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Samstag, 16. Oktober 2021

Amnis 2

Seit Jahr und Tag weigerte ich mich standhaft, Akkuträger mit einem fest verbauten Akku zu benutzen, denn wenn der Akku verschlissen ist, und das ist nach rund 700 bis 1.000 Ladezyklen der Fall, kannst du das gesamte Gerät wegwerfen (fachgerecht entsorgen *hüstel* selbstverständlich). Es sei denn, es gelingt dir, das Gerät zu öffnen und einen neuen Akku zu verlöten, was aber enorm kompliziert sein kann und nicht immer von Erfolg gekrönt ist, siehe meine bis jetzt aufs Wartegleis verschobenen erfolglosen Versuche mit der E-Pfeife "F30".
 
Seit meiner Begeisterung für den Mini-Dvarw ist bekanntlich ("bekanntlich" = als regelmäßig hier mitlesender Zeitgenosse) meine Verweigerungshaltung dahin, denn es existieren keine wirklich schönen und entsprechend kleinen Geräte mit austauschbaren Akkus für diesen Verdampfer. Die uralten EVODs waren schon keine schlechte Idee, allein das Nachladen ist umständlich, weil dazu immer der Verdampfer abgenommen werden muss. Der "Amnis 1" ist hingegen von der Größe her geradezu ideal für den Mini-Dvarw, hat allerdings einen fest verbauten Akku. Würde ich bei einem verschlissenen Akku einen neuen kaufen, so kostete er zwischen 4 und 10 Euro (in der Annahme, dass ich eine Neuverlötung überhaupt hinbekäme). Bei einem Neupreis des Akkuträgers von rund 20 Euro lohnt das vielleicht. Nun aber vertickte ein Händler bei Amazon, also nicht mal in China (!), anscheinend seine Restbestände und verkaufte den "Amnis 2", das ist ein ebenso winziger Akkuträger wie sein Vorgängermodell, original verpackt für sage und schreibe 7 Euro. Damit ist die Grenze der Wirtschaftlichkeit für einen Akkuwechsel erreicht, denn man kann grob sagen, dass hier ein komplettes Gerät in etwa für den Preis eines Akkus verkauft wird. Also habe ich mir mal ein knappes halbes Dutzend "Amnsis-2-Dampfen" zugelegt. Da dieser Akkuträger von mir hauptsächlich nur unterwegs benutzt wird, sollten sie als Gesamtheit trotz Ausmusterung bei Akkuverschleiß doch ein paar Jahre lang meinen Outdoor-Dampfgenuss befeuern.

Durch den federleichten Dvarw-Selbstwickler von nur 16 Millimeter Durchmesser wird der Akkuträger nicht kopflastig, was eine herrliche Handhabe bedeutet. Ich würde die Kombination dieser beiden Geräte geradezu als genial bezeichnen. Optisch sowie technisch bei einer Wicklung zwischen 1 und 1,5 Ohm ist hier meines Erachtens das Optimum gegenwärtiger Möglichkeiten erreicht. Oder in einem einzigen Wort ausgedrückt: vorzüglich.

Zum oberen Foto (klick drauf = groß): Naja. Mal wieder Schwarzes fotografiert. Aussichtslos als Foto-DAU.

Freitag, 15. Oktober 2021

Ein neuerlicher Drei-Punkte-Tag

1. Was war unter anderem in der gestrigen Post? Ein Gimmick, ein Mini-Rasierer (klick aufs Bild = groß), kaum größer als mein Zeigefinger und betrieben über eine herkömmliche 1,5 Volt AA-Batterie. Das Teil ohne Werbeaufdruck, ansonsten aber identisch, kostet 20 Euro, das mit Aufdruck 6 Euro. Für eine normale Rasur taugt der Rasierer natürlich nicht, es sei denn, du hättest stundenlang Zeit, doch für kleinere Konturrasuren, die ja selbst bei mir als Vollbartträger besonders um die Mundpartie herum nötig sind (um sie nicht hinter einem Walross-Bart verschimmeln zu lassen - und überhaupt, wozu habe ich denn das viele Geld für die neuen Zähne ausgegeben?), also dafür ist der Mini prima geeignet.

2. Nachdem ich die erste Staffel von "Mr. Inbetween" gerne gesehen hatte, ist schon die zweite Staffel verfügbar. Da alle Episoden nur rund 25 Minuten dauern, sind auch die 11 neuen Folgen eher wie ein Spielfilm mit Überlänge zu genießen. Und, was soll ich sagen?, klasse warꞌs auch mit der zweiten Staffel. 8 von 9 Georg-Punkte.

