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Donnerstag, 4. Januar 2018

Nass, windig, kalt

Bei diesem Sauwetter muss ich heute wieder rund um die Uhr draußen meinen Dienst verrichten, daher habe ich heute keine große Lust, zu schreiben. Vorgestern hatte sich gezeigt, dass mein Regenmantel sowie die Regenhose auf Dauer nicht ausreichend regendicht sind. 4 Stunden oder so, das ist kein Problem, doch 12 Stunden lässt sogar Kunststoff teilweise schlappmachen. Deshalb kommt heute (hoffentlich, es wurde so versprochen) ein Regenponcho zu mir. Wenn du Pullover, Jacken usw. zwiebeltechnisch übereinander trägst, brauchst du viel Platz bzw. einen weiten regendichten Umhang; der Mantel ist in diesem Fall zu eng, denn durch's Radfahren, drückt die Feuchtigkeit durch den Wind in jede Naht und dann wird sie, ähnlich einer kraftschlüssigen Stromverbindung, widerstandslos weitergeleitet. Anders kann ich's nicht erklären, so ähnlich jedenfalls sehen die Ursachen bildlich gesprochen aus.

Naja, es kommt ein Billig-Poncho, da bleibt noch eine gehörige Portion Skepsis bei mir übrig. Ich könnte mich ja als Produkttester für Regenbekleidung bewerben, andererseits, solche Tests wie die in meinen Arbeitsnächten scheuen wahrscheinlich und wohlweislich die meisten (chinesischen) Hersteller. Taugt der Poncho etwas, verlinke ich seine Bezugsquelle morgen, taucht er hingegen, bin ich grantig :-)

Einen gut geschützten Ritt durch den Tag wünsche ich dir an diesem wässrig-schlüpfrigen Windy Thursday.

Kommentare:

  1. Warum gibt es eigentlich keine E-Bikes mit Häuschen drumherum?
    Hier sehe ich schon mal Motorräder mit solcher Umhausung aus Plexi.
    Vom Gewicht her dürfte das für ein E-Bike doch zu schaffen sein?

    Vielleicht sollte ich dir für die wirklich schlimmen Regentage meinen Smart rüberbeamen.

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    1. Gibt's alles, liebe Barbara, ist nur äußerst unkomfortabel, da windempfindlich. Und Wind ist neben den Bergen der größte Feind der Radlerin und des Radlers. Um das zu verhindern, werden Sitzräder mit einer leichten und windschlüpfigen Kabine ausgestattet, hat allerdings wieder den Nachteil, dass man für meine Begriffe viel zu tief sitzt. Hoch sitzend fahren bekanntlich Rikschas als Fahrradtaxis auch sehr viele, sie sind für meine Wege wiederum zu breit. Mal abgesehen von der Abstell-Problematik über Nacht - hier ginge es zwar, doch an einer Straße unbeaufsichtigt und womöglich über Nacht = aussichtslos, der Mensch an sich ist schlecht. Wer das nicht glaubt, kann ja testweise mal ein teures Kabinenrad kaufen und es nachts in der Stadt draußen abstellen ;-)

      Im Sommer ist das Rad als Cabriolet aber auch wieder unschlagbar angenehm.

      Schönen Freitag, wir lassen uns das Wochenende einfach nicht verregnen, denn wir tragen Sonne im Herzen - oh man, das wäre ein kitschiger Film, nicht wahr ;-)

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquide über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.