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Donnerstag, 25. April 2019

Konsumblog: Britannia-Day

Und schon tritt die "Chinesische Woche" in den Hintergrund und überlässt am heutigen Donnerstag das Spotlight der Beachtung einem Britannia-Tag, den ich in den Kommentaren als meinen Konsum im "europäischen Ausland" angekündigt hatte. Noch ist der Brexit zwar nicht juristisch vollzogen, denn die Verwaltung arbeitet langsam an den notwendigen Regeln dafür, doch die Menschen haben sich bereits für den Austritt aus dem Moloch des orwellschen dystopischen Machtkonstrukts der EU (nicht Europas) ausgesprochen. Ob es nun genau daran liegt, dass schwarzes Papier derzeit in Großbritannien inflationär gehandelt wird (Beileidskärtchen?) oder nicht: 100 Blatt schwarzes etwas dickeres Papier ist tatsächlich derzeit nur in England für unter 3 Euro zu bekommen.

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Nun habe ich mich aber leider erst hinterher belesen und mich ein klein wenig drucktechnisch gebildet, so dass ich quasi zu spät erfuhr, dass man nicht so ohne weiteres schwarzes Papier bedrucken kann. Dazu wird spezieller Toner benötigt. Auch  kommt es auf die Papiersorte an. Das alles ist mir allerdings für einen einzigen Druck dann doch zu aufwendig und zu teuer. Jetzt stehe ich also da mit meinem schwarzen Papier. Hätte ich mehr Geld dafür ausgegeben, würde ich ein ziemlich dummes Gesicht machen, doch andererseits besitze ich nun mit hundertmal Britannia-Black für unter 3 Euro eine Menge Dekopapier. Es lässt sich unter anderem prima für Fotohintergründe verwenden. Nicht gerade für eine schwarze E-Dampfe, doch die silberfarbene Tube sieht zum Beispiel so viel edler aus, will ich meinen.

Zusammenfassend kann ich also sagen: Experiment misslungen aber der Kreativität neuen Ausdruck verliehen. Oder wortspielerisch: Ausdruck misslungen - Ausdruck geglückt. Positivismus liegt halt im Auge des Betrachters.

Auch dir wünsche ich einen netten englischen Tag. Tässchen lecker Tee gefällig? Oder wie wärꞌs mit Fish & Chips? Dazu ein Pint of Ale? Kann man mal machen, gell?

Mittwoch, 24. April 2019

Konsumblog: Chinesische Woche - Akkuschrauber

Vielleicht gibt es diese Woche hier eine China-Woche, mal schauen, es könnte jeden Tag ein kleines Päckchen ankommen. Nichts teures, hauptsächlich Kram, wie man ihn früher in den kleinen "Westfalia-Katalogen" mit den gebetbuch-dünnen Seiten erblättern konnte. So etwas findet man heute auf chinesischen Shopseiten, allerhand Zeug, was kein Mensch braucht, mitunter völlig verrückte Genstände und so weiter - aber wie früher in den Papierkatalogen, so finden sich dazwischen auch immer wieder recht nützliche und vor allen Dingen preisgünstige Dinge. Ach was, "preisgünstig" ist kein treffender Begriff, spottbillig, muss es heißen. Von wenigen Cent angefangen bis zu einigen Euro. Zum Beispiel USB-Sticks: seit dem sich der Standard 3.0 durchgesetzt hat, will kein Mensch mehr 2.0 USB-Sticks kaufen. Dabei sind sie bis locker 64 GB bei fast allen Anwendungen nicht merklich von den neuen zu unterscheiden, erst recht beim einfachen Datentransfer nicht. Da sie aber in Millionen-Stückzahl produziert wurden und nun dennoch zu regelrechten Ladenhütern verkommen, verscherbeln die Chinesen USB-Sticks für unter einen Euro (16 GB) bis zu um die 3 bis 5 Euro (32 bzw. 128 GB). Da sind ein paar unterwegs. Oder eine Mondlampe für 8 Euro mit Fernbedienung und wahlweise vielen Lichtfarben. E-Dampfkram sowieso; ein Päckchen mit speziellen Driptips ist ebenfalls geordert, was aber erst in 3 Wochen in China abgeschickt werden wird, da der Händler selber noch auf die Produktion dieser Ware wartet. Jedenfalls auch das zu Centbeträgen oder wenigen Euro für ein Set.