3. Eine gelungene Übersichtsseite über Corona gibt es hier zu bestaunen. Schön mit Java-Script für Smartphones gestaltet, ideal für die vielen Leute, die ein solches "zappelndes Design" toll finden (ich nicht!, aber seiꞌs drum *lach*). Eine coole Seite, wie man so schön sagt.

So, die Freizeit ist schon wieder vorbei, die nächsten Nächte sollen richtig kalt werden mit der Gefahr von Bodenfrost, was das Hervorkramen der Winterklamotten notwendig macht. Handschuhe und Wollmütze vor allen Dingen, nicht zuletzt wegen des 5-Kopf-Kopfrasierers. Da merkt man erst so richtig, wie enorm eigene Biohaare doch wärmen. Wenn man sie denn reichlich zur Verfügung hätte *heul*.

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Das Sterben des Einzelhandels

Nur mal so am Rande erwähnt. Heute und morgen sind Paket- und Päckchentage angesagt. Die jährlichen Quartalslieferungen der Bestellungen von Lebensmittel und Körperpflegeprodukte (naja, Mundwasser, Zahnpasta, Deo usw.) sowie Genussmittel und kleinerer in Deutschland gekaufter Gimmicks als unvorstellbaren Luxus oder als Konsumwahn, je nach Betrachtungsweise, trudeln gerade vor Ort ein und überschneiden sich mit den monatlichen Lieferungen (z.B. Schokolade, Mayonnaise etc.). Auch wenn es als einzelner Kunde nicht um viel Geld geht, so gehen den hiesigen Discountern, Aldi und Edeka, allein wegen mir rund 200 Euro Umsatz pro Monat verloren. Nur für frische Dinge wie Brot oder tiefgefrorene leckere Frikandels beehre ich noch den heimischen Handel, alles andere wird im Internet gekauft und geliefert. Natürlich ist das bequem aber das ist nicht der Grund, weshalb ich selbst Dinge des täglichen Bedarfs nicht mehr bei Edeka einkaufe, denn in einem Geschäft, in dem man mich wie einen Aussätzigen behandelt, wie einen Leprakranken, indem ich gezwungen werde, mich zu maskieren und dabei argwöhnisch von den anderen Kunden beäugt werde, in der Hoffnung, mich auch nur eine Sekunde lang dabei zu ertappen, die Maske abzusetzen und einmal durchzuatmen, mich sodann, und sei es auch nur mit Blicken, dafür zu tadeln, in einem solchen Geschäft halte ich mich freiwillig nicht länger auf als nötig und vermeide den Besuch, wo und wann immer ich nur kann. Dass die Produkte in Menge geordert dann auch noch erheblich günstiger sind als im Laden, ist quasi ein Bonus, der aber, wie gesagt, nicht der eigentliche Grund für mein geändertes Konsumverhalten ist.

Jetzt mag mir vorgeworfen werden, dass ich dadurch dem Sterben des Einzelhandels Vorschub leiste. Ist das so? Bin ich das? Oder liegt es nicht vielmehr an dem Unwillen der Einzelhandelsverbände, sich deutlich gegen die Maßnahmen auszusprechen? Würde keiner diese unsinnigen Maßnahmen mitmachen, wären sie binnen weniger Tage oder Wochen vom Tisch. Aber nein, die Politik erlaubt dem Handel nach Hamburg nun auch in Hessen die Maßnahmen zu forcieren und sogar 2G von ihren Kunden einzufordern. Das ist hier zwar noch nicht angekommen und wird es wahrscheinlich auch nicht, doch nach fast zwei Jahren reicht die Zwangsmaskierung voll und ganz aus, um meinen entspannten Einkauf zu einem Horror-Erlebnis zu machen. Allein das vermittelte Gefühl, als gesunder Mensch durchgehend Angst vor andere zu haben und mich selber als potentielle Gefahr zu betrachten, ist mir zuwider.

