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Donnerstag, 27. April 2017

Filmtipp: "Manchaster by the Sea"

Es war reiner Zufall, dass ich mir den Film "Manchaster by the Sea" angesehen hatte. Es gab keine Vorabinformationen, ich kannte nur den Titel irgendwoher, konnte ihn aber nicht zuordnen und googelte auch vorher nicht danach. Und dann breitete sich einer Perle der Schauspielkunst aus, ein cineastisches Meisterwerk der Kameraführung, Bilder, die in beiläufigen Situationen Emotionen der Gesichtsausdrücke einfangen wie selten zuvor gesehen. Ohne Aufwand, allein durch die Beobachtung, eine unglaubliche Regie Kenneth Lonergans. Alles stimmt an diesem ruhigen Film, absolut unaufdringlich rührt er doch an den großen Emotionen. Zuerst scheint es sich dabei um eine fast nebenbei erzählte Geschichte zu handeln, deren sensible Schilderung ohne bedeutungsschwere Worte und ohne aufgeblähte Action auskommt, aber die dann vielleicht gerade dadurch von Minute zu Minute mehr und mehr fesselt.

Schulnote 1 plus mit Sternchen. Ein Juwel der Filmkunst.

Kommentare:

  1. Gefühlt lief der Film doch soeben erst im Kino!
    Ich muss mich jetzt endlich mal durchringen, das A*****n Prime Testangebot zu aktivieren. Habe so einiges auf dem Zettel was bei meinem Anbieter nicht läuft.

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    1. Stimmt, daran sieht man, dass wir alt werden: die Zeit rast förmlich nur so voran.

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquide über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.