.

.

Mittwoch, 2. November 2016

Barometer

Das persönliche Stimmungsbarometer steht ganz weit unten; oder anders ausgedrückt, es zeigt sich auf der dunklen Seite des Wetterhäuschens als Männlein mit einem aufgespannten Regenschirm in seiner Hand. Da ich aber das eh schon viel zu viel vorhandene Negative in der Welt mit meinem Kram quasi nicht auch noch unnötig aufblähen möchte, halte ich mich hier im Tagebuch besser ein paar Tage zurück. Dass das Leben ein ewiges Auf und Ab bedeutet, weiß ich aus langjähriger Erfahrung eben auch. Also irgendwann wird die Aufwärtsbewegung erneut einsetzen. Das Dumme an solcherlei Gewissheiten ist allerdings die Tatsache, dass man nie genau den aktuellen eigenen Standort auf dieser sinuskurvigen Lebensbahn bestimmen kann. Geht's nun noch etwas weiter runter bevor die Sohle erreicht wird?

Viel mehr als Abwarten kann ich im Grunde genommen nicht. Es ist ein Irrglaube vieler Zeitgenossen, die meinen, Aktionismus könne das Schicksal in irgendeiner Art beeinflussen oder alles hinge an einer kausalen Kette - meine Lebenserfahrung sagt mir, dieser Glaube dient nur zur eigenen Beruhigung, denn das Schicksal eines jeden Menschen zeigt sich als rein zufällig (Glück und Pech) und ungeplant von einem Gott oder einer Göttin, erst recht vom eigenen Tun oder Lassen.

Bemerkst du schon hier zwischen den Zeilen diese verborgene aber deutlich vorhandene negative Energie? Jaja, ich lass es doch jetzt besser bleiben. Eine schöne Restwoche wünsche ich dir. Lass dich nicht unterkriegen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen