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Mittwoch, 12. Oktober 2016

E-Dampfen im Pflegeheim

Zwar hatte ich vorhin bereits das Folgende als Thema eines Threads in einem E-Dampf-Forum gepostet aber als Tagebucheintrag sind diese Gedanken eigentlich genauso geeignet, finde ich.

Der Gedanke, den ich noch nirgendwo ausformuliert gelesen habe, ist der, wie es denn mit dem E-Dampfen im Alter bei Gebrechlichkeit bestellt sein wird. Mal abgesehen von den Kosten, wer bettlägerig ist oder motorisch nicht mehr in der Lage, selber zu wickeln, wer in einem Heim liegt und folglich kaum mehr sein Liquid anmischen kann, steht vor riesigen Problemen, würde ich meinen.

In Pflegeheimen werden sie Kanister und Flaschen "chemischer Flüssigkeiten" sicher nicht dulden und Hartz IV lässt den Kauf zukünftig überteuerten Fertigliquids kaum zu. Was dann tun? Rechtzeitig den Enkelkindern das alles beibringen? Naja, wäre vereinzelt vielleicht eine Lösung, doch verlassen kann man sich auf so etwas für die Masse der Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner sicher nicht.

Bedeutet das, die gestresste Altenpflegerin stopft einem Tabakzigaretten in den Mund, damit man mal wenigstens ein bisschen rauchen kann? Und wird einem der Genuss des E-Dampfens dann nur aufgrund der vermeintlichen Kompliziertheit gänzlich verwehrt?

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