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Samstag, 11. Februar 2017

Rätselauflösung: Herharz der Rose bei Nacht

Unfrei = gefangen = eingeschlossen = Einschluss :-)

Bernstein isses nich', denn Bernstein ist nur etwas für reiche Leute, kostet halt ein Vermögen. Natürliche Harzeinschlüsse sind zudem ja nur zufällige Ereignisse und konservieren genauso den Umgebungsschmutz. Es gibt aber auch sensationell tolle und unbezahlbare Schnappschüsse der Natur. Kunstharz hingegen hat den Vorteil, dass es klarer ist als Naturharz, zwar nicht Tausende Jahre hält, so doch sicher mehrere Menschenleben lang - und es lässt sich gezielt und selbstbestimmt nur das verewigen, was man aufbewahren möchte. Noch dazu ist Kunstharz spottbillig, damit kann sich jeder Mensch an der eingefangenen Schönheit erfreuen. So auch hier:

Rosenblätter in einem Herz aus Harz. Ein kleiner leichter Schlüsselanhänger (1). Hält man ihn im Dunkel der Nacht gegen das Licht einer Lampe (2), entfaltet er seine leuchtende Blütenpracht (3) in einem Rausch wahrer Magie.

Draufklicken, dann wird's größer. Toll sieht das untere 3. Foto in Groß aus.

Klick aufs Bild = Großansicht

Kommentare:

  1. Auf 1001 Dinge wäre ich gekommen...aber nicht auf das Herz aus Harz.
    Aus Bernstein könnte es nicht schöner sein.
    In Litauen habe ich mich mal in eine eingeschlossene Mücke an Goldkettchen verguckt. War leider außerhalb meines Budgets.
    Der Wikepedia link ist lustig. Besonders gut gefällt mir Error-40. Da gehöre ich schon auch mal dazu.

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    1. Dann reichen wir uns dau-technisch die Hand, liebe Barbara ;-)

      Früher fand ich es cool, in Computerdingen und Technik des Alltags fit und routiniert zu sein - heute verhalte ich mich absichtlich als DAU und finde es eine Auszeichnung, wenn mir das auch überzeugend gelingt. In der vermeintlichen Überlegenheit der Anderen offenbaren sie oft unbewusst ihren wahren Charakter und lassen sich überdies viel leichter steuern, ohne es je selber zu bemerken. Eine weibliche Strategie übrigens, die ich irgendwann einmal verstand, als ich dem naiv-barbiehaften Getue meines damaligen Gegenübers auf dem Leim ging und wie ein Affe um sie sprang, um ihren Autoreifen zu wechseln ("Huhuhu hahaha" [Affengeräusche], das Jung-Macho-Äffchen erledigt das - oder "lass mal Papa ran, der macht das schon"). Ungeschicklichkeit vorzuspielen, das gehört ebenso zu dieser Strategie, die die Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts mir besser nicht hätten vorgespielt, denn dann hätten sie nicht jahrelang selber mit der Hand den Abwasch erledigen müssen, weil, statt dass dabei durch den DAU Georg noch etwas Geliebtes aus Porzellan zu Bruch geht ;-)

      Der Satz ist arg verschachtelt, ich weiß. Schreibst besser du für mich?

      Schöne Fotos gelingen mir aber wirklich nur rein zufällig. Nah- und Makroaufnahmen verzaubern allein schon ihres fremden, im Alltag unbekannten Blicks wegen. Banale Gegenstände in extremen Nahaufnahmen erscheinen oft wie aus einer anderen Welt. Und dann ist selbst das schlechteste Foto im Vergleich zu gar keinem Foto schon faszinierend. Ist also irgendwie mit der vorherigen Strategie leicht verwandt, nicht wahr.

      Schönes Wochenende.

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquide über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.