Mittlerweile kann ich den Anblick maskierter Mitmenschen kaum noch ertragen. Nicht nur das Fehlen der Mimik ist schlimm, sie wirken dadurch wie unpersönliche Roboter, wie Zombies. Dass das alles nichts mit Gesundheitsschutz zu tun hat, ist hinlänglich bekannt und dürfte auch bis in den letzten dörflichen Winkel vorgedrungen sein, trotzdem agiert die Masse wie das Kollektiv der "Borg". Nunja, so stirbt der Einzelhandel mehr und mehr. Vielleicht wäre das sowieso geschehen, hätte ohne Corona nur länger gedauert, denn dass sich im Internetzeitalter das Konsumverhalten allgemein verändert, war längst klar, doch die Geschwindigkeit dieser Veränderung mag für etliche Händler jetzt eventuell überraschend schnell geschehen. Das liegt allerdings nicht zuletzt am Einzelhandel selber, denn bisher galt der Grundsatz, der Kunde sei König, heute kommt es mir immer öfter vor, als sei der Kunde ein notwendiges Übel, das zu ertragen sei und bei dem man seinen persönlichen Frust als Blitzableiter abarbeiten kann.

Oh, es fährt gerade wieder ein LKW vor, ich muss mal schnell hinaus, um den Boten zu begrüßen und ein weiteres Paket in Empfang zu nehmen. Bis die Tage also, gehab dich wohl.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Tod eines Narrativs

Entlarvung und selbsterklärend in nur einer Minute und 16 Sekunden. Ausschnitt aus der gestrigen BKP. Ausführlichere Infos dazu hier. Wenn also der Hauptgrund für die Maßnahmen (Überlastung des Gesundheitswesens) nie vorhanden war und heute nicht vorhanden ist, weshalb gibt es denn dann überhaupt noch die Maßnahmen?

Inneres Ich: "Na, weil die Maßnahmen eine Überlastung verhindert haben."

Ein perfekter Zirkelschluss. Maßnahmen werden mit etwas begründet, das es nicht gab und gibt, und das Nichtvorhandensein wird argumentativ wiederum durch die Maßnahmen begründet. Was ist das anderes als eine virtuelle (da eine faktisch in den Krankenhäusern nicht vorhandene) "Notlage nationalen Ausmaßes"?

Zeitreise

"Kann Herr Unerreichbar mich vielleicht kurz zurückrufen?" Wenn neben solchen E-Mailnachrichten das Handy, das ich an meinen freien Tagen nur ein Mal pro Tag kurz einschalte, eine Kette verschiedener Nummern von Anrufversuchen anzeigt und SMSe (wie lautet der Plural von SMS?) zu lesen sind in etwa "es riecht nebenan schon nach Verwesung. Bist du das?", dann sollte ich aus meinen Heiligen Hallen, der Höhle steinzeitlicher Urgemütlichkeit aber mit Heizung, vielleicht einmal ins Freie treten. Nur kurz, wie es von mir erbeten wurde, und siehe da, ein Trockner steht direkt vor der Eingangstür. Den mal eben mit der Sackkarre zu seinem Bestimmungsort fahren, das warꞌs auch schon. Tatsächlich hatte ich mich 16 Stunden nur im warmen Bettchen aufgehalten, nachdem ich vorher zwei Tage durchgemacht hatte. 14 dieser Stunden verbrachte ich in schlafender Bewusstlosigkeit, weshalb einerseits hier im Tagebuch ein Tag Verlust zu beklagen ist, andererseits ich den Kalender nicht mehr so recht verstehe, denn er zeigt entgegen der inneren Uhr eine Art Zeitsprung an. Es gibt sie also doch, die Zeitreise, vorhin erst selber erlebt.

Nun frühstücke ich erst mal in Ruhe und sortiere die restlichen grauen Gehirnzellen. Ein manuelles Eingreifen in den Bio-Chronometer ist vonnöten.

Montag, 11. Oktober 2021

Problem gelöst

Über eine Stunde während des Frühstücks habe ich dafür gebraucht, ich Foto-DAU wohlgemerkt, um 4 gigantische Bilder (rechte Seite) mit einer Auflösung von um die 2.600 mal 2.100 Pixeln zu 170 Pixel im Quadrat zurechtzuschneiden und so zu komprimieren, dass sie immer noch ausreichend scharf genug zu erkennen sind. Das ist schwieriger als du denkst. Und? Ist es gelungen? Ich meine schon.

Und so lange brauchte es nun, damit das weltbewegende Problem, das mich doch tatsächlich zwei Tage lang umtrieb, nun gelöst ist. Jetzt erst mal den Eintrag von vorgestern editieren und die neue Tafel einbauen (schon geschehen), dann radle ich gleich frohgemut zur Arbeit. Hier nochmal das neue Bild (wenn man nur diesen Blogeintrag aufruft, sieht man ja nicht den von vorgestern, darum noch mal - aufs Bild klicken, dann erscheint es ansehnlich groß):
 

Größenvergleich

Nur mal schnell zum Gucken: So zwischen Tür und Angel bzw. der Tastatur und dem warmen Bettchen. Ein Bild (oder zwei? Ich weiß noch nicht) baue ich in die  Bewattungs-Tafel von vorgestern ein oder mache eine zusätzliche, da zu viele Bilder zu unübersichtlich sind. Mit NFC jedenfalls. Wat für Sorgen, nicht wahr? Naja, gute Nacht erst mal.

