Montag, 12. November 2018

Drip-Tip-Bastelei in der Zeitschleife

Jetzt habe ich mir richtig Mühe gegeben und 3 Stunden lang nur fotografiert. Wie immer: auf ein Bild klicken, dann wird es mächtig groß.


Übrigens ist dieses Foto ein Zufallsprodukt. Es ist unbearbeitet, nur ausgeschnitten. Ich finde die Farben und den leuchtenden Streifen einfach so klasse.

Vor ziemlich genau 4 Jahren hatte ich doch tatsächlich einen fast identischen Eintrag wie vorgestern geschrieben. Aber vorgestern war mir das nicht mehr in Erinnerung. Ich wusste zwar, und erwähnte es ja auch, dass ich schon mal mit den weichen Mundstücken herumexperimentiert hatte, dass es aber inhaltlich identisch war, da war ich doch perplex. Als ich das zufällig ergoogelt hatte, musste ich arg grinsen. Der Unterschied zu damals liegt eigentlich nur in der Auswahl damaliger Utensilien. Ich besaß vielleicht 15 Driptips hauptsächlich von meinen Verdampfern jener Zeit (Flashi, Kayfun, Taifun, Fogger, Innokin und KangerTech) und nur ein paar wenige einzelne - jetzt, heute, besitze ich über hundert verschiedene Typen und Hunderte Driptips. Die Bastelarbeit hingegen und die Idee bzw. der Wunsch, fürs MTL-Dampfen die weichen uralten Mundstücke zu verwenden, war sehr ähnlich zu heute. Und du wirst lachen, der keglelförmige Verschönerungs-Cone von 2014 inspirierte mich gestern erst dazu, ebenfalls mal kegelförmige Driptips auszuprobieren, also zu schauen, ob von ihnen vielleicht eines die geeigneten Maße aufweist, das weiche Mundstück gut zu halten. Sieh an, zwei passen. Zum einen das vom "Berserker" und zum anderen das vom "Engine". Wobei das erste vom "inneren Pinökel" gehalten wird und beim zweiten nur der äußere Rand stabil an den Verdampfer presst. Beide halten aber bombenfest und sind dicht.

Nur der Vollständigkeit halber hier die beiden Einträge:



So, zuerst einmal möchte ich dir einen Eindruck verschaffen, was mit einem weichen Mundstück eigentlich gemeint ist. Sie sind nicht "wabbelig", dennoch aus weichem Kunststoff, den man sogar knicken kann.

In der Mitte innen befindet sich eben dieser Pinökel, der wahrscheinlich produktionsbeding ist (genau was ich vor 4 Jahren ebenso schrieb) und der tatsächlich im Driptip des "Berserkers" genauso schön einrastet wie damals im Driptip des Kanger-Soundso-Tanks (den Namen weiß ich schon gar nicht mehr). Die Bastelei mit dem Cone kann ich mir heute aber sparen, da das Berserker-Driptip bereits entsprechend geformt ist.

Übrigens dienen die O-Ringe nur der Optik, sie haben keine weitere Funktion. Das hatte ich damals nicht gemacht, einfach weil ich keine O-Ringe besaß. Man schaut ja immer: was hat man, und was lässt sich damit machen.

Das Driptip vom "OBS-Engine" hat noch eine größere Kegelform. Das sieht auf größeren Geräten besser aus, finde ich. Allerdings ist es für den kleinen Flashi-VS schon zu breit, dafür sieht das schmalere Teil des Berserkes aber prima aus, oder?

Und es passt das kleinere ebenso auf die großen Flashis, nur halt nicht umgekehrt. Das Foto habe ich gedreht, ist sonst für den Text zu lang ;-)


Hier nun die zwei Ansichten auf den Verdampfern und Akkuträgern:



Abschließend links nur mal ein schneller Größenvergleich vom kleinen Flashi VS mit dem "Berserker-Flat-Flexi-Driptip" zum normal großen und dem "Engine-Flat-Flexi-Driptip".