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Heute kam der einzige etwas teurere Gegenstand hier an, nämlich ein Akkuschrauber der chinesischen Firma "Teccpo" (der Name ist mehr oder weniger nichtssagend, denn es gibt weitere Firmennamen desselben Herstellers). Für mich als Laie handelt es sich dabei um einen Nachbau eines Bosch-Schraubers, allerdings für nur ein Drittel seines Preises: 40 Euro. Ein 12-Volt-Gerät mit zwei 2000 mA/h-Akkus und 30 Newtonmeter Kraft bei einer 20-stufigen Drehmomenteinstellung. Alles in allem ein Bohrschrauber für die meisten Heimarbeiten. Über Jahre besaß ich nämlich den besagten Bosch-Bohrschrauber, höchstens zwei Mal im Jahr hatte ich ihn gebraucht, daher waren die Jahre, die er auf dem Buckel hatte, kein Kriterium für seine Qualität, denn bei der jüngsten Renovierung der Deckenverkleidung gab dieser Bosch-Schrauber seinen Geist auf. Er zeigte schon lange Verschleißerscheinungen, seine Schalter waren von Beginn an hakelig und ausgeleiert. Die Schrauben hatte ich dann mit der schweren kabelgebundenen Schlagbohrmaschine (ebenfalls von Bosch) eindrehen müssen - geht natürlich auch, als Lehrlinge benutzten wir vor fast einem halben Jahrhundert sogar mechanische Bohrer mit Handkurbeln (der damalige Meister wusste schon, wie er uns kraftstrotzende ADHS-Jungens auspowern konnte). Jedenfalls ist, soweit erkennbar, die Verarbeitung des China-Bohrschraubers ganz ausgezeichnet, viel besser als die des Beinahe-Zwillings von Bosch und somit auch viel besser, als ich erwartet hatte.

Schaun wir mal, ob und was denn als nächstes aus China hier eintrifft. Ich wünsche dir ebenfalls eine angenehme chinesische Woche, vielleicht mit etwas Leckerem aus dem China-Restaurant. Das wär doch was, nicht wahr?

Dienstag, 23. April 2019

Des einen Freud, des anderen Leid

Ach, was bereitet es mir doch seit Jahr und Tag für ein höllisches Vergnügen, an meinem Feierabend morgens früh die unausgeschlafenen und zerknautschten Gesichter freundlich anzulächeln und ihnen einen wunderschönen sonnigen Tag zu wünschen. Besondere Freude empfinde ich, wenn, wie heute, die langen Feiertage zu Ende sind und nun ich an der Reihe bin, die nächsten Tage mein Dienstfrei zu genießen. "Wenn du deine Arbeit gleich beginnst, drehe ich mich noch mal um und furze wohlwollend in die Matratze". Neid und pure Unmutsäußerungen hallen mir dann entgegen, vorgebracht in einem Kanon undefinierbarer animalischer Geräusche. Murren, gar jämmerliches Stöhnen ist auszumachen - ein Brei akustischer schlechter Laune wabert wie klingender nasskalter Morgennebel um die nach Minze und Seife duftenden zerknitterten Erscheinungen. Ein Gegensatz, der größer nicht ausfallen könnte. Und angesichts meines feisten Grinsens als Antwort darauf, flammt in den Augen hie und da für Sekundenbruchteile eine Art verzweifelter Selbsthass auf, der der Einsicht entspricht, mir nun wirklich nichts entgegnen zu können, überhaupt gar nichts gegen das eigene traurige Schicksal tun oder sagen zu können, das sich nämlich darin manifestiert, heute doch tatsächlich selber die Arschkarte gezogen zu haben. Alternativlos, wie Mutti zu sagen pflegt. Dieser Moment einer aufkeimenden Erkenntnis, kurz vorm wieder herunterschlucken, der zeigt trotz allen Wohlstands und aus den dicksten und chicsten Autos heraus geschaut: so sehen Verlierer aus, genau so.

