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Mittwoch, 5. Juli 2017

Nach(t)betrachtungen

Haha, Rechner an- und ausschalten macht jetzt einen Heidenspaß, geht fast so flott wie Licht an- und ausknipsen :-)

Damit ich's nicht vergesse zu erwähnen. Trotz intensiver E-Bedampfung seit Jahren sah das Innenleben des Tischrechners beinahe aus wie neu: nichts verklebt und im Ventilator erstaunlich wenig Staub, der ebenfalls kaum verhärtet an den Flügeln haftete. Eine leichte Reinigung mit Pinsel genügte. Außen ist das Gehäuse wie bei den Monitoren natürlich liquidklebrig (übrigens eine prima Ausrede, das eigene Versäumnis ordentlichen Putzens zu entschuldigen: "Ach, es ist das viele VG des E-Dampfs, da machste nix dran"), doch der "fettige Dampf" wird nicht eingesogen - ist eigentlich auch logisch, denn der Ventilator pustet die warme Luft schließlich nach außen und saugt die Luft nicht an. Als ob sich Dampf gegen einen warmen Luftstrom drückt. Und auf der anderen Seite kann Dampf so viel er will hinein, drinnen wird er augenblicklich wieder hinausventiliert. Solange sich ein Ventilator dreht, bleibt dem Dampf keine Chance sich in Ruhe niederzulegen, und da der Tischrechner kaum Volumen aufweist und überdies im Grunde seit rund 4 Jahren immer eingeschaltet ist, wenn ich zu Hause bin und dampfe, blieb er auch innen vollkommen unversehrt. Anders wäre es, würde ich e-dampfen bei ausgeschaltetem Rechner, dann sähe er wohl innen wie außen aus. Und anders verhält es sich auch beim Rauchen, da Rauch aus Partikeln besteht, Dampf aber eben nicht.

Ich schreibe das nur als Beleg gegen die Falschaussage der Spinner, die sehr oft behaupten, das E-Dampfen schade der Elektronik und verklebe die Computer-Technik. Das mag bei nichtbenutzten Rechnern stimmen, doch wer bewertet ein Auto nach dem Rost, den es durch jahrelanges Stehen in einer feuchten Garage bekommt? "Hä?" Naja.

Jedenfalls hätte ich große Lust, meinem Laptop dieselbe Verjüngungskur zukommen zu lassen, doch 150 Ohren (Tacken, Mäuse, Pinunsen), die muss ich mir zuerst noch längerfristig ersparen. Sparen statt Ratenkauf - welch eine uncoole, unmoderne Idee, nicht wahr.

Irgendetwas wollte ich jetzt noch geschrieben haben (sagt man im Rheinland so), vorhin wusste ich's, nu' ist's weg. Fällt mir bestimmt morgen wieder ein. Bis denne, ich genieße noch ein Stündchen die neue Geschwindigkeit des jetzt mucksmäuschenstillen Rechners und lass somit den Ventilator ein Weilchen weiter wirbeln - der Reinlichkeit wegen. Natürlich.

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PS: Die Domain "Nachtbetrachtungen.de" war vorhin unregistriert. Wäre das nicht ein prima Name für ein - für dein - Weblog?

Kommentare:

  1. Jetzt ist das auch geklärt;-)
    Bewunderung, dass du alles so gut hinbekommst. Für sone Sachen fahre ich zum Schrauber.

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    1. Ach, Barbara, wenn ich das konnte, kannst du es allemal. Es ist so kinderleicht, wenn man's erst mal weiß. Der Austausch der Hardware, das sind, je nach Modell, 2 bis 8 Schrauben lösen, Deckel oder Gehäuse auf, Arretierung der Platte lösen, vom Stecker abziehen und alles in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen. 5 Minuten braucht man dazu.

      Das Klonen ist nicht die eigene Arbeit, sondern die der Software. Man guckt und bestaunt nur einen Fortschritts-Balken ;-)

      Das kleine BIOS-Problem ist auch gelöst (ich wollte doch wissen, woran es gelegen hatte). Alle Boardhersteller benutzen über den benötigten Standard hinaus, eigene Nettigkeiten für ihre User, um alles ihrer Meinung nach, noch einfacher zu gestalten. Mein Board besitzt nun also eine dieser Zusatz-Features. Es nennt sich grob übersetzt in etwa "Sicherheits-Einstellung". Egal was Schlimmes dem Board widerfährt, es switcht automatisch nach den dort vergebenen Parameter um. Nun betrachtete wohl das Board den Austausch der Platte als einen schwerwiegenden Fehler und meinte ihn korrigieren zu müssen, indem es die alten Einstellungen trotz meiner vorgenommenen Veränderungen doch wieder übernahm. Fehlte nur noch, dass es dafür Applaus eingefordert hätte.

      Bevor ich strukturelle Änderungen wie den Plattenaustausch vornehme, hätte ich einfach im BIOS die Sicherheitseinstellung ausschalten müssen. Sie lässt sich auch nur ein- und ausschalten. Als ich in meiner Orgie des Hin- und Herschaltens und Waltens dort diese Option ausgeschaltet hatte, übernahm das Board somit endgültig die neue Platte. Jetzt ist das Sicherheitsfeature wieder eingeschaltet und behält somit die neue Platte als ihren zu schützenden Standard.

      Ich weiß, es hört sich kompliziert an - das ist aber nur meine Erklärung - eigentlich ist es lediglich ein Tastendruck und ein weiterer zur Bestätigung.

      Man kann nun sagen, ich hätte ZUVOR besser die Bedienungsanleitung des Boards lesen können aber Hallo? Der Rechner ist 4 oder 5 Jahre alt, ich besitze sie gar nicht mehr und selbst wenn, zum Beispiel online nachgeschlagen - ich bin männlichen Geschlechts! Männer lesen keine Gebrauchsanweisungen. Nie! :-)

      Also du hättest das wahrscheinlich sogar schneller und besser als ich hinbekommen.

      Liebe Grüße

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