Um zu sehen, wie fest dieses Mundstück sitzt, müsste ich ein Video machen, denn das kann ich auf einem Foto nicht zeigen. Es lässt sich am Driptip das gesamte Gerät halten und schütteln oder es aus der Jackentasche ziehen, es geht eher das Driptip ab als das Mundstück vom Driptip (das schrieb ich schon am letzten Samstag). Trotzdem lässt sich das Mundstück natürlich vom Driptip wieder trennen, dazu braucht man lediglich gezielt mit ein wenig Kraftaufwand zu drehen.

Das warꞌs auch schon, diese kleine Bastelei wollte ich dir kurz zeigen und dabei selber staunend feststellen, dass sich bis auf unterschiedliche Modelle, Moden usw. eigentlich nichts Wesentliches in den letzten 4 Jahren verändert hat. Ich dampfe diese E-Dampfen auf den Bildern nach wie vor täglich mit 10 bis 12 Watt (je nach Akkuträger) in einer Mischung aus MTL und DTL. Genüsslich, ruhig, lecker, zuverlässig, mit geringem Liquid- und Akkuverbrach = alles wunderbar, alles perfekt. Und die Haptik wird mit dem flexiblen Mundstück wieder so angenehm wie damals.

Offroad on the road

So sieht es derzeit nachts auf den Straßen meiner Rundfahrten aus. Einerseits sehr schön, nicht wahr? Sie werden auch tagsüber kaum frequentiert, deshalb aber auch überhaupt nicht mehr gewartet, was mich andererseits ziemlich daran hindert, den vielen Schlaglöchern auszuweichen: ich sehe sie einfach nicht mehr. Der nächste Herbststurm kommt gewiss, der Bio-Laubbläser. Die Fotos sind mit der Handy-Knipse während der Fahrt gemacht, darum so arg verwackelt und im Vollrausch des Bildes sozusagen. Sie sollen ja nur einen Eindruck vermitteln.

Jetzt sind endlich ein paar Nächte frei. Gleich werde ich, wie gestern schon erwähnt, eine kleine vergleichende Fotosession über Driptips beginnen, die weiße Tonne steht schon bereit. Mal schauen, vielleicht istꞌs nachher fertig und ich stelle es online. "Gähn!" Jaaah, sowieso nur für den, denꞌs interessiert, zufrieden? "Hmm, interessiert mich nicht." Na, doa leckst mi doch am Oasch!

Einen schönen herbstlichen Montag wünsche ich derweil.

Sonntag, 11. November 2018

Zeitschleife

Hachja, vorhin habe ich in meinem eigenen Tagebuch etwas gefunden, was in Bezug zum gestrigen Driptip-Mundstück-Eintrag steht. Sehr interessant, sag ich dir. Leider bin ich jetzt zu müde (mir fallen tatsächlich die Augen zu), die beiden Einträge mal gegenüber zu stellen, vor allen Dingen fototechnisch, das mache ich morgen oder übermorgen. Die Fotos sind jedenfalls noch da, was mich wundert, hatte ich doch seinerzeit bei Google versehentlich alle Bilder seit 2012 gelöscht. Ein Klick, wech warnꞌse. Aber genau die relevanten Bilder sind noch vorhanden. Die halbe letzte milde Nacht stand ich nämlich im kalten Wind, der den Grünspan auf den alten Hirnwindungen fortwehte, und darunter legte er quasi eine Wiederholung des gestrigen Eintrags frei, also Wiederholung zeitlich rückwärts betrachtet - zwar nicht ganz aber vom Prinzip her schon. Und das finde ich wirklich lustig.

"Oh, was versuchst du das jetzt aber besonders spannend zu machen. Dumm nur, dass es keine Sau interessiert, nicht wahr, Georg, du mein liebes Bastel-Ich". Gar nicht dumm, sondern wumpe ist mir das, schnurzpiep egal.

Bis dahin, einen angenehmen Sonntag wünsche ich, gute Nacht.

