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Freitag, 22. Juli 2016

Internethandel mit Lebensmitteln?

Tja, was soll man dazu noch sagen? Nun verstehen die Großen der Branche vielleicht, wie sich die Einzelhändler der Tante-Emma-Läden in den 1970er Jahren gefühlt hatten, denn im Angesicht des Giganten Amazon sind sie es, die vom Markt verdrängt werden. Werden sie das? Über kurz oder lang mit Sicherheit. Auch ich kaufe nunmehr seit mehreren Jahren bereits Lebensmittel im Internet - bei Amazon ebenso. Billiger, keine Schlepperei und weniger Begegnungen mit dummen Menschen (das zum Thema Arroganz, ich weiß, ist aber so).

In nicht allzu ferner Zukunft werden wir Dinge des täglichen Bedarfs, Verbrauchssachen, bei denen es nicht auf Bio, Frische usw. ankommt, also Nudeln, Kaffee, Konserven, Verpacktes aller Art von Zahnpasta bis Klopapier wohl hauptsächlich im Internet bestellen. Ich würde darauf wetten. Für E-Dampferinnen und E-Dampfer, die heute schon monatlich in England und China bestellen, ist eine globale Welt sowieso nichts Neues - dazu bedarf es gar nicht Europa. Und als Kosmopolit brauche ich das Europa von Heute seit jeher nicht. Es wurde gegründet als Wirtschaftsmacht, um andere Wirtschaftsmächte zu unterdrücken und besiegen - also dasselbe Spiel wie bei der "Angst vor Amazon" - mein persönlicher Internationalismus ist hingegen viel allumfassender; aber das führt heute wieder zu weit.

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