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Sonntag, 4. Dezember 2016

Der Spielfilm "Sully"

Habe bis gerade eben Clint Eastwoods Spielfilm "Sully" mit Tom Hanks in der Hauptrolle des Captain Sullenbergers gesehen. Der Film handelt über die Notwasserung des Airbus 320 im Hudson River nach dem Totalausfall beider Triebwerke durch Vogelschlag, bei der im frostigen Januar 2009 alle 155 Passagiere und Crewmitglieder wie durch ein Wunder überlebten.

Ein Film ohne Tote und, bis aufs Flugzeug natürlich, ohne Zerstörung, der dennoch spannend von seiner ersten bis zur letzten Sekunde ist, obwohl man von Beginn an bereits alle wesentliche Fakten und den positiven Ausgang kennt. Kein Kitsch, kaum Filmmusik, wenige Computeranimationen; der Film lebt einerseits vom wunderbaren Ausgang der Realität und andererseits von Clint Eastwoods toller Regiearbeit sowie der guten schauspielerischen Leistungen Tom Hanks und Aaron Eckharts als Copilot Jeff Skiles.

Ein völlig unspektakulärer aber unglaublich wohltuender Film. Meine persönliche Schulnoten-Bewertung lautet daher eine klare Zwei plus. Absolut sehenswert.

Kommentare:

  1. der ist doch gerade erst...hmm,ich habe den auch auf dem Zettel.Jetzt muss ich dir doch mal schreiben.
    Gestern habe ich den Film über Florence Foster Jenkins gesehen. Meryl Streep wie üblich perfekt, aber auch Hugh Grant und Simon Helberg (aus BBT) sind richtig gut. Das Drehbuch gähnt etwas vor Langeweile und Stephen Frears hat entsprechend uninspiriert inszeniert. Gezogenes Fazit: mit gut gefülltem Konto muss man sich mit lästigen Realitäten nicht befassen und kann sich in seiner parfümierten Welt mit Lakaien umgeben, die alles von einem fernhalten.
    Kann man anschauen, wenn er einem gerade angeboten wird. Ins Kino würde ich dafür nicht mehr gehen.

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    1. Aha, vielen Dank, Barbara, dann lass ich den Film erst mal links liegen, deine Bewertung ist im Hinterkopf notiert. Anscheinend hat es ja seinen Grund, weshalb dieser Stoff bisher noch nicht verfilmt worden ist; vielleicht gibt er einfach nicht genug her. Vielleicht passt so etwas aber auch nicht in unsere Zeit, wer weiß.

      Meryl Streep mag ich auch immer, ähm, fast immer. In "Die eiserne Lady", wofür sie von allen Kritikern in höchsten Tönen gelobt worden war, fand ich sie am schlechtesten überhaupt. Das war eine tolle und zu recht oskarprämierte Maske, doch darunter hätte man auch eine Puppe stecken können oder die Rolle direkt computeranimiert anlegen können, ich konnte keine Gesichtsmimik unter den Zentimetern "Beton" mehr erkennen. Außerdem fand ich den Film grottenlangweilig.

      Naja, hin und wieder brauchen wir wohl auch mal einen schlechteren Film, damit wir die guten um so mehr würdigen können.

      Lieben Gruß

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