Samstag, 10. November 2018

Mundstück-Spielerei

Heute warte ich mal wieder mit einer kleinen Fotosession auf. Wie immer, auf ein Bild klicken, dann erscheint es richtig groß (ggf. anschließend noch mit der rechten Maustaste anklicken und sich die Grafik als solche anzeigen lassen). Ja, und wie immer mit verschmutzter Linse und verdreckten Utensilien, was man aber nur bei enormer Vergrößerung sieht. Damit müssen wir, du und ich, halt leben. Isso.

Jetzt werde ich aber ein wenig erklärend ausholen, damit du den Sinn dieser Fotos erkennst.

Meine ersten E-Dampferafhrungen machte ich 2011 mit einer kleinen Pfeife. Darüber hatte ich schon hier im Blog ausführlich berichtet. Nach wenigen Monaten warf ich die Pfeifen aber wieder in die Ecke und erst anderthalb Jahre später stieg ich dann ganz aufs E-Dampfen um mit der "EVOD" von Kangertech.

Die Pfeifen aus 2011 besaßen Wattedepots, in das hinein man Liquid tröpfelte. Darüber wurde dann dieses auf dem rechten Foto zu sehende schwarze Mundstück gestülpt (auf dem Bild ist nur das Mundstück zu sehen, das andere Teil ist ein normales Driptip, also nicht das Wattedepot). Ich hatte mir 3 dieser Pfeifen (à 80 Euro) und wohl 50 Depots zugelegt, denn meine Wenigkeit leidet halt an einem biologischen Vorratsgen, das für schlechte Zeiten immerzu aktiv ist. Von diesen 50 Depots besitze ich auch noch jede Menge, denn ein wahrer Messi wirft nicht ohne weiteres solche Dinge weg. Zu jedem Depot gehört ein Mundstück.

Sie sind aus weichem biegsamen Kunststoff. Absolut angenehm fürs MTL-Dampfen, aber sie passen natürlich nicht auf die Systeme mit den gängigen Driptip-Anschlüssen. In meiner Anfangszeit des E-Dampfens hatte ich noch viel mit ihnen experimentiert, bevor sie endgültig in eine Kramkiste landeten. Deshalb ist das schwarze Teil auf dem Foto oben rechts auch so schmutzig; es handelt sich dabei um den puren Staub der letzten Jahre, du bist quasi Zeuge eine Zeitreise des Staubs.

Auf den neueren Pfeifen "F30" (die beiden Pfeifen-Fotos mit den Flashi-VS-Verdampfern) befinden sich aber saubere Mundstücke, die in kleine Tütchen bis heute verpackt gewesen waren. So, und wie es der Zufall nämlich wollte, passen diese Mundstücke (als Driptips im herkömmlichen Sinne kann man sie eigentlich nicht bezeichnen) perfekt in die chinesischen Driptips aus Aluminium, die in Holzoptik lackiert sind (Fotos oben).

Und wie weiterhin der Zufall zeigte, weist das Maß der Driptip-Aufnahme der chinesischen Plastiktanks exakt dieselbe Größe auf. Also passen dort ebenfalls die weichen Mundstücke auch ohne O-Ringe stramm und dicht hinein. Sie sitzen so fest wie ein herkömmliches Driptip. Wie das aussieht zeigt das Foto mit dem nomalgroßen Flashi 3.0 auf einem "P80-Akkuträger". Du kannst die E-Dampfe am Mundstück festhalten und kräftig schütteln, da rutscht nichts ab. Das funktioniert aber von Hunderten Driptips nur bei dieser einzigen Serie und in der Driptip-Aufnahme auch nur bei diesen chinesischen Flashi-Tank-Erweiterungen aus Plastik, bei keiner anderen, auch bei keinem anderen Verdampfer, den ich kenne.

Soll das weiche flache Mundstück auf einen anderen Verdampfer benutzt werden, benötigt man also eines der Driptips dieser ganz bestimmten Serie. Hier auf dem Foto rechts zum Beispiel ein karbonfarbenes für den Flashi auf dem "Nunchaku-Akkuträger". Du kannst den schweren Akkuträger am Driptip halten, eher löst sich das komplette Driptip als das Mundstück vom Driptip.

