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Dienstag, 24. Mai 2022

Bastelnacht

Eine Bastelnacht liegt hinter mir. Hat Spaß gemacht. Die (jetzt) weiße Spange (der Rahmen) der "Aegis Solo" ist von Haus aus erstklassig lackiert. Und zwar so überzeugend metallisch, dass viele Dampfer tatsächlich annehmen, er sei auch aus Metall. In Wahrheit ist er aus billigem Plastik. So, und das tritt mit den Jahren als Gebrauchsspuren immer deutlicher hervor. Am Ende sah der Rahmen abgeranzt unansehnlich aus. Also habe ich ihn abmontiert, den restlichen vorhandenen Lack abgedremelt, danach alles weiß lackiert (ich wollte etwas anderes haben als zuvor), Glanzsternchen verteilt und sie im letzten Schritt hinter einer dicken Klarlackschicht quasi unauflöslich mit dem Rahmen verklebt. Auf den Fotos ist alles noch nicht ganz trocken, weshalb die 4 Schraubenlöcher noch nicht gut aussehen. Das ist morgen aber ruckzuck erledigt. Wie immer, klick aufs Bild = größer.

Montag, 23. Mai 2022

Vom Sein

Ein paar Minuten vor Mitternacht - und ich habe heute nach wie vor nichts zu sagen.

Inneres Ich: "Dann sag doch auch nichts!"

Sag ich doch: Nix zu sagen.

Inneres Ich: "Aber du schreibst die Worte, dass du nichts zu sagen hast. Warum sagst du dann nicht einfach nicht nichts?"

Wenn ich nichts schreibe, ist es ja kein Tagebuch. Leere Seiten sind keine täglichen Einträge. Wenn ich schreibe, nichts zu schreiben zu haben, weißt du, dass ich heute nichts zu schreiben habe.

Inneres Ich: "Das sehe ich doch auch so am Nichts."

Nein, nichts könnte alles mögliche bedeuten. Ein Nichts ist die Abwesenheit eines Etwas, es gibt aber etwas, nämlich dass ich heute nichts zu sagen habe.

Inneres Ich: "Georg, du spinnst!"

Dann bin ich heute wenigstens etwas, denn wer spinnt, der ist: Ich spinne, also bin ich.

Sonntag, 22. Mai 2022

Mal schauen ...

In der kommenden Nacht binge ich "Night Sky". Als langjähriger Fan von Sissi Spacek, die eine Hauptrolle in dieser Serie spielt, bin ich natürlich neugierig, auch wenn die letzten Serien mit ihr allesamt enttäuschend ausgefallen waren. Ein wahrhaftiger Fan gibt allerdings immer wieder eine Schüppe Bonus-Vertrauen, nicht wahr?

Teil 1 liegt schon hinter mir, also schaun wir mal ...

Mittendrinbemerkung (Mitternacht): Jeder zweite Satz in Dialogen beginnt mit "hey". "Hey, wie geht es dir? Hey, noch ꞌne Runde? Hey Leute ..." hey dies und das. Mag sein, dass es im Original auch so ist, hier handelt es sich aber um ein miserabel synchronisiertes Hey. Cool damit eingeleitet aber hochdeutsch weitergesprochen. Uncooler (alberner) gehtꞌs kaum, ist echt schwer, hey, das mehrere Folgen lang auszuhalten. Aber hey, man tut, was man kann. Schaun wir mal weiter ...

Schlussbemerkung (4 Uhr): Mein Gott, welch eine gequirlte ... übelriechende Soße! Ich habe echt 8 Episoden a ca. 50 Minuten angeschaut, um endlich in den letzten 10 Minuten meine Neugierde zu stillen, indem ich erfuhr, was es mit dem Portal auf sich hat - also das auch nicht wirklich, denn ein Warum, Wieso oder Weshalb wird gar nicht beantwortet, doch man überlässt den Zuschauern einen Blick auf ein unendlich kitschiges Gemälde einer dörflichen Welt mit Glockengeläut einer kleinen Kirche. Unfassbar dämlich! Wer denkt sich so etwas aus? Naja, seiꞌs drum. Knapp 7 Stunden ließ ich die schlimmste soapmäßige Rührseligkeit über mich ergehen, übersah sämtliche Logik- und Handlungsfehler ebenso wie die miserablen B-Schauspieler der Nebenrollen, überhörte überdies die schlechte Synchronisation (die Hauptrollen sind gut synchronisiert, doch sämtliche Nebendarsteller sprechen wie bei einem Laientheater) und verbannte meine Pantoffeln in die Diele, um den teuren Monitor zu verschonen. Es stellt sich mir ab heute ernsthaft die Frage, ob unterschwellig nicht doch eine masochistische Ader in mir schlummert, von der ich bisher nichts wusste, denn mit dem Konsum dieser Serie könnte man sogar das Waterboarding als Foltermethode ablösen: ich verrate nunmehr alles! Auch dass ich der Serie 2 wohlverdiente Punkte gebe: einen, weil es auf der Skala von 1 bis 9 keine 0 Punkte gibt, den anderen bekommt die Regie für 7 Cliffhanger, die es tatsächlich fertigbrachten, immer wieder die nächste Episode anzuschauen, auch wenn dann, wie gesagt, Pein und gähnende Langeweile folgten.