Disclaimer: Das ist natürlich mit einem gut gelaunten Augenzwinkern geschrieben. Nur für den Fall erwähnt, jemand nimmt den heutigen Tagebucheintrag zu ernst. Als Leserin und Leser dieses Tagebuchs stehst du sowieso auf der Gewinnerseite des Lebens, denn du weißt, dass alles Geld und jede Mühsal sich eh nicht lohnen, wenn keine Zeit zu genießen bleibt.

Apropos Genuss:

Kurze Fortsetzung der elektrischen Ströme von gestern. Heute, nach genau 100 Zügen, sieht das Bild des Stromverbrauchs folgendermaßen aus. Dieselben Parameter:

E-Dampfe A: 385 Sekunden, 35 Watt = Akkustand 3,74 Volt
E-Dampfe B: 356 Sekunden, 40 Watt = Akkustand 3,75 Volt

Und was sagt mir das heute? Alles deutet darauf hin, dass die Dauer der Benutzung für den Stromverbrauch entscheidender ist als eine höhere Leistung.

Montag, 22. April 2019

Ostermontag

Eine Person, barfuß unterwegs und offensichtlich von Sinnen, schlich letzte Nacht durchs Gelände. Sie wurde gesucht. Man kann bei seelisch kranken Menschen nie so genau wissen, woran man ist, Harmlosigkeit schlägt bei ihnen nicht selten und ohne erkennbaren Grund von jetzt auf gleich in Aggressivität um, sie sind nicht berechenbar, deshalb war Achtsamkeit angesagt. Vier PKWs und ich auf dem Rad waren im Gelände auf der Suche. Wer war nach einer knappen Stunde erfolgreich? Ha! Meine Wenigkeit. Die Person blieb harmlos, letztendlich war es eine gute Tat, den verwirrten Menschen in Obhut zu nehmen. So kann es uns irgendwann allen einmal ergehen. Die Person war zwar nicht alt, doch Altersdemenz ist im Resultat schließlich nichts anderes. Durch einen Zufall (oh, die Tür steht offen) gehen wir einfach drauflos und bilden uns ein, zu einem Ort in unserer Erinnerung zu gelangen. Kurz darauf werden wir uns verirren, vielleicht in Panik geraten, ein real gewordener Alptraum beginnt. Gut, wenn uns dann rechtzeitig ein aufmerksamer Wachmann findet.

Etwas anderes. Jetzt habe ich für dich als ein am E-Dampfen und an Mathematik selbstverständlich brennend interessierter Mensch noch eine kleine rechnerische Herausforderung. Ich glaube, dass man nämlich folgendes errechnen kann, wenn man weiß, wie. Vielleicht aber auch nicht, denn ich weiß es nicht wirklich. Gut, ich selber könnte so etwas sowieso nicht, gebe ich unumwunden zu, denn es interessiert mich auch nicht die Bohne :-)

Egal. Also: 2 E-Dampfen; identische Geräte; gleiche Verdampfer. Beiden habe ich einen fabrikneuen Akku, einen "Sony VTC 6" mit 3.000 mA/h eingelegt. Beide Verdampfer besitzen denselben Widerstand von 0,56 Ohm. Die Akkus waren voll geladen und zwar beide mit exakt 4,17 Volt.

Dampfe A betrieb ich mit 35 Watt, Dampfe B mit 40 Watt.

Nach genau 50 Zügen an beiden Geräten und einer Zugdauer von A: 183 Sekunden und B: 173 Sekunden verbrauchte welche Dampfe nun mehr Strom? Oder verbrauchten sie dieselbe Menge Strom?

Soll ichꞌs verraten? Gut, weil Ostern ist. Beide zeigten 3,99 Volt an. Dampfe A hat 10 Sekunden länger gefeuert aber mit 5 Watt weniger Leistung. Und was sagt uns das jetzt? Es ist wie Ostersonntag und Ostermontag; beides ist Ostern. Und deshalb wünsche ich dir auch heute einen frohen Feiertag.