Es gibt bekanntlich auch extra Pfeifenmundstücke. Doch alle, die ich bisher gesehen habe, waren mir entweder zu groß oder zu starr oder beides, denn gerade das Weiche finde ich ungeheuer komfortabel. Weiche flache Driptips gibt es aber kaum, und die, die ich kenne, sind alle wieder zu weich, so dass sie nicht fest genug in der Driptip-Aufnahme sitzen und ständig abfallen. Das berühmte Klempner-Dichtungsband taugt leider bei weichen Verbindungen ebenfalls nicht. Durch das System des Anschlusses, der ja immer und überall in seinen Maßen etwas variiert, ist es halt zu schwierig, so etwas herzustellen, das dann in jede Öffnung passgenau sitzen würde. Hier bei mir war es eben der reine Zufall, der zu einer perfekten Lösung geführt hat. Ist das nicht toll?!

Am Wochenende, also ab heute, stehen wieder Nachtschichten an, so dass du bis Montag vor neuerlichen Ausschweifungen hier im Tagebuch verschont bleibst und höchstens nur soꞌn Twittergedöns zu befürchten hast. Bis denne, einen schönen Samstag, man liest sich.

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Nachtrag: Erweiterte Fortsetzung.

Freitag, 9. November 2018

Ups, Zeit verflogen

Genau, heute habe ich frei. Und da wollte ich vor ein paar Stündchen etwas Belangloses niederschreiben, schlug nur mal ebkes bei einem Rechtschreibproblem auf "Korrekturen.de" nach und siehe da, stundenlang verbrachte ich mit wachsendem Vergnügen auf ihren Webseiten, vor allen Dingen die Rubrik "Kurz erklärt" hatte es mir wieder angetan.

"Korrekturen.de" kenne ich schon viele Jahre, so lange sind diese Seiten hier im Tagebuch auch bereits verlinkt, doch es gibt dort immer wieder Neues zu entdecken, das meist mit intelligenten Kommentaren versehen und bei aller Trockenheit der Materie oft mit einer gehörigen Portion Humor dargeboten wird. Es handelt sich dabei um einen aus dem Hintergrund hervorlugenden augenzwinkernden Humor, der ist herrlich. "Korrekturen.de" ist das komplette Gegenteil der bierernsten Enzyklopädie "Wikipedia" mit ihrem eitlen Schaulaufen der Besserwisser und Korinthenkacker.

Also falls du heute etwas Zeit erübrigen kannst, surfe doch einfach mal zu "Korrekturen.de". Vielleicht begegnen wir uns dort ja virtuell. Im Sinne einer kleinen, oft melancholischen Träumerei, vielleicht draußen bei einem Glas Wein am Tisch eines imaginären Straßencafés in einer lauen Sommernacht oder während eines Abendspaziergangs, bei dem der Mond als gemeinsamer Bezugspunkt von räumlich getrennten Personen quasi die gefühlte Verbundenheit symbolisiert ("schau abends zum Mond, es ist derselbe Mond, den ich dann auch sehe").

Jedenfalls wünsche ich dir einen angenehmen Beginn deines Wochenendes. Bis morgen.

Donnerstag, 8. November 2018

Gewonnen!

Weniger im Lotto als vielmehr an Einsicht und Erleuchtung :-)

Womit klar bewiesen wäre, dass der ganze psychologische Zinnober rund um Eigen- und Fremdsuggestionen allein mit den Wünschen und Hoffnungen und den Sorgen und Ängsten des verborgenen Inneren spielt.

"Mit mir?" Ach, du schon wieder.

