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Samstag, 28. Januar 2017

Just My Two Cents

Im Laufe der Zeit hat sich doch mein Umgang beim Mischen des Liquids enorm gewandelt. Während ich letztes Jahr zu dieser Zeit noch mit Spritzen und kleinen Flaschen hantierte, um exakte Mengenangaben einzuhalten, wird heute alles hochgerechnet. Es sind vier verschiedene Alltags-Geschmacksrichtungen, die ich benutze, nicht mehr, daher sind meine Spritzen und Messbecher längst in einem Karton entsorgungsgleich abgestellt und ich mische nur noch in Liter-Gebinden: Base in 5-Liter-Kanistern, aromatisiertes Liquid in 1-Liter-Flaschen. Dazu braucht es keine Spritzen mehr, man muss nur rechnen können. Beim Geschmack erkenne ich auch keinen Unterschied, ob bei einem Liter eventuell 6% statt 5% desselben Aromas beigemischt wird, anders wäre es natürlich, wenn ich die Aromen selber kreieren würde aber dazu fehlt mir sämtliches Interesse.

Vorhin gingen Base und zwei Liquidmischungen zur Neige. Es dauerte vielleicht 5 Minuten, bis dass ich deren Flaschen wieder aufgefüllt hatte - ohne auch nur einen Tropfen dabei zu verschütten. Einfach den Inhalt kleiner Flaschen entsprechend der eigenen Rechnung in größere gießen, noch ein längst vorabgefülltes Fläschchen dazu und alles hinein in eine große Flasche, schütteln, fertig. Es gibt nichts abzuwischen, auszuwaschen oder einzurichten bzw. abzubauen. Die Reifung geschieht sowieso automatisch und die 50- oder 100-ml-Fläschchen für den täglichen Gebrauch werden nach Bedarf abgefüllt. Es ist absolut genauso unkompliziert und schnell wie mit einer herkömmlichen Kaffeemaschine (ohne Schnickschnack) eine Kanne Kaffee zu kochen - allerdings mit dem Unterschied, dass die Kanne Kaffee-Liquid nun monatelang zur Verfügung steht.

Die Kosten betragen für meine aromatisierten köstlichen Mischungen eines nikotinbasierten Pemium-Liquids (PG/VG=50/50; alle Zutaten höchster Qualität), man kann dies angesichts der Preise in den Shops nicht oft genug betonen: 2 Cent pro Milliliter fertiges Liquid.

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