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Montag, 3. Oktober 2016

Wetten? Das Aus der Lindenstraße?

Mit dem kürzlich eingeführten Handlungsstrang der Flüchtlings-Thematik in die "Lindenstraße" hat das verantwortliche Team sich definitiv ins eigene Knie geschossen und damit als Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, den Anfangspunkt vom Ende der "Lindenstraße" gesetzt. Nicht wegen der Flüchtlinge, sondern weil dieses Thema ein Jahr zu spät angegangen wird, dilettantisch geschrieben ist, von schlechten Schauspielern umgesetzt wird und sogar der harte Kern der Lindenstraßen-Fans sich weigern wird, durch oberlehrerhafte Zeigefinger eines unerträglichen öffentlich-rechtlichen Pädagogik-TVs erzogen zu werden. Noch dazu zeigt sich, dass der Vater-Tochter-Wechsel an der Spitze der Produktion zwar vonstatten gehen konnte wie zu feudalen Zeiten, wenn allerdings Talente oder die Fähigkeiten des Vaters bei der Tochter immer offensichtlicher auf der Strecke bleiben, mögen noch so viele Förderer bzw. Vitamin B in der ARD vorhanden sein, dann ist dennoch das Ende der Serie eingeläutet. Die Verantwortlichen sehen nur die bisherige positive Kraft ihrer Fangemeinde, sie übersehen völlig die Tatsache, dass aus unerwiderter Liebe im Handumdrehen der pure Hass erwächst.

Eine Wette: ich gebe der "Lindenstraße" noch maximal ein Jahr. Deine Wette bitte ins Wettbüro der Kommentare abgeben ;-) Wer ans tatsächliche Ende der Serie am nächsten heranreicht, gewinnt wahlweise eine stinklangweilige Nacht mit mir auf Arbeit oder aber eine Flasche eigens angemischtes aufregendes Liquid.

Kommentare:

  1. Bei den ÖR funktioniert das prima mit den Seilschaften. Einmal in die Gemeinschaft der Opportunisten aufgenommen und sich nichts zuschulden kommen lassend, hat man hiermit die Lizenz zum Gelddrucken.
    Ich kenne den pensionierten Ehemann einer Intendantin, die ihm regelmäßig die -hoch dotierten- Drehbuchaufträge zuschanzt. Die beiden schwimmen im Geld.
    Leider müssen wir alle die Zwangsgebühren an die GEZ abdrücken, gucken tue ich den Schrott schon lange nicht mehr. Lindenstraße habe ich ganz zu Anfang einmal gesehen und das hat mir gereicht.
    Dass die das Thema "Flüchtlinge" integrieren ist reiner Opportunismus.
    Ich kann das Wort nicht mehr hören oder Berichte darüber sehen. Unsere tägliche Gehirnwäsche gib uns heute, so läuft das ab.
    Na, hoffentlich bekomme ich aufgrund meiner abweichenden Meinung kein Blogverbot;-)

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    1. Da hast du deutlich gesagt, liebe Barbara, was ich ebenso bei mir dachte. Dafür gibt es hier eher Orden statt eines Bannes.

      Die Flüchtlinge tun mir auf vielfältiger Weise so leid: einerseits natürlich wegen den Gründen ihrer Flucht, andererseits aber genauso, weil sie hier von jedermann und jederfrau für die unterschiedlichsten politischen bis persönlichen Interessen missbraucht und benutzt werden.

      Wie du sagst, mittlerweile glaube ich auch, dass ¾ aller Menschen hierzulande das Wort "Flüchtling" nicht mehr hören kann. Völlig unabhängig von den eigenen politischen Einstellungen - man merkt halt mehr und mehr, dass fast alles scheinheiliges Geschwätz ist, was von den politisch korrekten Leuten in dieser Hinsicht geäußert wird. Nicht zuletzt auch deswegen wird das Pädagogik-TV "Lindenstraße" als eine in Sesamstraße-Qualität gedrehte Verarsche entlarvt.

      Und was die Melkkuh der öffentlich-rechtlichen Medien betrifft, natürlich stimmt alles, was du dazu sagst. Geändert wird aber nichts werden, denn zu viele Menschen verdienen daran - direkt oder indirekt - und werden sich gegen die kleinsten Veränderungswünsche zur Wehr setzen. Nicht zuletzt deshalb wird in den öffentlich-rechtlichen Sendern überall von morgens bis abends in allen Formaten gegen die "AfD" gewettert und negativ manipuliert - denn die "AfD" will als einzige Partei den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen ;-) Werden sie aber sowieso nicht tun, selbst dann nicht, wenn sie rein theoretisch regieren sollten.

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquide über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.