Letzte Nacht (also ich meine den gestrigen Tag, meine Nacht) träumte ich merkwürdig. An die Hauptbestandteile erinnere ich mich noch: Ich befand mich auf einer Party und wollte gerade gehen, da war meine braune Jacke weg, das Schlüsselmäppchen mit dem Wohnungsschlüssel ebenso und mein linker Schuh war fort. Ich geriet in große Sorge und verbrachte den Rest des Traums mit einer leider erfolglosen Suche danach. Mehr weiß ich nicht mehr. Aber nun lasse ich mal all das mystische Gedöns beiseite, denn damit haben Träume genauso wenig zu tun wie mit echten Lottogewinnen. Also rational nachgedacht:

Vorgestern hätte ich beinahe eine Winterjacke gekauft. Günstig im Militär-Stil, der mir schon mein Leben lang ausgezeichnet gefällt. Zeitlos im Design. Ich hätte sie in der Farbe Schwarz gekauft, sie wurde auf dem Bild des Angebots aber in Braun gezeigt. Nachtigall, ick hör dir trapsen, gell? Von der Bestellung nahm ich dann aber Abstand, da mich die Kundenbewertungen verwirrt hatten. Kunde A warnte, dass die Jacke zu groß ausfallen würde und man unbedingt eine Nummer kleiner kaufen solle, wohingegen Kunde B schrieb, die Jacke stamme aus typisch asiatischer Produktion und fiele daher viel zu klein aus, er habe sie sogar zwei Nummern größer benötigt. Aha. Jedenfalls hat im Traum höchstwahrscheinlich mein inneres Ich zu mir gesprochen und den Wunsch nach dieser Jacke geäußert.

"Du bist heute aber ein cleveres Kerlchen." Sei stad, stör jetzt nicht, ich erkläre es ja nicht dir.

Des weiteren rutscht nicht selten während des Schlafs mein linker Fuß aus dem Bett und ragt dann ohne Decke frei in den kühlen Raum hinein. Sieh an! Das war also das mit dem linken fehlenden Schuh.

Nun fehlt nur noch eine Erklärung für die Party und fürs verschwundene Schlüsselmäppchen. Da ich justamente ziemlich übermüdet bin, werde ich gleich im Schlaf mal nachschauen, ob dieser Traum eventuell eine 2. Staffel besitzt, in der dann die Auflösung des Rätsels gezeigt wird. Es bleibt also spannend bis in den Schlaf hinein.

Dir wünsche ich natürlich ebenfalls einen spannenden und erkenntnisreichen Donnerstag. Gute Nacht.

Mittwoch, 7. November 2018

Nescafé mit neuer Rezeptur: die reinste Plörre

Da ham wir den Salat! Die Perversion des Kapitalismusꞌ in ihrer Endphase. "Huch! Was ist geschehen?"

Mehr als 40 Jahre lang trinke ich regelmäßig Nescafé. Das Original, der Instant-Kaffee, der doppelt so teuer wie der aller Mitbewerber ist. "Gefriergetrocknet", ein Attribut, über das ich Jahrzehnte rätselte. Was mochte das bloß sein, lautete die regelmäßige Frage, gerichtet an mein inneres Ich. "Ja, stimmt, daran erinnere ich mich!" Siehst du, du bleibst in ewiger Erinnerung. Es gibt sogar den Scherz in einem alten Schimanzki-Tatort, in dem "Schimmi" im Beisein Thanners zu Hause das Glas Instant-Kaffee zurück in den Kühlschrank stellte. Thanner fragte ihn daraufhin, wozu er das denn mache. "Wieso?", bekam er zur Antwort, der sei doch gefriergetrocknet. Erst mit Aufkommen des Internets und der Existenz Wikipedias konnte Ende des letzten Jahrtausends dieses Rätsel endgültig gelöst werden. Jedenfalls über 40 Jahre schmeckte der Nescafé immer gleich, egal in welchem Land du dich befunden hattest, es gab in jedem Geschäft ein Glas voller Zuhause. Nur bei Coca-Cola gibt es noch so etwas Beständiges. Und jetzt? Plörre! Sobald der Nescaé nicht mehr ganz heiß ist, schmeckt er genau wie Aldi-Kaffee. Ist aber noch schlechter, denn auf einmal bleibt in der Tasse ein schmieriger Rest übrig, der wie Kaffeesatz aussieht. Ungenießbar!