Sonntag, 21. April 2019

Ostersonntag

Habe ich den Samstag unterschlagen? Janu, wie manꞌs nimmt, denn eigentlich ich jetzt, da ich diese Sätze aufschreibe, für mich erst Samstagabend obwohl die Uhr Sonntagmorgen anzeigt. Aber da wir sowieso Ostern haben, ist das eh egal, denn beinahe das gesamte Getriebe der Gesellschaft steht an diesen Tagen still. Früher sagte man oft, wenn der Russe angreift, dann an Weihnachten oder Ostern, denn dann sind alle in den Ferien, da gibt es keine Gegenwehr. Naja, die gibt es heutzutage auch werktags nicht mehr, doch das ist ein ganz anderes Thema. Jedenfalls stammt 99 Prozent von dem, was du in den Medien während der Osterfeiertage siehst, hörst oder liest, aus der Konserve. Vorproduzierte leichte Kost sozusagen, matschige Ostermöhrchen.

Letzte Nacht hatte ich den Versuch unternommen, analoges Radio zu hören - dieses wunderbare einzigartige Medium ist aber dermaßen auf den Hund gekommen, dass ich es keine 5 Minuten aushalten konnte. Dabei gäbe es reichlich Menschen, die tolle Produktionen auch an Ostern gerne senden würden, doch das Radiomachen ist den Normalbürgern seit den Anfängen untersagt (was man nicht per Gesetz verbieten konnte, wurde mit gigantischen und nicht bezahlbaren Lizenzgebühren und Auflagen faktisch unmöglich gemacht). Die Regierenden hatten also von Beginn an vor den eigenen Bürgern Angst. Das Internet gebar dann rund 20 Jahre lang neue Möglichkeiten, ein kurzes Aufflammen der Freiheit gewissermaßen, anfangs noch als irrelevant von den Mächtigen belächelt, heute durch die jüngsten Gesetze ernst genommen und entsprechend wieder eingesperrt. Nur ohne eine Weltregierung oder einen weltumspannenden Einfluss der Mächtigen lassen sich gegenwärtig noch Server im Ausland finden, auf denen die unzensierte Freiheit einen Zufluchtsort findet. Allein das war der entscheidende Grund für mich, aus dem Traum von Europa als Vorstufe einer Weltregierung, den ich vor 20 Jahren noch selig träumte, aufzuwachen, nämlich die Erkenntnis, dass es niemals eine demokratische Regierung (vox populi) über alle Sprachen hinweg geben kann. Wer "gut" sein will, muss bei sich selber beginnen, muss einfach gut sein, ein Gut-Sein erreicht man hingegen nicht, indem man alles Anders-Sein unterdrückt oder verbietet.

So gelange ich also vom bescheidenen Radioprogramm hinein in die gesellschaftspolitischen Dimensionen des Seins. Na, höre mal, wenn das kein nachdenkliches Osterprogramm ist, dann weiß ichꞌs aber auch nicht. In diesem Sinne, lass dich vom Hasen heute gut unterhalten. Kirche? Religion? Nö, der Hase ist meine Religion. Da war doch schon mal etwas mit einem toten Hasen ...

Freitag, 19. April 2019

Karfreitagsregeneration

Heute ist arbeitsfrei, ab morgen beginnen erst die Osterschichten. Sie mache ich natürlich sehr gerne. Denn danach habe ich fünf Nächte frei. Somit gibt es zwar am Ende keinen Cent mehr Geld im Portemonnaie, doch trotz der fünf freien Nächte auch nicht weniger, denn durch die steuerfreie Feiertagszulage bedeutet eine Dienstnacht an Ostern soviel wie zwei Komma irgendwas einer gewöhnlichen Nacht. Also mit weniger Arbeitszeit dasselbe verdienen, man könnte in gewisser Weise so etwas auch als bezahlten Sonderurlaub bezeichnen. Da heute zwischendurch eine weitere freie Nacht anliegt und ich gestern mein Gehirn so dermaßen im übernächtigten Zustand gefordert hatte (überanstrengt, sollte es wohl heißen), verbrachte ich den heutigen Karfreitag im Bett und so dahinlungernd in den hiesigen heiligen Hallen, wieder im Bett und wieder ein bisschen lümmelnd und mümmelnd auf dem Sofa und so weiter und so fort. Das war wunderbar erholsam.