Samstag, 21. Mai 2022

Tod eines Kartenlesegeräts

Mir ist doch glatt ein Kartenlesegerät "abgeraucht" (sagt man so, denn Rauch gabꞌs natürlich keinen). Ein plötzlicher Tod quasi. Das mit mehreren Kartenslots ausgestattete Gerät wird an allen Rechnern aus heiterem Himmel nicht mehr erkannt. Es gab keinen ersichtlichen Grund. Irrsinn aber real. Das ist zwar nicht schlimm, einen Kartenleser gibt es für eine kleine Hand nicht ganz voll Euro, doch wenn man es gerade benötigt, was bei mir beinahe täglich der Fall ist, und kein zweites zur Verfügung steht, dann wird es richtig nervig.

Nun hätte ich den außer Dienst stehenden Laptop mit integriertem Kartenslot aktivieren können. Dazu müsste aber das gesamte Rechte-Management beim Linux-Netzwerkrechner sowie beim Windows-Laptop angepasst werden, was ein lustiges Spiel mit meinen Nerven bedeutet hätte. Die Zeit und Geduld dafür waren nicht vorhanden. Im Kramkarton lag aber noch ein ausgemustertes Uralt-Lesegerät (20 Jahre alt), das allerdings erstaunlicherweise keine Karten über 32 GB erkennt. Die dritte Möglichkeit führte dann zum Erfolg: die alte TV-Box, auf der ich seinerzeit ein vollwertiges Linux-Betriebsystem installiert hatte und die als Linux-Spiel-Und-Lernhardware in einer Ecke liegt, sie besitzt auch einen Kartenslot. Schnell eingeschaltet und siehe da, eine Netzwerkverbindung zum Linux-Verteiler mit seinen vielen angeschlossenen Wechseldatenträgern funktionierte automatisch. Die Windowsrechner blieben zwar wegen fehlender Zugriffsrechte beidseitig außen vor, doch es genügte, um die Kopien einiger Daten auf eine SD-Karte zu vollenden.

Amazon bringt Dienstag vier neue Lesegeräte: drei für je einen Rechner (damit sie nicht mehr hin- und hergestöpselt werden müssen) und eines als Reserve. Wie ausgesprochen interessant? Naja, sonst gibtꞌs heute nichts Neues aus den hiesigen heiligen Hallen zu berichten. Es wird schön kühl des Nachts, habe sogar die Wollmütze wieder eingepackt.

Behalte auch du einen kühlen Kopf, bis morgen in der Welt des gepflegten großen und kleinen Irrsinns sozusagen.

Freitag, 20. Mai 2022

Gedanken-Skizzen

Affen- und Leoparden-Pocken, ein Psycho als oberster Gesundheits-Chef, der für 830 Millionen Euro die nächste Charge "Impfstoffe" gegen ein Corona-Virus bestellt, das noch gar nicht existiert und von dem keiner weiß, ob es überhaupt zu einer nennenswerten Bedrohung führen würde (dabei liegen noch Millionen Impfdosen auf Halde), aber kein Schwein interessiert es. Korruption vor aller Augen. Das Wahlergebnis in Berlin wurde nicht ausgezählt, sondern geschätzt, und die Wahlrechtsreform sieht zukünftig eine dritte Stimme vor, damit bei kommenden Wahlen wie im Baukasten munter kombiniert werden kann und sie ohne Rückgängigmachen und ohne Schätzung wie beabsichtigt ausfallen werden. Der Wahn der Ukraine greift immer weiter um sich, der Mob brüllt wie von Sinnen "Krieg!". Dazu üben die Medien bereits mit den Wettermeldungen, sie klingen derzeit durch und durch nach Kriegsrhetorik. Angst vor Viren, Angst vorm Wetter aber keine Angst vor Krieg. Die Republik ist einfach nur verrückt geworden.

