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Montag, 27. Februar 2017

Meine Anti-Oscar-Nacht

Eines vorab: es stehen auch bereits positive Serienkritiken in der Pipeline, doch angesichts der Oscar-Lobhudelei, wünschen sich heute die negativen Serien von mir gehypt und "abgearbeitet" zu werden.

Meine Anti-Oscar-Nacht. Quasi eine Kraftvergeudung als Hommage an die Goldene Himbeere.

Serien, die heute Nacht aus Platzgründen wieder aus meinen Serienarchiven der externen Festplatten gelöscht wurden - wobei "Platzgründe" ein neutraler Begriff ist für "werde ich nie wieder anschauen" oder "TV-Schrott":

In Schulnoten bedeutet es für jede einzelne dieser Serien eine 6, ein "ungenügend". Damit möchte ich dir nicht auf die Füße treten oder jemanden beleidigen, die oder der etwas davon doch gerne mag. Es handelt sich bloß um den Inhalt des Papierkorbes meines persönlichen "Computerwesens", das halt stets nachfragt: "Sind Sie sicher, dass der gesamte Inhalt des Papierkorbes gelöscht werden soll?".

  • Trapped, gefangen in Island (Skandinavienkrimi nach Island verschoben. ZDF-typische Serienware, eigentlich unerträglich, ich hab's dennoch ausgehalten bis zuletzt, es kam einer mentalen Folter gleich);
  • Ray Donovan (Soprano-Verschnitt des Unterschichten-TVs);
  • Tyrant (nach vielversprechender 1. Staffel nur noch eine schlimme Seifenoper);
  • Vikings (habe im Laufe der Zeit tatsächlich komplett 4 Staffeln gesehen; ab der 3. Staffel hatte Vikings von Folge zu Folge starke Wickinger-Kräfte der Überwindung eingefordert. Nie mehr freiwillig auch nur eine Sekunde diesen Müll!);
  • Good Behavior (bin sprachlos von der Albernheit dieser Serie);
  • Mars (Doku-Spielserie der Bildungsferne, wurde seltsamerweise auf "National Geographic Channel" als das genaue Gegenteil angepriesen);
  • Bull (ich bezeichne diese neue Art der Serien seit "Qantico" als eine Serien-VerTwitterung: ein rasant geschnittener Comic zur Ausschaltung des Gehirns. So ein Zwischending aus Musikvideo der Popmusik und TV-Serie. Was bei "Quantico" noch seinen Unterhaltungswert besitzt, geht bei "Bull" allerdings komplett nach hinten los);
  • Hostages (dass ich diese Soap-Opera überhaupt angeschaut hatte, war einzig dem Interesse geschuldet, zu sehen, was aus der israelischen Serie "Die Geiseln", adaptiert von und transferiert in die USA, gemacht worden war).

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