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Dienstag, 13. September 2016

Betörend das Weib - die OBS-Enginess

Woran erkennst du, dass ich oft Unsinn schreibe? Und woran erkenne ich, dass ich den eigenen Erkenntnissen, gewonnen aus dem bloßen Verstand (ok, aus den Verstandsresten), in der Lebenspraxis nicht trauen kann? Genau, wenn sich das Gefühl in die Ratio einmischt und jedes gezogene Fazit dann doch relativiert; was eben genau so geschehen ist.

Ein Widerruf quasi.

Alles, was ich über den "OBS Engine" Verdampfer geschrieben habe, stimmt zwar nach wie vor (man kann ihn zu einer normalen Arbeit nicht mitnehmen; "normale Arbeit" meint hier jene Tätigkeiten außerhalb eines Büros, denn auf einem Bürotisch aufrecht stehend funktioniert der OBS natürlich ohne Probleme. Demnach hatte ich ihn zu den verschiedenen Orten meiner schreibtischfreien Outdoor-Arbeitseinsätze der letzten paar Nächte auch nicht mitgenommen. Der "Cubis" ist der zu 100 Prozent robuste und in allen Lebenslagen alltagstaugliche Dampfgenosse meiner Wahl und ich befand mich sozusagen inmitten eines Quartetts seiner beglückenden Begleitung) aber - und nun kommt das Ding mit der Emotion ins Spiel - in jeder Nacht hatte ich mich auf den Feierabend gefreut und zwar speziell auf das Dampfen mit dem OBS-Spaßverdampfer. Zusammengefasst sagt das in etwa folgendes aus, dass ich ihn innerlich zuerst ein wenig ablehnte, um mich dann tagtäglich auf ihn zu freuen. Wie könnte ich selber einen Irrtum meinerseits deutlicher erkennen?

Da sich der schwarze OBS-Engine jedoch völlig zufrieden in der honorigen Dampf-Gesellschaft befindet, wollte ich ihn nicht erneut mit schnöden Familienangelegenheiten behelligen. Also dachte ich bei mir in jener Weise: Georg, betrachte doch die ganze Sache einmal unter rein biologischen Gesichtspunkten.

Ohne sein Wissen orderte ich im fernen China ein holdes OBS-Geschöpf, eine OBS-Enginess, die in ihrem silberfarbenen Schmuckgewand überaus betörend wirkt und bereits als bloße Katalogablichtung einen verheißungsvollen Genuss des sie in Prinzenart küssenden Vapeneurs (in dem Fall bin ich das) verspricht. Weiterhin mag sie in der Tischgesellschaft mit dem schwarzen OBS-Kerl als seine mögliche zukünftige Ehefrau zwar unbedingt etwas mit seinen kommenden Familienangelegenheiten zu tun haben, als Familiennachzug kann man ihre Begleitung aber nicht bezeichnen, so dass ich mich erstens nicht der Missachtung seines vor fünf Tagen geäußerten Wunsches schuldig mache und deshalb zweitens ohne ein schlechtes Gewissen aufgrund voreiliger Aussagen bald sogar beide Verdampfer genießen werden darf. Inwieweit aus dieser Konstellation unserer Dreiecksbeziehung nun mögliche Nachwuchs-Hardware entstehen sollte, ist und bleibt allein den beiden metallenen Turteltäubchen überlassen - ich jedenfalls lege ihnen und ihrer Liebe keinerlei Hindernisse mehr in den Weg.

So, in dieser Nacht befinde ich mich in der gewohnten Arbeitsumgebung der menschenleeren Halle aber habe trotz erster dem Rückbau (Abriss) bedingter Auflösungserscheinungen einen wider Erwarten noch nicht abgeschalteten Internetzugang zur Verfügung. Aus diesem Grunde findet die Blog-Pause schon heute, einen Tag früher als gedacht, ihr vorzeitiges  Ende. Also dann: "Hello again ..." (oh my godness!).

FORTSETZUNG: Angekommen ist's, das holde Weib.

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