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Samstag, 1. Juli 2017

Gedanken zur Freiheit

Wie ich es vermutet hatte, gestern konnte ich zwei und heute die letzte Folge der 3. Staffel "The Code" herunterladen. Das werden heute Abend dann fast drei Stunden prima TV-Unterhaltung. Große Freude tu ich also kund, mijn dames en heren, mijn lieve mensen en vrienden van het internet.

Der mutige und verdienstvolle Gerd Buurmann ist zum 2. Mal binnen 48 Stunden bei "Facebook" gesperrt worden, weil er sich gegen Antisemitismus einsetzt. Das wird mehr sein als nur Bots, die etwas falsch interpretieren. Heute Facebook, morgen Weblogs und übermorgen dann "1984"?

Ich glaube, die Zeit rückt näher, in der alle kritischen Geister nach alternativen Möglichkeiten Ausschau halten sollten, ihre Blogs oder sozialen Medien zu betreiben (Server in Russland, auf den Kaimaninseln oder ähnliches; die Wege des Schwarzgeldes könnten hier hervorragend als Vorbild dienen), denn das Internet ist längst nicht mehr frei und die Hände derer, die ihm auf seine Kehle drücken, um ihm die Luft zum Atmen zu nehmen, werden von Tag zu Tag mehr und offensichtlicher. "Facebook" muss dezentralisiert werden. Alle Macht dem Volk, entreißt Mark Zuckerberg und den wenigen Firmen ihre weltumspannende Macht. Revolution Virtual!

Darüber hinaus müsste eine technische Erfindung her, die definitiv für alle Freiheit bedeutet, indem niemand mehr gegen seinen Willen identifizierbar wäre. Das ist gar nicht so abwegig, denn das Internet stellte an seinem Beginn gerade das dar und war für den damaligen technischen Stand eben genau in dieser Weise frei und die BenutzerInnen nicht identifizierbar.

Früher als Befürworter einer Weltregierung (nach "Star-Trek-Vorbild"), hat sich meine Einstellung im Laufe der Jahrzehnte diametral gewandelt: eine Weltregierung wäre der Tod der Freiheit auf ganzer Linie. Deshalb bin ich auch gegen ein politisch geeintes Europa - ein Europa der Menschen und eine Welt des freien Waren- und Meinungsverkehrs brauchen keine gemeinsame Politik einer Zentralregierung. Die Menschen in ihren Regionen müssen selbstständig und vollumfänglich über ihr Leben entscheiden können - und das überdies wieder lernen, so unmündig und inkompetent sie heute schon geworden sind.

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