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Montag, 8. August 2022

Fehlfunktion im Zeitmanagement

Komme heute und morgen zu nichts. Irgendwie stört gerade die echte Welt meine geliebte virtuelle Welt enorm. Nichts Besonderes steht an, nur mein "Zeitmanagement" zeigt gegenwärtig einige Ausfallerscheinungen: ich sage zu viele Dinge zu, die ich dann auch "in Echt" erledigen muss.

Ja, was für gigantische Sorgen, nicht wahr? Egal, einen Tag lang Tagebuchpause ist angesagt. Genieße derweil das schöne Sommerwetter.

Sonntag, 7. August 2022

Hoffnungsträgerin

Sinngemäß sagte Ungarns Präsident Viktor Orbán jüngst, dass Ungarn zu klein sei, um die EU zu verändern hin zu den ursprünglichen Werten. Auch die osteuropäischen Länder seien nach seiner Einschätzung nicht in der Lage, dieses - mit meinen eigenen Worten ausgedrückte: Monstrum undemokratischer Strukturen zu reformieren. Eine Reformation könne nur vom Westen der EU, insbesondere von den Gründungsländern ausgehen, sagte Herr Orbán. Und darauf lege er all seine Hoffnung.

Vielleicht befinden wir uns gegenwärtig auf der Zielgeraden und erleben mit einem möglichen Wahlsieg von Giorgia Meloni in Italien genau diesen Moment, auf den so viele Konservative (aller Parteien) jahrelang gewartet haben: den Beginn des Endes des Monsters EU. Nur "Tichys Einblick" zitiert aus einer Rede Melonis: 

"Jetzt wollen sie Mutter und Vater aus den Dokumenten tilgen. Weil die Familie ein Feind ist. Die nationale Identität ist ein Feind, die Geschlechtsidentität ist ein Feind; alles, was uns definiert, ist für sie ein Feind. Das ist das Spiel des Einheitsdenkens. Sie müssen uns alles wegnehmen, was wir sind, denn wenn wir keine Identität mehr haben, dann sind wir unseres (Selbst)Bewusstseins beraubt und nicht mehr in der Lage, unsere Rechte zu verteidigen! Das ist ihr Spiel! Sie wollen, dass wir ꞌElter 1ꞌ und ꞌElter 2ꞌ sind, irgendein LGBT-Geschlecht, Bürger X oder ein Strichcode. Aber wir sind kein Strichcode! Wir sind Personen! Und wir verteidigen unsere Identität!

Ich bin Giorgia! Ich bin eine Frau! Ich bin eine Mutter! Ich bin Italienerin! Ich bin Christin! Das nehmen sie mir nicht weg!"

Hier der lesenswerte Artikel dazu aus "Tichys" von Marco Gallina: "Wer ist Giorgia Meloni?"

Natürlich geifern die deutschen Medien in kollektiver Schnappatmung: Faschistin! Rechtsradikale! Halt der Teufel in Frauenengestalt, was auch sonst - heutzutage sind das alles Auszeichnungen für charakterstarke, nicht korrupte Menschen aus dem konservativen, dem christlichen Lager. Es kommen spannende politische Zeiten auf uns zu. Nicht in Deutschland, für eine Erneuerung der EU sind die Deutschen nicht geschaffen, zu satt und ungebildet ist die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung, zu brutal und autoritär agiert die links-grüne Regierung, doch von außerhalb kündigt sich ein Wandel der Werte in der EU an. Das wird ein langer Machtkampf, dessen Ausgang ungewiss ist. Doch wenn Viktor Orbán recht behält, so erleben wir jetzt, quasi live, den Beginn eines Umbruchs im Westen der EU. Sollte sich Giorgia Meloni im EU-Gründungsland Italien durchsetzen (und keinem Attentat zum Opfer fallen), folgen schneller, als dass sich viele Analysten heute vorstellen können, Spanien, Frankreich, Holland und andere wichtige Länder der EU. Absolut spannend, nicht wahr?

