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Montag, 5. September 2016

Doch noch etwas zur AfD

Damit ich wegen meines vorherigen Eintrags nicht missverstanden werde, möchte ich erklärend nachreichen, dass ich nichts an der Existenz der "AfD" auszusetzen habe, obwohl meine eigenen politischen Ansichten denen dieser Partei diametral gegenüber stehen. Ich werde sie ganz sicher nicht wählen, aber ich bin ich und andere sind anders, und es ist gut so, dass alle nicht gleich sind. Die Absurdität sehe ich nur bei den vielen Wählerinnen und Wählern zum Beispiel meiner KollegInnen. Sie haben ihre Jobs den Flüchtlingen zu verdanken aber wählen schlussendlich die Partei, die die Flüchtlinge ablehnt. Also wählen sie ihre eigene Arbeitslosigkeit.

An einer rechten oder konservativen Partei ist überhaupt nichts auszusetzen, genauso wenig wie an einer linken. Dass die "AfD" verfassungskonform ist, sollte klar sein, wer sie dennoch als Nazi-Partei diffamiert, ist der eigentliche Verfassungsfeind. Viele Menschen können halt andere Meinungen nicht mehr aushalten. Das finde ich in einer angeblich so pluralistischen Gesellschaft wie der unsrigen bedenklich und auch schon ziemlich seltsam, denn alle tun so weltoffen, sind es aber gar nicht. Sie stecken fest in ihrer scheinliberalen grün-roten Weltanschauung, die ich lieber als eine neue Spießigkeit bezeichnen möchte, und lassen nichts anderes neben sich gelten. Sie bekämpfen Andersdenkende nicht plump mit Fäusten, sondern sind wahre KünstlerInnen des Mobbings. Wer schlimmer für unsere Gesellschaft ist, wird sich erst noch erweisen.

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