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Donnerstag, 22. Juni 2017

Hitzefrei

Geht gerade nicht, ich kann heute nicht schreiben bzw. tippen, denn die Finger kleben fast an den Tasten fest, alles ist so schwitzig pekig und heiß. Das ginge vielleicht mit einer wasserdichten Tastatur unter der Dusche, aber hier in meiner Höhle sind es trotz geöffnetem Dachfenster jetzt um 2 Uhr nachts noch sage und schreibe 29,5 Grad. Und schwül, Mensch, da kann doch keiner schlafen oder tippen oder überhaupt einen klaren Gedanken fassen. Gottlob muss ich heute erst mittags zu Arbeit. Den feinen Staub der Baustelle kannst du dir auch kaum vorstellen - überall ist der, setzt sich in jede Pore fest, in jeder Faser der Klamotten, sogar in der Unterhose (wie geht das?). Auch die E-Dampfe knirscht leicht beim Aufdrehen, ich will die Wicklung gar nicht sehen ;-)

Schadstoffe der Arbeit? Den Baustaub könnte man ja als E-Dampf-Liquid herausbringen, dann würde er sicher sofort verboten werden. Aber die vielen Arbeiter auf den Baustellen dieser Republik dürfen ihn natürlich unbeachtet all seiner Schadstoffe munter einatmen. Verlogene Gesundheitspolitik, jawollja. Bis morgen dann.

Kommentare:

  1. Tempo bestiale und keine Abkühlung in Sicht. Wir "schlafen" ja auch unterm Dach und selbst wenn es regnen sollte, dauert es mindestens 10 Tage bis die Bude sich abgekühlt hat��

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    1. Hier ist's jetzt prima, 18 Grad, morgen Nacht sollen's 14 werden und dann, so melden es die Wetterfrösche, nachts auf Montag sogar nur 10 Grad. Perfekt. Also drücke ich euch mal die Daumen, dass die Kühle zu euch durchdringt.

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquide über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.