Sonntag, 10. Oktober 2021

Charakterlicher Zeitfraß sozusagen

Ist gerade wieder keine Zeit. Immer wenn irgend ein Termin im Hintergrund lauert, egal was, das muss gar nichts Negatives sein, dann kann ich mich kaum darüber hinaus auf etwas anderes konzentrieren. Hinzu gesellt sich das Übel (ja, das ist etwas Negatives), dass mir grundsätzlich immer einen Tag später Fehler des Vortags bewusst werden. Also heute zur gestrigen, sagen wir mal, "Bewattungs-Tafel". So gelungen sie vielleicht auf dem ersten Blick ausfällt, allein ihr fehlen zwei wichtige Dinge. Erstens ein Größenvergleich, denn die Bilder wirken wie die eines "normal-großen" Verdampfers; es handelt sich aber um einen der kleinsten Selbstwickelverdampfer, den es gibt, winzig (Durchmesser eines Fingernagels), und zweitens, es fehlt ein Bild der "NFC". Wie kann man sie besonders erwähnen und nicht ein einziges Mal zeigen? Jetzt würde ich's gerne korrigieren aber es fehlt die Zeit. Und das lässt mich wiederum gedanklich nicht in Ruhe. Es nagt im Hintergrund, wie man so schön sagt.

Du siehst, wenn man nichts wirklich Wichtiges im Leben hat, über das man sich aufregen oder so seine Gedanken machen kann, dann ersetzt der kleine "Dvarw" die großen Probleme der Zeit. Nervosität und so weiter haben scheinbar nichts mit der Realität zu tun, sondern sind wohl Charaktereigenschaften bzw. "et steckt allet inne Gene". Und schon mahnen wieder die Zeiger der analogen Uhr über mir an der Wand. Ach, es ist ein Kreuz … ;-)

Samstag, 9. Oktober 2021

Einfache Bewattung des Dvarws

So, hier mal die beste Art der Bewattung des kleinen 16-Millimeter-Dvarws. Das funktioniert so ebenfalls beim "V2". Erst der "V3" besitzt zu große Löcher, so dass bei ihm die Modellierung der Watte von innen vor den Löchern notwendig wird. Es sei denn, man dampft den "V3" mit mächtigeren Wicklungen, für die mehr Watte benötigt wird, dann funktioniert auch wieder diese Art der Bewattung - die sich jetzt anhand der Bilder hoffentlich nachvollziehen lässt (wie immer, aufs Bild klicken = Großansicht):

Foto & Film

Heute muss ("muss" = innere Verpflichtung; etwas, das man sich fest vorgenommen hat, obwohl man viel zu faul dafür ist) ich ein paar Wickel-Fotos machen, speziell der Bewattung des Mini-Dvarws. Da ich aber keine Superkamera eines Smartphones besitze, sondern nur meine Knipse ohne irgendwelche Features, dauert so etwas länger. Besonders wegen des Ausleuchtens, der Positionierung des Stativs und der trickreichen Überlistung des nicht abstellbaren Autofokus. Jedenfalls habe ich seit Monaten keine große Lust dazu und schiebe es ständig auf, obwohl ich diese Fotos unbedingt machen möchte, denn anhand der Bilder lassen sich viel leichter die unterschiedlichen Methoden der Bewattung veranschaulichen. Die Fotos wollte ich eigentlich gestern knipsen ("geknipst haben", sagt der Rheinländer), doch wie es der Zufall wollte, kam mir der Netflix-Vierteiler "The Billion Dollar Code" dazwischen. Das ist eine deutsche Serie, weshalb sie von meiner Wenigkeit beinahe unbeachtet blieb, was ein Fehler gewesen wäre, denn ich fand sie richtig gut. 7 "Georg-Punkte", also rundherum gelungen und für den einmaligen TV-Genuss prima unterhaltend - eben auch hervorragend geeignet, um von sonstigen Vorhaben über 4 Stunden abgelenkt zu werden.

Wie dem auch sei, bitte nicht klingeln, ich bin dann mal im Fotostudio ...