart, die Nebenrollen sind nicht größer als die von Statisten) und mit solchen billigen Schrecksekunden-Bildern versehen, die in den 90er Jahren im Internet angesagt waren ("betrachte das Bild mal genau", und dann erschien, nachdem man konzentriert minutenlang irgendein Bild angestarrt hatte, plötzlich und unerwartet eine Horrorfratze, untermalt mit einem Schrei oder Krach - erinnerst du dich noch daran?). Und dieser Amateurfilm, als etwas anderes kann ich ihn kaum bezeichnen, wird vom Feuilleton über alle Maße gelobt. Unfassbar. Ich glaube nicht, dass die Filmkritikerinnen und Kritiker jemals in ihrer Freizeit freiwillig zu Hause diesen Film anschauen werden; würde ich drauf wetten. Aber sei's drum. Jeder Mensch sieht scheinbar, was er sehen will, und da die meisten Leute heute eh psychisch gestört sind, brauchen sie wohl solchen Trash. Jaja, ich weiß, ein böser Kommentar. Er zeigt also auch nur meine eigene psychische Versehrtheit - is' klar ;-)

Keinen Trash-Tag wünsche ich dir, das wäre dann für heute schon die halbe Miete, nicht wahr?

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