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Dienstag, 18. Oktober 2016

Schöpferische Tiefe

Hier mal kurz ein "Dienstags-Tag". Dienstags-Tag? Was ist das? Das ist meine heutige Wortschöpfung. Und zwar aus dem Wochentag und dem Tag als dem der Informatik, das englischsprachige "tag" ("taeg" ausgesprochen) im Sinne eines Etiketts oder eines Anhangs. Dieser Tag informiert also, daher ist die Informatik logisch, nicht wahr.

Und Dienstag warum? Weil heute nicht Montag ist und nicht Mittwoch. Kein nutzloser Tag, grau, schluderig dahingeworfen wie der gestrige. Vielleicht gibt es diesen fiesen Montag ja einfach nur, weil der Sonntag einen Folgetag braucht, da andernfalls die Zeitlinie zu Ende wäre.

Hhm, soweit so gut. Deshalb folgt ein Dienstag-Tag? Mal weiter nachdenken: ich musste heute zur Arbeit. Ein anderes Wort für Arbeit? Na? Glück? Nein? Nicht Glück, meinst du? Ja, meine ich auch, also nicht ja, sondern nein, Glück passt irgendwie nicht richtig. Mal weiter denken: Maloche? Das kommt der Sache schon in gewisser Weise näher, denn Anstrengung ist ein relativer Begriff. So wie "Sport" auch. Schach als Sport vs. Langeweile als Arbeit. Hhm, ist auch wieder ein anderes Thema.

Noch mal: Dir fällt bestimmt ein Wort ein. Dienst? Ich hatte Dienst. Aha. Der Tag als der Anhang an einen Dienst. Was könnte das sein? Nach dem Dienst als anderer Begriff für nach der Arbeit habe ich frei. Freizeit? Ja, genau, der Tag weist auf die Freizeit nach der Arbeit hin. Wie früher eine Werkssirene, die war auch ein akustischer Tag. Also ist der Dienstag-Tag der Hinweis auf meine Freizeit nach der heutigen Arbeit am Dienstag.

Und das war's? Dafür das alles? Oh, mein Gott! Leute holt die Kinder rein ...

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