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Dienstag, 3. Mai 2016

Gott ist klein, unrein und Gott lügt

Wenn ich etwas in meinem Leben von Grund auf gelernt und begriffen habe, dann sind es zwei universale Regeln. Die eine besagt: hüte dich vor Menschen, die dir vorschreiben, was du zu denken und wie du zu leben hast.

Was ich letzte Tage mitbekommen habe, ist ein kurzer aber um so entsetzlicherer Blick hinter verschlossenen Türen eines bigotten männlichen Herrschaftssystems. Gleich welcher Glaubensrichtung, der sexuelle Missbrauch an Kindern findet überall statt. Leider ist mir ein ausführlicheres Eingehen darauf in diesem öffentlichen Tagebuch nicht möglich, denn der betroffene Mensch, das Opfer, ist verständlicherweise nicht damit einverstanden. Ja, genau, es handelt sich um einen persönlichen Blick in die Abgründe gelebter alltäglicher islamischer Kultur, dasselbe, was uns mittlerweile aus katholischen Internaten, Schulen oder Familien der 1950er bis 70er Jahre bekannt geworden ist oder aber bis heute andauert, siehe die Problematik des Kindesmissbrauchs in Belgien um Marc Dutroux. Diese Art der Entführungen, Misshandlungen und der Deckung durch staatliche sowie religiöse Vertreter ist in anderen, uns fremden Kulturen nach wie vor an der Tagesordnung. Einfach nur entsetzlich schlimm.

Ob Islam oder Christentum - beide Religionen haben im Laufe der Jahrhunderte abermilliardenfaches Elend zu den Menschen gebracht. Zahllose unschuldige Opfer mussten und müssen im Namen dieser Religionen ihr Leben lassen, ebenso unsägliches Leid wurde und wird durch sie und ihre Vertreter verbreitet. Würde es einen Gott geben, er drehte sich in seinem Grabe um oder - so es ihn denn im lebendigen Zustand heute noch gäbe - er bereute zutiefst, sich jemals der Menschheit offenbart zu haben, aber da ein Gott definitionsbedingt fehlerlos und allmächtig ist, er dennoch nicht eingreift, existiert er eben nicht, denn sonst wäre er ja nicht nur für das unendliche Leid der Menschheit ursächlich verantwortlich, sondern er wäre auch mehr Teufel als Gott.

Was mich die zweite Lebensweisheit ausplaudern lässt: töte jeden virtuellen Gott in deinem Kopf, befreie dich von Religionen und ebenso von Ideologien jedweder Art. Das ist schwer und bestimmt nicht jedem möglich, doch es ist die Chance, ein freier Mensch zu werden.

Meine Güte ...  Auch wenn du dies hier als Gestammel liest, es ist einfach viel zu viel in mir vorhanden, um unmissverständlich aufgeschrieben zu werden. "Warum machste's denn überhaupt?" Gute Frage, und sie intendiert haargenau das Richtige, denn ich lass es jetzt sein.

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