Samstag, 6. August 2022

SD-Karten-Hub Version 1.2

Achja, neulich erzählte ich vom Versagen eines Adapters für den Kartenhub und dass ich deshalb alle 4 Adapter gegen chinesische No-Name-Produkte ausgetauscht hatte. Kurz darauf versagte ebenfalls der USB-Hub. Es gab alle paar Minuten eine Unterbrechung durch An- und Abmelden bei Windows. Das lag nicht etwa an der Software, den Treibern oder an Einstellungen, sondern am Hub selber, er war defekt. Per USB1 funktioniert er zwar immer noch, nur über einen USB3-Anschluss fällt er ständig aus. Deshalb ist er jetzt für andere Geräte am Hauptrechner zuständig, die keinen USB3-Anschluss benötigen (Webcam, Mikrofon, Endoskop, einfacher Kartenleser). Denn einmal den Komfort der schnellen Datenübertragung genossen, was im Serienarchiv Alltag ist, möchte ich darauf nicht mehr verzichten und habe einen günstigen neuen USB3-Hub ohne jeden weiteren Schnickschnack gekauft, also ohne einzelne Schalter, extra Kontrolllampen, dafür aber mit deutlich mehr Platz zwischen den Steckern. Denn ich glaube, das Versagen der teureren Geräte lag an zu hohen Temperaturen. Die Geräte werden im Gebrauch doch erstaunlich warm. Das ist durch den größeren Abstand (er ist mehr als doppelt so weit als vorher) nun deutlich spürbar nicht mehr der Fall.

Hier also nur kurz zur Info aus dem Teststudio sozusagen. Bisher liegt alles im grünen Bereich, was allerdings noch eine längere Beobachtungszeit erfordert:

Freitag, 5. August 2022

Landschaft ohne Gretel-Mühlen

Was auch toll an Carolins Reisevideos ist: guck mal, egal wo welches Landschaftsbild entsteht, keinerlei Gretel-Mühlen stören die Sicht. Dabei fand ich die Propeller vor 15 Jahren zuerst sogar richtig klasse. Hatte auch hier im Tagebuch mehrfach darüber geschrieben, wie futuristisch ich deren Aussehen empfand, doch das waren überwiegend noch die kleinen Propeller und sie standen nicht dichtgedrängt überall herum. Was heute durch ihre an Gigantomanie kaum in Worte zu fassenden Windmühlen in der Natur verschandelt wird (jedes Teil benötigt überdies tonnenschwere riesige Fundamente, die den gesamten Boden zerstören), war damals nicht abzusehen. Die Deutschen besitzen halt eine Eigenart, eine schlimme, will ich meinen, denn sie übertreiben immer alles. Eben auch das im Ansatz Gute wird durch eine maßlose Übertreibung ins Gegenteil gerückt. Im Alltag merkt man wahrscheinlich weniger davon, was wir bereits durch die Gretel-Mühlen verloren haben. Es gibt in unserem schönen Land keine Aussicht mehr. Und das fällt dann besonders auf, wenn man den Blick über osteuropäische Landschaften schweifen lässt. Landschaft und der weite Blick sind nötig für die Seele, das wird aber nur belächelt. Und siehe da, die Deutschen sind in ihrer Mehrheit plötzlich krank vor Angst. Auf den Gedanken, dass sich hier etwas gegenseitig bedingt, kommt keiner, dabei liegt es doch auf der Hand, finde ich. Wie wunderschön und wohltuend ein Blick ohne Propeller ist - Caros Reisevideos sind voller solcher Aufnahmen.

Ein Impf-Abo geht an keinem spurlos vorüber

Im bevölkerungsreichsten australischen Bundesstaat New South Wales (NSW) wird anhand offizieller Zahlen deutlich, dass mit der Anzahl der Corona-Impfungen das Risiko von Krankheit und Tod überproportional steigt.

"Mit jeder Woche zeigt sich, dass 1fach, 2fach, 3fach und 4fach Covid Geimpfte vielfach häufiger im Krankenhaus landen oder sterben als Ungeimpfte. Je höher die Zahl der Impfungen, desto schlechter ist das Verhältnis. Das Fatale: Der Trend der Wochen vom 28.05.-23.07.22 verstärkt sich bisher mit jeder Woche seit Ende Mai." Weiterlesen.

Zum wiederholten Mal: Danke "Tranparentest" fürs Veröffentlichen der Zahlen und für den Mut, dem Schweigen der Medienkartelle Fakten entgegenzusetzen.

Wer meint, man hätte das vorher nicht wissen können, der sei an Prof. Bhakdi und andere Experten erinnert, die genau darauf ab 2020 immer wieder aufmerksam gemacht haben - aber man wollte und will es einfach nicht wahrhaben. Nun, die Realität war stets der größte Feind religiöser Eiferer und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Was geradezu menschenverachtend in diesem Zusammenhang ist: man weiß also heute, dass die Impfungen mehr schaden als nutzen, trotzdem geht Deutschland international einen Sonderweg. Während alle Länder um uns herum die Corona-Maßnahmen abschaffen, verschärft die Bundesregierung sie sogar zum Herbst. Das Geld ist ihr demnach wichtiger als die Gesundheit der Bevölkerung. Hattest du diese Regierung im letzten Jahr wirklich wählen wollen? Ich meine, die Mehrheit hatꞌs getan, nur was macht sie im Wissen um das kommende vierteljährliche Impf-Abo? Augen zu und runterschlucken?

