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Freitag, 16. Dezember 2016

China-Kommunikation

Jetzt heißt es Daumendrücken. Zwei Vorbestellungen der "Elitar-Pipe" in zwei verschiedenen chinesischen Shops sind bis heute nicht abgeschickt worden - das ist DIE Chance, diesen Fehlkauf rückgängig zu machen und stattdessen eine andere E-Dampfe zu kaufen. Jaja, warum hat der Idiot Georg auch wieder zwei dieser Pfeifen vorbestellt? Es hatte seine Gründe, doch ich war (und bin) einfach ziemlich überrascht darüber, wie ausgesprochen unangenehm diese Pfeife in der Hand liegt. Aber das hatten wir ja schon.

Jedenfalls ausgerechnet ich mit meinem schriftlichen Unterschulniveau-Englisch will nun mit Hilfe des Google-Übersetzers mit den Chinesen dahingehend kommunizieren, dass sie die Pfeifen-Bestellung nicht annullieren, sondern schlichtweg das Gerät mit einem anderen austauschen und sodann den von mir bereits bezahlten Betrag mit dem unwesentlich teureren neuen Betrag verrechnen, damit ich die Differenz ausgleichen kann. Über etwaige Fortschritte dieses Unterfangens werde ich dich unterrichten. Aber nein, mein Schreiben an die Chinesen zeige ich dir hier nicht, das würde sämtliche Reste meiner Reputation, mit Schriftsprache wenigstens ein bisschen umgehen zu können, definitiv zerstören und mich fortan als sprachliche Nudel zu einer Lachnummer befördern.

Schaun wir mal, in China wird gerade im Moment erst gefrühstückt, wenn ich mich nicht irre.

Nachtrag, 4:40 Uhr:

Ha! Wunderbar, bei Fasttech hat's hervorragend geklappt. Der Bestellungs-Tausch verlief reibungslos, ich habe exakt 1,10 Euro nachzahlen müssen via Paypal. Da sage bloß keiner, die Chinesen seien nicht ganz so korrekt. Jetzt fehlt nur noch der andere China-Shop.

Update, 7:00 Uhr:

Das ist lustig: im zweiten China-Shop (Cigabuy) gab es ein Missverständnis durch zwei zeitgleich unabhängig voneinander eintretende Ereignisse.

Erstens mein Tauschwunsch. Doch bevor jemand den bearbeitet hatte, erhielt ich zweitens vorhin eine ganz andere E-Mail, in der mir mitgeteilt wurde, dass die noch nicht abgeschickte Pfeife wider Erwarten nicht auf Lager sei und es mit ihrer Lieferung ein wenig länger dauert. Wenn ich dies akzeptieren würde, bräuchte ich nicht zu antworten - ich akzeptierte also nicht und versandte mein Anliegen in gänzlich veränderter Form ein weiteres Mal, nun nicht als Tauschwunsch, sondern als eine Ersatzlieferung für die mit Lieferschwierigkeiten versehene E-Pfeife. Und weil ich schon mal dabei war, orderte ich statt des Tauschgeräts wieder ein anderes Gerät. Auch ungefähr in derselben Preisklasse.

Ob das wohl reibungslos über die Bühne geht? Im Account hat sich noch nichts getan. Ich harre also weiterhin der Dinge ...

Update, 8:00 Uhr:

Es bleibt weiterhin spannend, finde ich. Während ich mich noch mit Mitarbeiterin "Eleva" (wer in China denkt sich eigentlich die Pseudonyme für die Angestellten des Supports aus und welche Vorstellungen sind dabei relevant? Gilt "Eleva" international oder nur für Europa?) auf das letztendliche Austauschgerät verständige, erreicht mich schon eine automatische Mail, die mir erklärt, wie ich den Preisunterschied abzuwickeln habe, nämlich indem ich 13 Anteile eines für solche Zwecke vorgesehenen virtuellen Produktes a 0,96 US-Dollar als Ausgleichszahlung leiste ("you just need to change the quantity to 13 and pay for it"). Noch ist's nicht zu Ende aber es scheint alles sehr gut zu funktionieren. Schaun wir mal, was geschieht ...

Update und Endversion, 10:40 Uhr:

Alles prima, ich bezeichne mich dann also zukünftig als Handelsattaché für asiatisch-europäische Wirtschaftspolitik.

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