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Montag, 17. Juli 2017

Den Mantel des schlechten Gewissens ablegen

Oje, wie schnell doch so ein Wochenende vergeht. Da habe ich den Sonntag glatt unterschlagen. Sonntag? Der war doch gerade eben erst, ist er wirklich schon vorbei? Tja, hätte ich an ihn gedacht, könnte es nun eventuell etwas zum Thema Sonntagblues geben, da er aber unbemerkt an mir vorüber gerannt ist, hat er den Blues im Rucksack gelassen und ihn unbeachtet einfach wieder mitgenommen. Mir geht es seelisch nach wir vor blendend, schaun wir mal, was tagsüber die Baustelle daraus macht.

Wie du siehst, weiß ich immer noch nichts Wichtiges zu schreiben. Habe ein paar Verdampfer neu gewickelt (3 an der Zahl), mit Drogeriewatte bestückt und sie schmecken ausgezeichnet. Die reinste Sinnesfreude. Dann wurde zu viel gegessen (schön im Passiv ausgedrückt), natürlich alles ungesunder Kram, davon könnte man kalorienmäßig vielleicht eine ganze Woche auskommen. Naja, was willste machen? Irgendwann liegen wir alle als Gerippe im kühlen Erdloch, dort ist dann Zeit genug, um abzuspecken, eine echte Ewigkeit, warum sollte ich mich an einem Sonntag dafür also auch noch beeilen? Immer diese Eile.

Vokabeln, die ich (wir?) viel häufiger positiv verwenden sollten, ohne einem sofortigen schlechten Gewissen anheim zu fallen: viel, satt, voll, reichlich, lecker, Geschmack, Fett, Butter, Zucker, Gehalt. Freude, Spaß, Lust und Vergnügen - Kalorie, oh du meine Freundin. Genuss, du Perle menschlichen Ideenreichtums. Fülle, du liebliche Überwinderin von Hunger und Durst.

So, und bevor es hier und jetzt vollends ausufert mit meiner Alberei, wünsche ich dir einen erfüllten Start in eine gehaltvolle Woche.

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