So, für heute bin ich dann mal wieder verschwunden im virtuellen Rumänien aber rufe dir noch schnell und fröhlich winkend einen angenehmen Start ins Wochenende nach (ähm, "zu"? Wenn sich zwei voneinander entfernen, wer ruft dann dem anderen etwas nach und wem wird es zugerufen? - Es war eine lange Nacht im Regen, da sind mir gerade diese Feinheiten unserer Sprache leicht peripher zu obskur).

Donnerstag, 4. August 2022

Virtuell unterwegs

Tut mir ja schrecklich leid, aber ich "muss" jetzt unbedingt drei Reisevideos von Caro nachholen, sonst hinke ich auf der virtuellen Rumänien-Tour schon in der ersten Woche wieder tagelang hinterher. Lecker Abendessen nebenbei und nach vier Stunden dann ab ins Bettchen. Also bis morgen, genieße den schönen Sommertag.

Mittwoch, 3. August 2022

Serientipp: "In With the Devil" | Zehpein

"In With the Devil" oder original "Black Bird" erwähnte ich ja letztens bereits und vergab den ersten 3 verfügbaren Episoden (von insgesamt 6) je 10 von 9 "Georg-Punkte", was den Rahmen sprengend "genial" bedeutet. Der 4. Episode konnte ich "nur" 9 Punkte geben, obwohl sie absolut gelungen ist, doch im direkten Vergleich mit den 3 Folgen zuvor (für mich!) schwächer ausfiel. Das lag hauptsächlich daran, dass in dieser Episode allein der Knastalltag für die beiden Hauptdarsteller geschildert wird, was wiederum mittlerweile gefühlt tausendmal in anderen Serien schon vorkam, doch für die Dramaturgie und fürs Verstehen der Schilderung trotzdem unverzichtbar ist. Die 5. Episode nun erhält nicht nur wieder die 10 Punkte der ersten drei, nein, könnte ich 11 oder 12 Punkte vergeben, erhielt sie 13 - denn sie hat mich geradezu umgehauen. Ohne zu viel zu spoilern kann ich dennoch sagen, dass mich der Mix aus einer Erzählung des Opfers in Zeitblenden eingestreut enorm berührte. Sie gipfelt im letzten Satz: "Nach meiner Rechnung habe ich über 5.000 Tage gelebt. Das sind über 135.000 Stunden. Diese Zeit gehörte mir. Man kann sterben aber man war da, so wie ich. Hier ... hier ... hier ... und hier. Es war toll." Die Reaktion von einem der beiden Hauptdarsteller ganz zum Schluss spricht Bände und ist absolut nachvollziehbar. Was für eine bewegende Episode! Also falls es irgendwie machbar ist, guck, dass du diese Apple-Serie anschauen kannst. So etwas sieht man weiß Gott nicht alle Tage.

Und das (siehe Foto) fühlt man auch nicht alle Tage. Dieses Teil steckte in meinem dicken Zeh. Sieht riesig aus, weil ich es mit der Endoskop-Kamera aufgenommen habe, ist aber in Wirklichkeit so winzig wie eine Wimper. Es ist ein Draht, der wahrscheinlich aus der Versuchsreihe stammt, die beste Wicklung für den Mini-Dvarw zu finden. Seit einigen Tagen spürte ich ihn bereits. Ein zunehmender Schmerz, der deshalb unerklärlich für mich war, da ich mehrmals am Zeh nachschaute aber absolut nichts entdecken konnte. Okay, als Blindfisch ist das auch kein Wunder. Mit letzter Verzweiflung setzte ich die Lupenbrille auf, richtete zwei Taschenlampen auf den Zeh, hielt den Zeh erstaunlicherweise doch ziemlich nah vor meine Augen und da sah ich ihn. Pinzette, schon lag er vor mir auf dem Schreibtisch. Dieses eine Foto gelang mir noch, danach wollte ich zum Größenvergleich eines mit einer 1-Cent-Münze machen aber? Genau, der Draht war weg. Weiß der Geier, wohin er verschwunden ist. Es gefiel ihm anscheinend so gut in mir, dass er sich wieder auf eine neuerliche Reise begeben hat, um via Boden und Strümpfe so bald wie möglich zurück in meinen Zeh zu gelangen.

Dienstag, 2. August 2022

Grün

Wenn der reine Zufall möchte, dass der neue Zahnputzbecher stramm wie angegossen auf die Akkulampe passt, dann benutze ich den alten Becher weiterhin und der neue darf das Badezimmer fortan in ein geheimnisvolles Grün verwandeln.