.

.

Samstag, 10. Dezember 2016

"Elitar-Pipe" im Wandel einiger Pfeifen-Modelle

Da ist sie, die "Elitar-Pipe" von Joyetech. In Schwarz befindet sie sich noch in China und wird erst nächste Woche auf ihre lange Reise zu mir geschickt, diese hier in Grau stammt wohl aus Frankreich, da sich französischsprachige Aufkleber auf der Verpackung befanden. Erst mal ein Bild, dann geht’s weiter:


Wer sich an eine Box gewöhnt hat, wird sich mit der Handhabung umgewöhnen müssen, da der Pfeifenkopf recht gedrungen ausfällt und er somit kaum Halt bietet. Ich selber finde sie natürlich optisch toll, weil ich Pfeifen grundsätzlich mag, doch muss nach wenigen Stunden der Benutzung bereits konsterniert feststellen, dass sie leider überhaupt nicht gut in der Hand liegt (siehe Nachtrag weiter unten).

Bevor ich's vergesse, das Material der "Elitar" ist kein Kunststoff, sondern aus Metall, wahrscheinlich Aluminium. Ich habe den Ur-Cubis-Verdampfer dort aufgeschraubt, einen grauen hatte ich sogar in der Schublade. Die Farbe ist Silber-Grau, ich denke, dies ist dem Alu geschuldet, Aluminium bekommt man halt nicht edelstahlmäßig silberfarben hin, also lackiert man's direkt in Grau. Größe und Gewicht der "Elitar" entsprechen einer gewöhnlichen 1-Akku-Box. Die Elektronik ist von Joyetech, da weiß man, was man hat. Der Feuertaster ist aus Kunststoff und reagiert sehr empfindlich - was den Vorteil bietet, dass man ihn mit dem Daumen oder Finger nur leicht am Rand zu berühren braucht.

Und hier mal ein Mini-Museums-Bild. "In echt" sieht es auch ein klein wenig anders aus, denn ...

Draufklicken = extragroß

… was dort weißlich-silbern erscheint, sieht eigentlich mehr nach silbern aus und erst im Blitzlicht verwandelt sich die Farbe - es ist halt wieder dem Aluminium geschuldet (das Driptip und der Cone der "Guardian I"). Der Pfeifenkörper der "Guardian III" sieht hier auch sehr schön schwarz-dunkelbraun aus, was tatsächlich der Realität entspricht. Hab ich immer gesagt: die "Guardian III" ist nicht schwarz.

Auf dem Bild das sind natürlich nur bezahlbare Serienmodelle, es gibt Handarbeiten und Einzelstücke, da werden die Augen groß und größer vor lauter Staunen, sie sind allerdings unbezahlbar für einen Normalmenschen. Von Steampunk-Mods will ich gar nicht erst anfangen. Aber auch jede einzelne dieser Pfeifen hatte mir zu ihrer Zeit sehr viel Freude bereitet. Pfeifen wachsen einem ans Herz, sie würde ich nie hergeben.

Ihre Alltagstauglichkeit wird die "Elitar" noch beweisen müssen, wobei aus technischer Sicht als Joyetech-Produkt eigentlich keine Probleme zu erwarten sind. Wenn das schwarze Modell angekommen ist, mache ich nochmal ein besseres Foto.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Nachtrag (11.12.2016):

Seit 12 Stunden habe ich nun ausschließlich die "Elitar" in Gebrauch und muss leider eingestehen, dass bereits meine Hand leicht krampfhaft schmerzt und ich mehr und mehr die Freude verliere, die Pfeife in die Hand zu nehmen. Durch den gedrungenen Kopf und seine zwar gut aussehende Flucht (die Schräge) wird jeder Kontakt mit dem Handteller vermieden, der aber als unterstützende Hebelwirkung ziemlich wichtig wäre. Man hält die "Elitar" somit nur mit den Fingern und muss mit ihnen schon allerhand merkwürdige Verrenkungen anstellen, damit die Pfeife nicht in der Hand wegrutscht.

Also hat die "Elitar" bereits an ihrem ersten Tag keine Alltagstauglichkeit erreichen können. Sie ist gut für besondere Anlässe oder eine Hin-Und-Wieder-Benutzung. Ich freue mich aber jetzt schon darauf, nachher wieder meine lederummantelte kleine Box in die Hand nehmen zu können - das ist für die "Elitar" wirklich nicht gut.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquide über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.