Was bin ich froh, dass in den nächsten Nächten draußen offline Ruhe herrscht. Zumindest hoffe ich das, denn wer weiß, wozu die Hysterie in einem kaputten Land die Leute nachts noch treibt.

Das ganze Theater erinnert mich täglich mehr an M.A.S.H.:

Donnerstag, 19. Mai 2022

Immer weiter

Mega-Bildauflösungen, darüber schrieb ich letztens schon mal, doch heute sah ich wieder solche Riesendateien, denn es werden mittlerweile immer mehr alte Spielfilme in Ultra-HD mit einer Auflösung von 2.160 Pixel bereitgestellt, die dann mit sagenhaften um die 40 Gigabyte Dateigröße zu Buche schlagen. Zum Beispiel "Forrest Gump" mit 35 GB oder "Full Metall Jacked" mit 40 GB. Für sie reicht nicht mehr eine SD-Karte von 32 GB aus, das muss man sich mal vorstellen. Oder beide Filme passen nicht mehr auf eine 64-GB-Karte. Unfassbar! Klar, für mich und für Leute mit einem Normal-TV oder Normal-Monitor ist so etwas uninteressant, doch für jene gigantischen UHD-Geräte beamen diese Auflösungen definitiv das Erlebnis-Kino ins eigene Zuhause.

Inneres Ich: "Wo soll das alles nur enden?"

Naja, es ist wieder ein Beleg dafür, dass nach oben hin keine dauerhaften Grenzen bestehen. Das Doppelte oder 4-fache steht quasi schon zum Start bereit in der Pipeline.

Inneres Ich: "Ich meinte mit meiner Frage eigentlich eher einen Blick aus dem Fenster in die Zukunft. Wie wird diese wohl aussehen?"

Eigentlich ist der Weg dorthin logisch: es wird die dreidimensionale virtuelle Welt nicht im Geringsten mehr von der Realität zu unterscheiden sein. Neben der Optik und einer KI (ein erlebnis-offener Spielfilm, dessen Dramaturgie sich dem Zuschauer anpasst), wird die nächste Entwicklungsstufe sicher das fühlbare Objekt sein. Es besteht nur die Frage, ob die virtuelle Welt vor deinen Augen produziert oder ob sie innerhalb deines Gehirnes erschaffen werden wird.

Natürlich vorausgesetzt, dass sich die technische und menschliche Entwicklung überhaupt weiterhin linear fortentwickelt. Vielleicht hampeln ganz wenige Überlebende der Menschheit schon Morgen wieder in der Steinzeit umher. Aber seiꞌs drum, den Weltuntergang hat man aus Mangel an Vorstellungskraft schon immer prophezeit, wahrscheinlich ist er daher nicht. Was hingegen im Bereich der Nano- und Bio-Technologie geschehen wird, dagegen wäre ein 64-GB-Speicherchip wie eine Streichholzschachtel in einem Container-Schiff.

Inneres Ich: "Da käme man aber auf dem zur Verfügung stehenden Platz in manchen Gehirnen arg in Bedrängnis, nicht wahr?"

Tja, was könnte ich diesen klugen Worten des Inneren Ichs noch entgegnen? Wo et recht hat, hat et recht. Bis moin.

Mittwoch, 18. Mai 2022

Binge-Zeit

Schaue gerade die Serie "Servant" (3 mal 10 Episoden). Staffel 1 ist durch, gleich binge ich die 2. Noch lässt sich wenig dazu schreiben, 7 von 9 Punkte bisher. Kann man gut anschauen, allerdings nicht wiederholen, dafür ist die Serie eigentlich ungeeignet.

Schaun mer mal im doppeldeutigen Sinne. Genieße derweil das schöne sommerliche Wetter. Die 2. Wetterstaffel soll ab morgen nämlich wieder kühler und unbeständiger werden.

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Nachtrag, Donnerstag: Staffel 2 ist eigentlich eine Wiederholung der 1. Staffel. Daher eher langweilig, 5 Punkte. Die 3. Staffel ist nur noch ein Sammelsurium zusammenhangloser Schock- und Gruselmomente. Sinnlos und albern, 2 Punkte. Alle Episoden dauern je eine halbe Stunde, so dass pro Staffel 5 Stunden zu Buche schlagen. Das geht, kann man mal zwischendurch bingen, wirklich gut ist "Servant" aber nicht. Meiner Meinung nach. Subjektiv und so. Vielleicht ist "Servant" aber eher eine Serie für Frauen und ich verstehe sie einfach nicht, kann natürlich auch sein.