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Sonntag, 20. November 2016

Warten - da kann man nicht meckern

Habe bis Montagnachmittag nun frei und nichts anderes zu tun als darauf zu hoffen, dass der Regen bis dahin durchgezogen sein wird, denn dann muss ich wieder 10 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit. Während dieser Wartezeit strapaziere ich die letzten funktionierenden Hirnwindungen meines faulen krativ-genießerischen Daseins mit dem Anschauen der kompletten Folgen der ersten und bisher einzigen Staffeln der Serien "Goliath" und "Paranoid" sowie den ersten Folgen von "Good Behavior". Da kann man nicht meckern, nicht wahr ;-)

Apropos warten. Das Warten auf das erste von mir seit Jahren erhoffte Pfeifenmodell der Firma "Joyetech" findet endlich (sehr bald) sein Ende. Die "Elitar Pipe" ist erschienen und kommt in Kürze auch auf den hiesigen Markt. Davon kaufe ich mit Sicherheit einige Modelle, denn erstens ist die hervorragende Technik längst bekannt (natürlich wird die Pfeife bei mir mit einem anderen Cubis-Verdampfer betrieben) und zweitens habe ich aus der eigenen Erwartungshaltung der von mir fälschlicherweise als gut erhofften E-Dampfe "eVic AIO" gelernt. Es müsste jetzt schon mit dem Teufel zugehen, sollte die Pfeife nicht meinen Vorstellungen entsprechen, denn sie ist u.a. deutlich kleiner als meine "Smok-Guardian-II" und "Guardian-III-Pfeifen", was zwar die meisten Männer mit großen Händen bereits im Vorfeld kritisieren, ich hingegen genau umgekehrt beurteile bzw. empfinde, da mir die "Smok Guardians" als kleinere bzw. schlankere Versionen viel besser in der Hand gelegen und demnach gefallen hätten. Außerdem zersetzt sich das Gehäuse bei dem 3er Modell von ganz alleine, d.h. ohne mechanische Einwirkungen zersplittert ihr Korpus mehr oder weniger selbsttätig. Und ich gehe wirklich gut und behutsam mit ihr um.

Abwarten halt. Warten aufs Christkind. Mindestens ein Exemplar der "Elitar" werde ich deshalb wohl in Deutschland arg überteuert erstehen, denn sogar in China ist diese Pfeife bis jetzt noch nicht zu ordern - abgesehen davon, dass ihre Lieferzeit bis Weihnachten wahrscheinlich sowieso zu lange dauern würde. Vorfreude ist halt die beste Freude und ich habe damit bereits mein eigenes Weihnachtsgeschenk gefunden, da kann man also wiederum nicht meckern.

Hachja, was wäre denn überhaupt mein Leben ohne Warterei? Bin ich doch vom Schicksal eh dazu auserkoren worden, die eigene Rolle als ein Statist im Wartesaal des Daseins bestmöglich auszufüllen. Neulich hörte ich in einem traumhaft anmutenden wundervollen News-Flash unbeabsichtigt ein paar Gesprächsfetzen aus einer Unterhaltung Petrus mit dem Cheffe, die mir eine himmlische Oscar-Nominierung als überzeugender Charakterdarsteller in der Rubrik der Nebenrollen verhieß. Na, dann werde ich mal gespannt die Preisverleihung abwarten; aber auch ohne Gewinn ist bestimmt eine tolle Aftershow-Party auf Wolke 7 zu erwarten. Ich sag ja, warten, da kann man ganz und gar nicht meckern.

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