Leider, leider lag in dieser Zeit das Onlinetagebuch quasi im ausgeschalteten Computer nutzlos herum in Form temporär verharrender Einsen und Nullen. Deren Bewegungsstillstand ließ dich also den ganzen Tag ein Standbild des Weblogs anzeigen: die eingefrorene Gegenwart des Donnerstags, letztlich aber ein Trugbild, denn nichts verriet dir dabei mein tatsächlich gegenwärtiges seelisches Wohlergehen und quasi meine verfrühte vorösterliche geistige Wiederauferstehung - bis eben justamente, da ich, von der Dornenkrone befreit, munter und innerlich rege, nun virtuell vermelde: allet prima! Genieße auch du einen schönen Feiertag.

Donnerstag, 18. April 2019

Horrible!

Mir ist die Zeit davongeflogen! Nur ein kleines "favicon.ico" wollte ich machen, 16 mal 16 Pixel groß (siehst du auf der Karteikarte/dem Tab deines Browsers, also zum Beispiel hier oben links die Blume neben dem Titel der Seite). Für die "Beobachterin" warꞌs gedacht. Das ist mir nach etlichen Versuchen aber nur sehr leidlich gelungen, zufrieden bin ich damit noch nicht. Und dann wollte ich auf dem Server und anschließend im Mailprogramm "Thunderbird" auch nur mal ebkes schnell einen neuen E-Mailaccount anlegen. Nun, das mache ich weder täglich, monatlich, noch jährlich, das mache ich vielleicht ein Mal in 10 Jahren - alles vergessen! Ich wusste wirklich nicht mehr, wie das geht. Bei diesen beiden winzigen Dingen, jede Tätigkeit für sich eigentlich in wenigen Minuten erledigt, brauchte ich doch sage und schreibe fast zwei Stunden.

Die ganze Zeit hatte ich mich selber dabei gehetzt, "nun mach schon, Georg, bist du denn nur noch blöd?", das machte alles aber viel schlimmer und sogar komplette Ordner hatte ich zwischenzeitlich versehentlich gelöscht. Statt zu sichern hatte ich entsichert, wenn man so will ("Wie lauteten noch mal die Einstellungen und das Passwort? Oh, habꞌs gelöscht. Wie gelange ich da jetzt wieder ran?"). Und dann war die Arbeit plötzlich weg ("Das Icon war doch vorhin noch da, wo isses denn hin?") und ich musste von vorne beginnen. Nur weil ich mich selber antrieb, weil ich mir selber völlig unnötigerweise solchen Stress machte. Das ist das genaue Gegenteil eines Flows, es ist ein Stakkato und Gestammel, es ist die systematische Zerstörung jeder Kreativität. Zur Eile antreiben führt zwangsläufig in die Katastrophe - immer und überall. Ich weiß das alles, ich kenne mich recht gut, und doch erliege ich manchmal diesem Masochismus, denn es kann eigentlich nichts anderes sein. Wäre wenigstens ein Grund zur Eile vorhanden gewesen.

Hachja.

Vielleicht liegtꞌs am Wetter. Klimaerwärmung, das muss es sein. Ich habe zu viel ge-e-dampft, zu viel geatmet und CO2 produziert. Und einfach zu viel gefurzt und Methan in die Umluft abgegeben, Methan ist bekanntlich der Klimakiller schlechthin.

Dir wünsche ich jetzt einen klimaneutralen Donnerstag. Stress ist am Ende für einen selber und für die Natur böse. Ruhe und Gelassenheit sind also angesagt. Der Umwelt zuliebe. Bis morgen dann.