Man kannꞌs aber auch positiv sehen. Trotz meines für den heutigen Abend anstehenden Lottogewinns, spare ich zukünftig die Hälfte der Ausgaben für den teuren Kaffee. Bei 20 Euro für Nescafé im Monat sind das immerhin 120 Euro Ersparnis pro Jahr. Und ein gutes Gewissen machtꞌs obendrein, denn endlich kann ich auf ein weiteres Produkt der Nestlé-Kapitalisten verzichten, ohne in Versuchung zu geraten, hin und wieder dennoch meiner Genusssucht zu erliegen, denn der Nescafé schmeckt nur noch widerlich. Allein jetzt muss ich nach einer Alternative Ausschau halten.

Einen geschmackvollen Mittwoch wünsche ich dir auch, alternativ einen günstigeren als gewöhnlich aber auf jeden Fall keine Mittwochs-Plörre, sondern einen genussvollen Tag. Jawohl. Wat mutt, dat mutt.

Dienstag, 6. November 2018

Flashitank in Fototonne, Star Trek im Nachtmodus

Welche der beiden silbernen E-Dampfen sieht schöner aus? Die mit dem Flashi-Verdampfer und dem innovativen chinesischen Tank (links) oder die mit dem Cubis-Verdampfer? Es ist nämlich so: auf die "P80" passt kein normaler Flashi, da er fast so lang wie der Akkuträger ist und noch dazu mächtig schwer, was neben einem optischen Ungleichgewicht auch zu einer tatsächlichen Kopflastigkeit führt. Auf längere Akkuträger sieht der Flashi hingegen gut aus (wenn man von "gut" überhaupt bei ihm reden kann, ich meine hier eher das Längenverhältnis). Durch die chinesischen Tankerweiterungen, die es in vielfältiger Weise gibt (auch farbig, das zeigte ich schon), verkürzt sich der Flashi, und sein Gewicht verringert sich erheblich, so dass in dieser Art ebenfalls kürzere und leichtere Akkuträger wie der "P80" plötzlich für den Flashi interessant werden.

Hier beim Gruppenbild zu dritt trägt er den "Klingonen-Tank", der schon beinahe wieder zu schwer ist. Der Tankinhalt beträgt bei beiden Varianten übrigens 3,5 Milliliter, was fürs gemäßigte Dampfen durchaus ausreicht. Wie immer: klick je auf eines der beiden Bilder, dann wird's groß.

Diese Nacht habe ich frei und deshalb spiele ich halt ein wenig mit der Kamera herum - nein, falsch, mit ihr eigentlich gar nicht, sondern mit dem Hintergrund. Es gibt ja bekanntlich so kleine Fotoboxen zu kaufen zwecks besserer Ausleuchtung. Nun, heute habe ich einfach mal einen weißen Plastikeimer für Vogelfutter dazu verwendet. LED-Lampe von außen darauf gerichtet und das Licht verteilt sich innen ziemlich gleichmäßig. So werden effektiv Spots vermieden. Klar, ich hätte alles vorher vom Staub befreien sollen aber pffft, muss denn das Vergnügen auch noch in Arbeit und Putzen ausarten?

http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Star-Trek-Filme
Die restlichen Stunden der Nacht verbringe ich übrigens mit Star-Trek-Spielfilmen. Schon ewig nicht mehr gesehen, ein paar schaffe ich diese Nacht. Weshalb ich nicht zu Bett gehe und schlafe? Weil ich nächste Nacht wieder Dienst habe, dann nochmal, dann wieder frei, dann wieder Arbeit - so unregelmäßig geht es jetzt noch eine Woche weiter. Dafür kann man den Biorhythmus ja nicht jedes mal schnell hin und herschalten. Zweiter Nachteil dieser Unregelmäßigkeit: ich esse viel zu viel und werde wieder dicker. Aber pffft02.

So, dann wünsche ich dir heute einen perfekt ausgeleuchteten Tag. Iss auch du reinen Gewissens gut und reichlich, denn wir liegen noch früh genug für eine verdammt lange Zeit in unseren Gräbern - abgemagert bis auf die Knochen, bevor wir als Staub vom Wind in die Ewigkeit getragen werden. Also Genuss im Hier und Jetzt! Bon appétit.