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Mittwoch, 10. Mai 2017

Konfusion ums Stopfen des Taifun BTs

Stopfen wird wieder modern. Das führt scheinbar zu einigen Definitionsproblemen. Einerseits wird davor gewarnt, zu fest zu stopfen, da die Posts eventuell der entstehenden mechanischen Belastung nicht standhalten oder der Nachfluss versiegt, andererseits wird empfohlen noch fester zu stopfen, ja, geradezu zu pressen, da nämlich ansonsten der Nachfluss abreißt.

Ein Beispiel von vielen:

Im gestrigen "Schweizer Vapor Stammtisch" berichtet Daniel, ein erfahrener E-Dampfer und Shopbetreiber, mit dem Stopfen des BTs, dies sei so eine Sache und "wirklich mit Vorsicht" zu genießen, "du kannst da wirklich so viel Watte reindrücken […], dass da der Nachfluss einfach wirklich zugestopft ist [...] die Posts, wenn du da mal richtig Kraft drauf gibst, denk ich, sind die Geschichte" (Zeitcode 1:39 bis 1:41). Thomas Brückmann, der Erfinder des BTs, schreibt hingegen im Forum "Dampferzuflucht": "Wenn er trocken läuft hast du nicht fest genug gestopft, bitte keinen spitzen gegen stand verwenden wie zb eine Pinzette, du willst doch stopfen und pressen nicht erstechen ;-) dein Tampon ist doch auch steinhart und zieht liquid hoch, wenn deine watte nicht so fest ist reist der nachfluss ab" (#270).

Außerdem berichtet er, dass er gegenwärtig 12-Millimeter Zahnwatterollen testet (#245; #249), was sich ebenfalls sehr interessant anhört.

Wie gesagt, das ist nur ein Beispiel von um 180 Grad gegensätzlichen Aussagen, die du zur Zeit in vielen Foren, Gruppen und Videos zum Thema "richtiges Stopfen des BTs" erfahren kannst. Hätte ich tatsächlich jetzt bereits einen BT, ich wäre nur noch verwirrt. Oma lebt nicht mehr, sie kann ich leider nicht befragen. Von einer ausgereiften Technik ist hier sicher nicht die Rede. Die nächsten Wochen werden wohl eindeutigere Erkenntnisse zeigen. Eine Wahrheit und geradezu fundamentale Lebensweisheit bestätigt sich allerdings wieder eindrucksvoll aufs Neue: Wer Geduld hat und abwartet, lebt eindeutig unaufgeregter und genussvoller.

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