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Freitag, 30. September 2016

Super Zeiten, super Laune

Meine Laune ist heute nicht sooo berauschend, denn schau mal auf meinen Dienstplan für Oktober: an 4 verschiedenen Einsatzorten 4 unterschiedliche Tätigkeiten - ich meine, das geht noch, nix anderes mache ich seit Jahr und Tag - aber diesen Monat zusätzlich mit sehr gewöhnungsbedürftigen Zeiten. Dort wo 0 Stunden steht ist dies nur eine Art Eselsbrücke für mich, denn das bedeutet den Dienstbeginn um Mitternacht. Am Tag vor Mitternacht muss ich allerdings zur Arbeit erst noch hinfahren. Ist ein bisschen tricky, denn schau, zum Beispiel habe ich am Dienstag frei, muss aber um 0 Uhr am Mittwoch arbeiten, ist der Dienstag nun "wirklich" frei? Stelle dir das mal bei dir selber vor: was hast du von einem freien Tag, wenn dein nächster Dienst um 0 Uhr beginnt?


Naja, auch der Oktober wird vergehen, abgehakt werden und hoffentlich bis zur Unkenntlichkeit verwesen aber vorher wünsche ich dir noch ebkes schnell einen goldenen letzten September-Tag. "So let us make a pledge | To meet in September | And seal it with a kiss..."

Kommentare:

  1. Ein Chaosmonat. Ich wundere mich ohnehin immer, wie du das mit deinem persönlichen Rhytmus vereinst. Alleine die Schlaferei so auf Kommando stelle ich mir (als lebenslange Schlechtschläferin) schwierig vor. Und die Anfahrt zu den Einsatzorten ist ohne Auto am Land sicher auch nicht so leicht.
    Was sagten wir immer, wenn der Job mal wieder extrem nervte: "Hätten wir was Gescheites gelernt";-)

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    1. Achja, ein bisschen Jammern braucht der Mensch, was wäre ich ohne? Ein schlechter Monat hat den Vorteil, dass man die guten oder auch nur die besseren viel mehr zu schätzen weiß, dass man sie überhaupt sieht, denn ist nicht die Routine, das Immergleiche genau das, was einen letztendlich nur lähmt und vor dem man in der Jugend schon Reißaus nimmt?

      Wenn ich so zurück denke, dann hatte ich nie gewusst, was ich eigentlich will aber immer, was ich nicht will. So gesehen mache ich heute das, was übrig bleibt. Ein Beamten-Dasein von morgens bis mittags im Büro, mein Leben diesen kleingeistigen Menschen mit deren Intrigen, Ansichten und picobello Vorgärten ausgeliefert, das wäre wohl schlimmer als unter der Brücke leben zu müssen. Für mich jedenfalls. Da nehme ich den Preis meiner relativen Ungebundenheit und Freiheit in einem bzw. als einen nicht so guten Monat eher dankend entgegen. Also immer irgendwie eine Frage der Perspektive.

      Und das mit dem Schimpfen und dem selbstmitleidigen Jammern ist meistens gar nicht so ernst gemeint, wie's sich liest. Das sind bei mit die Gene, die Schimpf- und Jammergene von meiner Oma und meiner Mutter, die manchmal (oft) bei mir durchscheinen. Allet halb so wild, liebe Barbara.

      Danke für deine Gedanken!

      Lieben Gruß

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